Kap. 12.8 Investment-Ideen


Die Forscher um Brauer konnten aber den direkten Zusammenhang beider aus ihren Daten ablesen.

Exemplarische Leserfragen


Wenn es ihm als Privatanleger nicht darum geht reich zu werden, sondern darum nicht arm zu sterben, dann wird jeder ETF diesen Job erledigen.

Wenn die Börse mitspielt. Ein Fünfzigjähriger hat nicht mehr viel Grübelzeit. Um noch einmal auf Taleb zurückzukommen: Ich versuche nicht zu gewinnen, sondern konzentriere mich darauf nicht zu verlieren.

Verloren habe ich, wenn ich nicht vom Tagesgeld wegkomme. Also ist alles was mich daran hindert böse und muss aus dem Weg geräumt werden. Mit zu viel Zeit! Diese Kostentabellen sind moralisch genau so verwerflich wie die Nebelkerzen des Finanzestablishments, denn sie gaukeln eine Kompliziertheit vor, die nicht existiert.

Und diese angenommene Kompliziertheit hält die Menschen vom Anlegen ab. Für alle, die da sagen: TD oder TER sind vollkommen belanglos. Das sind perfekte Manndecker, die wie eine Klette am Index kleben. Dank an Leser Christian für diese Ergänzung.

Aktienanteil mindestens 51 Prozent. Das ist die Teilfreistellung. Nachtrag Das war der Stand vom Mai Mittlerweile hat iShares nachgebessert. Aber nach wie vor gilt: Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Wollen Sie wisssen, wenn sich hier etwas tut unter anderem neue Artikel, Veranstaltungen mit und von mir? Wenn ja, dann melden Sie sich zum Freitags-Newsletter an.

Da gibt es genau zwei. Da hilft nur der beherzte Griff zum Dartpfeil. Wie auch unter jedem Wertpapierprospekt allgemein vorgeschrieben stehen muss, gilt auch hier:. Es lässt sich aus einer Vergangenheitsperformance keine zuverlässigen Garantien für die Zukunft ableiten. Die Überflieger können und werden auch immer mal wieder zurückfallen, und die Nachzügler können und werden auch immer mal wieder aufholen.

Eine Performancerangliste wäre also im ständigen Wechsel begriffen und was dann, soll man als Anleger also deswegen jedesmal seine ETFs mitwechseln? Weil panta rhei - die ETF-Anbieter stehen ja auch alle selbst im gegenseitigen Konkurrenzkampf und ständigen Optimierungsdruck, verbessern also laufend ihre Prozesse und sorgen schon dafür dass alle Performanceunterschiede innerhalb eines Rahmens von vernachlässigbaren, irrelevanten und austauschbaren Zufallsrauschen an der Nachkommastelle bleiben.

Wer diese Nachkommastellen trotzdem noch unbedingt als unverbesserlicher Excelfurzer bis aufs letzte Quentchen rausquetschen will, der soll sein Glück beim Versuch dabei halt gern versuchen, ist mir ja auch egal. Ein kleiner Exkurs über das "warum" dieser Einstellung - klar ist es nachvollziehbar, dass man ja "alles richtig" machen will. Und ein paar "Dinge, auf die man achten sollte", gibts schon - aber, und das ist ja gerade Ziel der Bildung, die hier geleistet werden soll, muss man auch erstmal lernen, was das überhaupt für Dinge sind, und welche anderen Details eher unwichtig sind.

Dagegen ist im Prinzip ja auch erstmal nichts einzuwenden oder andersum gesagt, natürlich soll man auch nicht zu blind sein , aber wie gesagt, man sollte dabei auch wissen, was die wirklich wichtigen Dinge sind und was eher nur Nebensächlichkeiten. Gerade sowas wie zB die vielbeachtete TER ist da mehr oder weniger nur ein "Placebo-Kriterium", denn mal ganz abgesehen dass die sich auch ändern kann mit ihr lässt sich eben nicht wirklich zuverlässig ein zwingender Zusammenhang ala "der ETF mit der niedrigsten TER wird auch zukünftig immer der mit der höchsten Performance sein" ableiten, oder zumindest nicht so einfach wie das naive Benutzer dieser Kennzahl gerne hätten.

Dazu hatte ich auch mal vor längerer Zeit eine Untersuchung für nen Artikel gemacht. Für mich sind andere Kriterien, wie zB "ausschüttend vs thesaurierend" oder "synthetisch vs replizierend" auch nur persönliche Geschmacksfragen. Da soll sich jeder nach seinen eigenen Überzeugungen, Ansprüchen und Bedürfnissen raussuchen was ihm selbst am passendsten erscheint. Wenn irgendein andrer meint, er will unbedingt nur Ausschütter weil er sich mit den Dividenden eben wohler fühlt, ist mir das genauso egal.

Wenn sich irgendjemand von panikmachenden "Swapper sind hochgefährliche Finanzalchemie! Wie gesagt, ich kann mir ja vorstellen woher dieser Auswahl-, Optimierungs- und Kontroll-Wahn herkommt. Das sorgt dann dafür, dass Anfänger und Einsteiger auf der anderen Seite die paar wenigen Dinge, die sie überhaupt noch kontrollieren können, überbewertet und für wichtiger gehalten sind, als sie vielleicht sein mögen.

Achja, noch garnicht erwähnt, aber bei der ganzen Auswählerei auch für viele Anleger relevant, sind ja noch nicht mal die produkteigenen Kriterien selbst, sondern drumrum stehende Sachen wie zB Brokerangebot - welcher ETF ist überhaupt sparplanfähig, oder auch so ein ewiges Aufregerthema bei uns gar "kostenlos sparplanfähig", und dann wird bevorzugt vor allem danach ausgesucht.

Da wurden die Artikel drüber auch schon geschrieben, auf die ich nur verweisen würde, von daher lass ichs jetzt mal sein Ich habe noch nie verstanden, welches Gewese man um ein paar Hunderstelprozent Differenz macht, die bei den typischen Kleckerbeträgen von Sparplananlegern nicht mal für das Schnapsglas reichen - vom Schnaps will ich noch nicht mal anfangen.

Der Hebel liegt ganz wo anders, typischerweise zuerst im Humankapital. Die Zeit für berufliche Fortbildung ist renditebringender genutzt als endlose Recherche nach der besten TD zu betreiben.

Solche Sätze im Kommentarbereich lassen ja meinen Blutdruck immer steigen. Schreib doch bitte den Link dazu. Entweder man findet es schnell, dann ist's nicht viel arbeit für dich oder man sucht länger, dann ist es extrem viel Aufwand für jeden Leser.

Und wieviel macht das genau? Oder auf die die Gesamtsumme eine Kostenquote von 0. Vielen herzlichen Dank für diesen erfrischenden und einnordenden Blogpost. Die Frage von Leser M. Wenn ein ETF hier nicht geeignet ist, dann hilft auch nichts anderes mehr. Eine Frage hätte ich aber noch: Hast du die Ausschütter wie Thesaurierer behandelt, d. Denn sonst würde durch Zinseszins ja ganz schön etwas zusammenkommen, hätte ich gedacht Danke für den Beitrag!

Eines möchte ich noch ergänzen: Es gibt Leute wie mich, die gerne optimieren. Richtig ist auch, dass man nur die Wahlen treffen muss, mit denen man am besten schlafen kann — insbesondere weil ich die jüngere Forschung immer mehr darauf hindeutet, dass guter Schlaf wirklich enorm wichtig ist.

Ich will gerne optimieren, aber ich will eigentlich auch ein langweiliges Investitionsvehikel, weil ich dann doch nicht SO viel Zeit ins Optimieren stecken will, dass ich Stockpicking hauptberuflich machen will oder kann. Also wähle ich einen Hybriden: Ich schnapp mir ETFs, lege eine Strategie fest und bleibe dabei. Ich such mir dazu immer den für mich besten in diesem Fall günstigsten Broker. Dann hab ich so ungefähr zweimal im Jahr was zu tun.

Andererseits das Broker-Sichten, wenn irgendwelche Aktionen enden. Das gibt dann sowohl meinem faulen Investor als auch meinem optimierungswilligen Ingenieur genug zu spielen, ohne dass es einerseits langweilig oder andererseits vollkommen übertriebener Aufwand für ein paar Euro wird. Warum ich das im Zuge dieses Artikels erwähne: Wenn man das so macht, ist die ETF-Auswahl ohnehin stark eingeschränkt.

Das sind dann nicht mehr gefühlte relevante Produkte, sondern nur noch 6. In dem Fall gewinnt man lies: Vielen Dank für Ihren wertvollen Hinweis.

Die festgeschriebenen Mindestaktionquoten sind wirklich ein wichtiger Part. Das ist schon traurig und wieder so typisch deutsch. Rendite ok, aber bei der Bürokratie muss man aufpassen wie ein Luchs. Ist es sinnvoll die drei grob nach BIP zu wichten, wie es anscheinend einige machen?

Bzw gibt es einen Welt-ETF der das schon automatisch macht? Hallo Barbaz, es geht M. Hallo Maddo, die Zahlen habe ich von Justetf übernommen. Ja, die Ausschüttungen werden wieder reinvestiert. Und zwar deshalb nicht, weil wir noch eine Performanceverteilung unterstellen müssen, damit die Prozentzahlen eine Relevanz bekommen. Um es mit einem Bild zu verdeutlichen: Beim russischen Roulette kommt es nicht nur auf die Zahl der Kammern im Revolver an hier 15 , sondern auch wieviele Kammern mit einer Patrone bestückt sind.

Der stärkste Punkt des Artikels ist daher m. Deshalb scheint die Wahl sehr egal zu sein, d. Daraus folgt für mich die Empfehlung, einen Index zu wählen der sich nicht gerade in einer Nische tummelt viele Wettbewerber und dann einfach den erstbesten zu kaufen, der einem vor die Flinte kommt. Haja, der verbreitete Wunsch nach der Europa-Übergewichtung, da hab ich schon so oft immer das gleiche dazu gesagt dass ich mich schon selbst zitieren könnte: Ja so machen dass die meisten, die meinen ihrem Depot noch unbedingt ein Europa-Übergewicht geben zu wollen.

Ist ja zur Umsetzung auch die einfachste Methode, allerdings eben auch relativ grob gehobelt, da im MSCI World ja eh schon Europa drin ist , der zusätzliche ETF also eigentlich deren Gewichtung damit nur duch Doppelungen der gleichen europäischen Aktien und damit redundante Überschneidungen erhöht.

Ist vielleicht auch ein Hinweis des Marktes, dass solche Gewichtungsspielchen eher ignorierbare Gimmicks sind? Was bringt das überhaupt? Um da nicht immer nur im luftleeren Raum über irgendwelche theoretischen Vorteile herumzuphilosophieren, sondern mal wirklich praxisbezogen konkret zu werden, würde ich jedem Befürworter von solchen alternativen Gewichtungsansätzen empfehlen, immer erst mal selbst nachzuprüfen sie sind es ja, die in der Beweispflicht stehen , ob und was das ganze überhaupt bringt.

Für uns oder sagen wir mal nur für mich, ich will ja nicht für den Wesir sprechen sind solche Europa-Übergewichtungs-Spielchen also eigentlich nur mehr oder weniger eingebildete Pseudo-Optimierungen, die einige Anleger machen weil sie sich vllt psychologisch damit besser fühlen, aber konkret in den Zahlen bringt das eigentlich keine signifikante Verbesserung.

Aber gut, auf der anderen Seite bringt es ja auch keine so signifikante Verschlechterung das ist es ja, es ist praktisch relativ irrelevant dass man nun allen Anlegern davon abraten müsste - von daher gehört das in den Bereich "persönliche Geschmacksfragen", und da man über Geschmäcker bekanntlich nicht streiten soll, kann halt jeder weiter machen womit er sich wohlfühlt.

Ich erinnere dabei lieber auch gern mal wieder an die "Prioriäten-Pyramide" der Anlagepolitik. So Details wie "wie gewichte ich die einzelnen Aktienpositionen innerhalb der Regionen-Ebene?

Wie sagt Albert dazu ja auch öfters immer wieder mal - die Hauptmission des Blogs ist es, die Anfänger und Einsteiger überhaupt erstmal vom Sparbuch weg in den allgemeinen Weltaktienmarkt hinein zu bewegen. Leute wie wir, die erstens schon wissen was sie tun, und zweitens es eben überhaupt schon tun , bekommen da eine viel längere Leine. Ich rede auch lieber mit Anfängern und Einsteigern, denn in der Zeit, in der man mit einem Fortgeschrittenen über so relativ unwichtige Spezialdetails wie zB die "beste Aktienregionengewichtung" diskutiert, könnte man auch zehn Einsteiger lieber davon überzeugen, überhaupt mal in den Weltaktienmarkt anfangen zu investieren.

Beim russischen Roulette kommt So denken viele Menschen, die bis jetzt nicht investiert sind. Das führt dann zu diesen kognitiven Verzerrungen. Meine Ziel mit diesem Artikel: Ich will den Anfängern klarmachen, das alle Kammern gefüllt sind.

Und zwar nicht mit Kugeln, sondern mit einem Batzen Geld. Aber ich finde, man überliest das leicht und zumindest bei mir bleiben dann diese Zahlen vor allem hängen 6. Aber vermutlich ist das eine Kritik mindestens auf Detailebene 4, vielleicht darunter, sprich "Jammern auf hohem Niveau".

Wobei Gerd Kommer in seinem neuen Buch ja eher die Marschrichtung in noch exotischere Indizes vorgibt. Lese mich daher gerade in Multifaktorinvestments ein.

Das Argument mit den 15 Fonds muss halt immer mit dem ebenfalls gezeigten Argument der absolut vernachlässigbaren Performanceunterschieden verbunden werden. Zumal, das ist auch ein wichtiger erwähnter Punkt, dass ja auch solch eine Rückspiegel-Analyse wenig für die Zukunft bedeutet , denn solche ETF Performanceunterschiede untereinander werden sich in Zukunft auch immer wieder ändern. Von daher ist es relativ schwer bis unmöglich, jetzt schon treffsicherer als der Zufall verlässlich den bestperformendsten ETF für die nächsten 5, 10 oder 20 Jahre vorhersagen und rauspicken zu wollen, und damit ist es also für den Privatanleger auch relativ unnötig, sich darüber mit langem Kopfzerbrechen aufzuhalten.

Wenn wir also den "Russisch Roulette" vergleich weiter strapazieren wollen, die Vorstellung der Verunsicherten ist, dass in einer oder mehreren Kugeln Produkte der "Tod" also extreme negative Performanceabweichung im Ggs zu den anderen lauern würde was nicht stimmt , und daraus abgeleitet, dass einem eine ewige Produktauswahlgrübelei davor bewahren könnte was auch nicht stimmt.

Die Botschaft des Artikels ist eher, dass die Kugeln sich nicht so sehr wie geglaubt voneinander unterscheiden. In der einen steckt halt "aus Hier geht es darum, die Anleger überhaupt mal zum investieren zu bringen.

Sich dazu noch mit Smart Beta -ETFs an dieser Stelle beschäftigen zu wollen, würde den verunsicherten Anfängern um die es geht nur einen Bärendienst erweisen. Selbst dass erzeugt bei ihnen schon Krämpfe, Schockstarre und kopfzerbrechende Zweifel, die sie vom Investieren abhalten. Von denen ist also nicht zu erwarten, dass sie darüber hinaus noch willens oder fähig sind, sich aus den dutzenden abgeleiteten Faktorprodukten vom MSCI World zu entscheiden, weil das die Auswahlkomplexität nochmal um einiges erhöht nicht nur Anbieterauswahl allgemein, sondern auch von welchem Faktor, ob jetzt Value, Low Vola, Momentum, Quality oder sonstwelcher Kombi man sich am meisten verspricht, und welche Umsetzung am besten wäre - "Value" zum Beispiel ist ja nicht gleich Value, da unterscheiden sich die verschiedenen Indexkonzepte auch untereinander oft sehr.

Kommer selbst wird ja auch zugeben, dass die Faktor-Portfolios nur für eine Minderheit am oberen Ende der Anlegerschaft relevant sind, und die allermeisten normalen Leute, die keine besonderen Ansprüche in diese Richtung haben sondern eher den Anspruch, dass es möglichst überschaubar und simpel sein soll mit einem "einfache re n" Depot schon mehr als gut genug bedient sind. Kann man die Teilfreistellung als Ersatz für die weggefallene Erstattung der Quellensteuer betrachten?

Tatsächlich würdest du sonst kürzer Antworten: Ja, die Teilfreistellung sollte die weggefallene Quellensteueranrechnung ungefähr kompensieren. Das wird für jeden Anleger unterschiedlich gut funktionieren relativ zur alten Gesetzgebung, manch einer zahlt jetzt etwas mehr Steuern und manch einer etwas weniger Hier noch ein passender Artikel, der die vielen Kombinationsmöglichkeiten beim Faktorinvesting beleuchtet:.

Separating Ingredients and Recipe in Factor Investing. Wie kann im Prospekt vom Bei Xetra gibt es den auch erst seit kurzem. Warum steht im Factsheet Anlageklasse: Hier sieht man übrigens die Zusammensetzung mit allen Positionen: Darin wird die Situation oben wie folgt beschrieben: Für mich konkret war's so: Ich hab nach Beschluss, Überlegerei, AA und Indexauswahl auch überlegt, was denn dann konkret gekauft wird. Ich hatte zu meinem Konto bei Consors automatisch ein Depot dazubekommen und hab dann mal geschaut, was da möglich ist.

Oh, Sparpläne umsonst mit ComStage. Okay, haben die World, EM, etc.? Oh ja, haben sie. Die beste Produktauswahl bringt nichts, wenn man dann feststellt, dass der eigene Broker der Wahl das nur mit vergleichsweise hohen Gebühren abwickelt. Sparpläne bei Consors für 50 Euro gingen aber super. Dass ich da eh schon ein Konto hatte, war ein dickes Plus. Und nach der Brokerwahl hatte sich das Produktproblem dann eben auch sehr schnell gelöst. Nichtsdestotrotz behauptest du das nicht einfach nur, sondern fütterst auch alles mit den entsprechenden Details.

Leider gibt es auch andere Kollegen, die aus verschiedenen Motivationsgründen alles wieder viel komplizierter darstellen und das einzig Wesentliche, überhaupt breit gestreut investiert zu sein, aus den Augen verlieren und die Anleger verunsichern. Detailebene 5 ist laut deinem Schaubild die Wahl zwischen Aktiv und Passiv. Wenn du erlaubst, hänge ich hier den Link eines Bloggerkollegen an, der noch etwas auf die Portfolio Allocation eingeht und eigentlich ebenfalls nur aussagt, ja es ist so einfach und Verkomplizierung macht es nicht besser: Broker, mich noch etwas über die gängigen Begriffe swap, replizierend, thesaurierend etc.

Ich habe es bis heute nicht bereut. Das Problem vieler Leute ergibt sich wohl daraus, dass sie total risikoavers sind. Aber Rendite kommt nun mal von Risiko und den Sparplan einfach mal mit geringer Sparrate an Start zu bringen, sollte kein Ding sein. Provozieren für mehr Klicks? Es ist ja nicht so, dass sich diese privaten Leute aufdrängen wie die professionellen, kommerziellen Finanzpornographen es per Bannerwerbung und Co.

Auf private Einzelpersonen zu schimpfen ist einfach nur ungehobelt. Wer so ein Depot besitzt hat entweder geerbt oder geht einer gut bezahlten Arbeit nach. Es kann auch beides zutreffen. Ich habe allerdings nicht geerbt und verdiene nur gut. Mein Depot liegt bei ca. Genau das meine ich. Die Optimierung ergibt erst für Leute mit höheren Vermögen Sinn. So ein Vermögen verdient man nicht, indem man verzweifelt ETFs auswringt. Auch das ist richtig und ich habe nichts anderes gemeint.

Denkt irgendjemand durch die ETF-Auswahl wird man reich?! Da ich nun aber eine sechsstellige Summe in ETFs stecken habe, beschäftige ich mich auch etwas intensiver damit. Dafür lasse ich mich doch nicht beschimpfen - ich war hier bisher ein besseres Niveau gewöhnt!

Nur mal ein Beispiel. Was das gebracht hat? Also bei angenommenen Finde ich nicht schlecht für ein paar Stunden Arbeit, das schlägt meinen Stundensatz bei weitem. Die bessere Tracking Difference des ComStage ist übrigens persistent. Klar kann sich das in der Zukunft ändern gerade angesichts der Umstellung auf physische Replikation bei ComStage! Ansonsten nochmals die Zustimmung: Da will ich überhaupt nicht widersprechen.

Anfänger sollten sich nicht von fortgeschrittenen Themen irritieren lassen. Ich mag aber folgendes Menschenbild nicht: Wenn sich jemand durch eine selbst gewählte Lektüre beeinflussen lässt, dann ist der Schreiber schuld und nicht der Leser. Wenn der Schreiber ein Verkäufer ist Finanzinstitut, aber auch Blogger! Warum gibt es denn soviel nachgewiesenen Schwachsinn wie Einzelaktienempfehlungen und warum produzieren das so viele Anbieter? Das richtet den wahren Schaden an! Dieser Artikel, Depot eröffnen dazu ETF von mir aus auch einem Weltportfolio a la Kommer kaufen und fertig ist der solide finanzielle Vermögensaufbau!

Wer jetzt, genau wie ich der Überzeugung ist, man könne darüberhinaus eine höhere Rendite erzielen, der muss sich um die lukrativen Mehrwertstrategien kümmern. Soll nicht als Empfehlung verstanden werden, aber so verteufelt es in der Szene immer dargestellt wird, so extrem gut funktioniert es, wenn man es richtig anstellt.

Haja, Aufmerksamkeit ist halt die Währung des Internets: Ne mal im Ernst, statt Provokation würde ich das eher Positionsbestimmung nennen. Der Finanzwesir wirft gerne mal grob gehobelte Aussagen in den Raum. Entweder man stimmt zu oder man lehnt es ab, beides ist okay. Wer optimieren will, soll das machen Selbstbefriedigung verbieten zu wollen wäre ja auch ungesund: Wie gesagt, die Fortgeschrittenen können sich von uns aus gerne weiter untereinander auf ihre eingesparten Nullkommairgendwas Prozent gegenseitig einen runterholen, das wird und will ihnen ja keiner verbieten können.

Die eigentlich angesprochene Zielgruppe, um die es hier geht, sind aber stattdessen vor allem die Anfänger und Einsteiger, also Leute die eben noch kein "sechs- und siebenstelliges Depot" haben, sondern erstmal noch überhaupt vor der Grundentscheidung stehen, welchem MSCI World -ETF sie ihre ersten Euro Sparrate anvertrauen wollen.

Denen sei gesagt, dass die ETFs für ihre Zwecke alle ziemlich gleich "gut genug" sind, bzw eine lange Suche nach dem einen "besten" ziemlich sinnlos ist über die Probleme bzw mangelnde Zukunftszuverlässigkeit von "Rückspiegel-Analysen" hab ich ja oben schon was geschrieben. Könnte man das auch netter formulieren? Klar, aber wie gesagt, für den Zweck bei dieser Zielgruppe, die lieber klare Ansagen braucht und auch selbst will , hilft eine derbe Überspitzung oft auch besser, den Kopf freizuwaschen.

Um Fortgeschrittene , und was die so machen, ging es im Grunde garnicht - Thema des Artikels sind die Einsteiger, die wegen ewiger überkomplizierter Grübelei noch garnicht investiert sind. Da die Fortgeschrittenen ja erstens schon investiert sind und zweitens kein Untätigkeits-Problem durch Optimierungen haben denen das also leicht fällt , sind sie garnicht die Angesprochenen.

Ich habe eine Frage in die Runde zu dem Satz: Nunmehr steht seit einem Jahr alles und es läuft. Das Einzige, was ich seitdem aktiv getan habe: Hier gilt mein Dank dem Finanzwesir und seinen Kommentatoren.

Ab wann fängt denn für wen und warum dieses erwähnte Optimieren an? Und wie sieht das dann konkret aus? Sparrate erhöhen, wenn Kurse fallen? Das widerspricht sich doch mit dem Grundgedanken: Buy and Hold, Rebalancing und sonst einfach laufen lassen und nicht auf tägliche Finanznachrichten zu hören? Oder wie ist dieses Optimieren zu verstehen? Ihr seid dabei, ihr investiert und ihr habt euch entschlossen mehr zu tun.

Es ist Euer Leben und es geht mich nichts an, wie ihr eure Zeit verbringt. Jeder Jeck ist anders. Mir geht es wirklich um die Anfänger, die drauf und dran sind, vor der Herausforderung "Kauf eines ETFs" zu kapitulieren. Denen möchte ich zeigen, dass es sich hier um eine asymmetrische Situation zu ihren Gunsten handelt. Nun ich würde sagen für Dich: Du hast ein Jahr Erfahrung, ich vermute das Depot war auch schon mal rot. Jetzt überlegst Du Dir:. Das wäre eine systematische Optimierung, die einer Wirtschaftlichkeitsrechnung standhält.

Du kannst es aber auch frei Schnauze und ohne Uhr machen. Hier mal ein bisschen rumrechnen, da mal ein bisschen kalkulieren. Dann nennst Du das ganze Optimierung und maskierst so Deinen Spieltrieb. Die fehlende Zeiterfassung rechtfertigst Du dann mit: Ich selbst bin kurz vor der 50, gehe um 6: Habe 2 Jungs 25 und 17 bin glücklich verheiratet und ständig auf Achse. Also ob es wirklich illusorisch neben Beruf, Familie und Freunden ist, sich um seine Finanzen zu kümmern, halte ich für eine nicht wirklich gute Argumentation.

Zumal genau diese Menschen oft einen miniJob nachgehen um die Sparquote zu erhöhen. Wenn ich aber einen Mehrwert von ca. Also eher "der normale Budesbürger. Kind bekommen haben ;-. How ever, dieser Artikel über die Leichtigkeit des investieren gefällt mir prima und hat mich unheimlich gefreut endlich einen solchen Artikel in der Szene lesen zu dürfen.

Ich werde ihn bestimmt sehr oft verlinken: Ich wünsche ein entspanntes sonniges Wochenende und vielleicht sieht man sich beim Lauf um die Alster: Bisher ging es hier immer um Aktien-ETFs. Zur Vollständigkeit wollte ich erwähnen, dass es auch ETFs auf Staats- und Firmenanleihen gibt, in ganz verschiedenen Geschmacksrichtungen leider aber ohne Teilfreistellung.

Das soll in keiner Weise eine Anlageempfehlung sein, ich lerne die ja auch erst gerade in der Praxis kennen. Monatszahler habe ich markiert, weil, "wenn ausschüttend, dann auch richtig": Erinnert an österreichische "Pensionen" Renten mit Urlaubs- und Weihnachtsgeld, aber die sitzen in Houston TX und machen das seit so.

Ihre Höhe richtet sich nach der Art des Fonds. Bei Mischfonds liegt dieser Anteil bei 15 Prozent. Ob der Fonds diese Bedingung erfüllt, ergibt sich aus den Anlagebedingungen. Ich bin totale Anfängerin, hab vor ca. Trocken und langwierig, aber sooo gut.

Ich habe gerade erst angefangen ein wenig nach konkreten ETFs und Brokern zu schauen, da kommt dieser Artikel gerade recht. Jetzt hat Kommer es geschafft, dass ich auf Multifaktor setzen möchte. Ich finde, wenn man sich einfach daran hält, was er als mehr oder weniger geeignet befindet, macht man bestimmt nichts falsches.

Und ja, loslegen muss man auf jeden Fall, aber wenn mir aus dem Buch eins neben konsequentem Buy'n'Hold im Gedächtnis geblieben ist, dann wieviel auch nur kleine Prozent-Quäntchen auf einen Anlagehorizont von bei mir noch 30 - 40 Jahren ausmachen können. Ich nehme an, nach noch so einer schicken Tabelle, diesmal mit ein paar Multifaktor-ETFs drin, wäre es unverschämt zu fragen? Ich ergreife mal die Gelegenheit, ein paar Fragen zu stellen, die ich allgemein bisher noch nicht beantwortet sah:.

Und eine schnelle Meinungsumfrage: Kurz nachdem ich mit dem Thema "Geld investieren" angefangen hatte, entdeckte ich das Thema "nahender Crash". Ich war zuerst sehr verängstigt und wollte schon noch Offshore-Häfen suchen. Mittlerweile sehe ich das entspannter.

Hat hier eigentlich noch jemand Angst vor'm bösen Crash? Nochmals vielen Dank an den Autor für den schönen Arschtreter-Artikel, kommt genau richtig und wird gebookmarkt und geteilt! Du findest, dass Deine Zeit da gut anlegt ist. Die letzte Hürde erleichtern dann Artikel wie diese. Auch wenn das alte Hasen vielleicht nervt oder ein gewisses Unverständnis vorliegt, warum sich manche bei der ETF Auswahl so schwer tun. Ich kann das nachvollziehen. Da hilft eine gute Datengrundlage. Kümmern muss man sich danach halt trotzdem - so wie man sich eben auch um andere Dinge wie Autopflege oder Kauf neuer Gegenstände kümmert.

Finanzen laufen nebenher, wozu gibt es Bankberater? Aber die eigenen Finanzen? Man kann das zwar machen, jedoch schmälert man bei häufigem Umschichten den Barwertvorteil, den man durch langfristiges "Buy and Hold" eines Fonds hat. Das kann schon einiges ausmachen. Selbst wenn der Anlagebetrag siebenstellig ist: Und was macht man dann, umschichten und eventuell noch Abgeltungssteuer bezahlen?

Das einzusehen hat bei mir etwas gedauert. Dafür läuft jetzt alles auf Autopilot und ich kann meine Zeit nutzbringender einsetzen und dort optimieren, wo ich auch einen vernünftigen Hebel habe. Und das ist nicht die Anlage in ETFs. Ist hier gar nicht das Thema, oder ist es eines deiner Totschlagargumente, dass Riester teuer ist? Bei dem ETF ohne Teilfreistellung zahlt man ca. Und die sind unabhängig von Sparrate und -dauer.

Kann man also schon drauf achten. Auf dem Blog von Mark gibt es hierzu diesen Artikel: Das hier zu Grunde liegende Anlagepropekt ist schlicht veraltet Schön, wie du das schreibst. Ich hätte das Dilemma mit diesem Kommer nicht besser ausdrücken können.

Sorry, liebe Tanja, dass es dich ob deiner vorbildlichen Beichte trifft. Also dann will ich diesem überaus berechtigten Rat sehr gerne folgen: Multifaktor-ETFs ist die aktuelle Mehrrendite-Sau, die vom a-typisch gierigen Finanzestablishment gerade durch das weltweite Investment-Dorf getrieben wird. Wie kann denn mit einem solchen Massen-Hype jemals passiv Mehrrendite erzielt werden? Das widerspricht doch ganz offensichtlich dem gesunden Menschenverstand! Aber damit sollen jetzt auch die mittlerweile durch das Internet, Finanzwesir u.

Aber das schädigt diese leider sehr, denn uralter Börsenspruch: Sei es durch eigenen Entschluss oder spätestens von anderen beschlossen, wenn die ETFs der vergangenen Mode wegen Schwund geschlossen werden müssen. Und das Dumb Money folgt brav unseren falschen Propheten. Und er legt plötzlich den Ausstieg zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt nahe die beginnen m. Die haben nämlich eine noch kürzere Halbwertszeit als die letzten Kommer-Tipps im 3-jährigen Rhythmus.

Einfacher Dreisatz genügt für die letzte Abschätzung, dass in 10 Jahren mit ca. Merkt denn keiner hier, wie dieser Kommer das Spiel des Finanzestablishments mit geschickt kaschiertem, pseudowissenschaftlichen BlaBlaBla bedient? Wacht auf und haltet euch an die echten Ratgeber wie unseren wahrhaftigen Wesir Albert. Für die deckt er mit seinem voll-aktiv - aber nicht so "smart" wie Kommer - gemanagten, weltbesten Stiftungsfonds ca. Ich will dich hier keineswegs vorführen.

Sondern solche Erfahrungen sind mehr als Gold wert. Und ob du wirklich Mehrrendite anstreben willst, solltest du dir sehr gut überlegen. WiWis reichen kaum dafür, denn die versuchen das bekanntlich alle mit in der Tat "very dumb" Finanzporno ;-.

Der immense Einarbeitungsaufwand für "richtig aktiv" ist allerdings erst ab höherem 6-Stelligem wirtschaftlich. Oder man macht ein Hobby draus, wie ich auch.

Das ist die anerkannte Bibel zu wirklich langfristig aktiver Mehrrendite. Oder du hörst ihm direkt zu, wie er dem nächsten Crash noch besser ein Schnippchen schlagen will als beim letzten Mal: Habe ich auch ähnlich in meinem Portfolio abgebildet. Wen sowas aber reizt, bitte melden und willkommen im Club….

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Werter Finanzwesir, Leider gibt es auch andere Kollegen, die aus verschiedenen Motivationsgründen alles wieder viel komplizierter darstellen und das einzig Wesentliche, überhaupt breit gestreut investiert zu sein, aus den Augen verlieren und die Anleger verunsichern. Smartinvestor Sehr guter Kommentar zu Kommer. Seine Zielgruppe sind jedoch Anleger mit k und mehr. Er ist, wie die "bösen" Bankberater ja auch nicht frei von Interessen, da er mit seinem Consulting wohl auch Geld verdienen will.

Für alle anderen sind die Tipp vom Finanzwesir der beste Einstieg. Habe mich durch die ganze Welt der Einsteiger-Finanz-Anlage weitergebildet. Aber jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. So hart ist eben das Leben. Ich habe als privater Amateur praktisch alle passiven und viele aktive Steine umgedreht, aber nicht in alle investiert.

Simply Best in Class. Mehr Qualität im Anlegerinteresse geht nicht auf diesem Planeten. Sind wir froh, dass Vanguard endlich zu uns gekommen ist. Darauf habe ich schon seit über 20 Jahren gewartet und hätte fast nicht mehr daran geglaubt. Anleihen machen für mich dann keinen Sinn, wenn man keinen kurz- bis mittelfristigen Liquiditätsbedarf hat.

Denn für die langfristige Anlage bringen Anleihen i. Wenn die heruntergestuft werden, sollte man zügig in andere AAA-Anleihen wechseln. Denn diese beiden Hemisphären weisen bislang noch keine so hohe Korrelation auf. Opportunistisches Rebalancing kann daher noch eine begrenzte Mehrrendite in Aussicht stellen. Und EM generieren bislang noch etwas mehr Rendite. Aber sie sind langfristig eher gering zu Aktien-Indizes korreliert, da sie ein ganz andersartiges Ertragsprofil besitzen.

Das ist durch die bisherigen Diversifizierungsbemühungen sehr vieler Investoren praktisch alles abgegrast. Auch die Korrelation zwischen World und EM wird weiter ansteigen, da immer mehr darauf setzen. Das wirkt auf den Markt strukturell verändernd zurück. Denn wie Bogle so schön sagt. Es gibt nur ein paar ganz wenige Wege, es gut zu machen, s. Aber mit der Vielzahl an Gags gibt es unendlich viele Möglichkeiten, es schlechter zu machen… Daher kann es praktisch nur schlechter werden.

Vor diesem Problem stand Ich auch. Smartinvestor Sehr gute Beschreibung, stimme voll überein. Wie gestaltet ihr den risikoarmen Teil? Welcher Anteil hat er im Portfolio und welche Assetklasse habt ihr dafür ausgewählt Tagesgeld, Anleihen? Irgendwie scheine ich mich bislang missverständlich ausgedrückt zu haben. Das lässt sich über die Brokerwahl aber deutlich komfortabler ausleben, bringt dabei auch ganz konkret nicht nur hypothetisch ein Fünkchen mehr Rendite UND schränkt in den meisten Fällen gleichzeitig auch die ETF-Auswahl stark ein, weil nicht bei jedem Broker alle Produkte für günstige Konditionen verfügbar sind.

Dadurch entsteht am Ende ein Gewinn gleich an mehreren Fronten: Und nachdem die Depot-Eröffnung durch ist, kann's dann auch endlich losgehen. Anleihen kann ich nicht zustimmen. Oder anders ausgedrückt, es ist leichter vorherzusagen, wo sich der Aktienmarkt in einem Jahr befinden wird als wo er sich in 30 Jahren befinden wird, oder siehe hier Risk and Time.

Den Anleihenmarkt kann zwar auch keiner zuverlässig vorhersagen, doch der Bereich in dem sich das ganze abspielen wird, ist deutlich begrenzter.

Sichere Staatsanleihen waren bisher ein guter Diversifikator für ein Aktienportfolio und haben in der Mischung zu höheren risiko-adjustierten Renditen geführt, was nicht gleichbedeutend mit einer höheren Rendite ist. Auch bei Anleihen kann durch Diversifikation das Totalausfallrisiko verringert werden. Wie viel genau muss jeder für sich selbst entscheiden. Unternehmensanleihen mag ich persönlich nicht, da ich nicht den gleichen Unternehmen Geld leihen möchte bei denen ich auch Miteigentümer bin, das fühlt sich irgendwie schizophren an Ramschanleihen und Schwellenlandanleihen sind nicht risikoarm und korrelieren stärker mit dem Aktienmarkt als Investment Grade Anleihen, da bevorzuge ich Aktien.

Insgesamt ist die Entscheidung, wie man den risikoarmen Teil aufteilt, ziemlich bedeutungslos relativ zur Entscheidung, wie hoch die Aktienquote ausfallen soll.

Wurmt es hier eigentlich keinen, dass der Artikel an bestimmten Stellen faktisch falsch ist? Woher kommen dann die ganzen Fehlinformationen?

Eines wird mir in dem Artikel nicht klar und, soweit ich es sehe, auch in den Kommentaren noch nicht thematisiert.

Ich war bislang immer davon ausgegangen, dass die TER alle wesentlichen Kosten nach dem Kauf abdecken und entsprechend auch miteinander vergleichbar sind. Wenn dem so wäre, sähen aber die Zahlen und Grafiken in obigem Artikel anders aus. Warum sehen wir diese Referenz real nicht? Oder gibt es eine andere Erklärung, die ich übersehe? CarstenP Deine Aussagen zu Anleihen scheinen meinen zu widersprechen. Aber sie entsprechen teilweise nicht der üblichen Anlagepraxis auf Basis des gesunden Menschenverstandes.

Ja, das kam z. Bei und Jahresperioden gab es das dann nur noch in einem aus 25 bzw, aus über Perioden! Meine Aussage wäre nur dann falsch, wenn ich mich explizit auf die dabei unüblichen totalen Renditen bezogen hätte, bei den es sich nach den Berechnungen deines verlinkten Artikel danke für Link wohl so verhalten soll, wie du schreibst.

Dass ich mich auf die eher gebräuchliche jährliche Rendite beziehe, hätte ich also angeben sollen. Danke für deinen Hinweis. Sichere Staatsanleihen waren bisher ein guter Diversifikator für ein Aktienportfolio und haben in der Mischung zu höheren risikoadjustierten Renditen geführt, was nicht gleichbedeutend mit einer höheren Rendite ist.

Das habe ich deswegen, weil diese Korrelationen für die üblicherweise mit Bonds bezweckte Reduzierung mittelfristiger Volatilität am relevantesten ist und leider seit stark zugenommen hat und positiv ist. Ich werde die hier fehlenden Infos zukünftig gern angeben. Vielen Dank für deinem Hinweis. Danke für die Ergänzungen, es ist natürlich schwierig der gängigen Anlagepraxis zu widersprechen, "man muss Aktien nur lang genug halten, dann macht man sicher Rendite".

Nichtsdestotrotz halte ich Aktien auch für den wahrscheinlicheren Gewinner langfristig gegenüber Anleihen. Doch entsprechend der persönlichen Risikotoleranz und für den Fall, dass man sich irrt, z. Bei synthetisch nachgebildeten ETFs ist hingegen die Swapgebühr zu berücksichtigen. Zudem fallen auch Steuern an und es können Erträge durch Wertpapierleihe erwirtschaftet werden.

Diese Kosten sind keinesfalls ETF-spezifisch. RK1-Anlagen habe ich keine mehr. Die habe ich komplett durch un-korreliertes, reines Alpha aus unterschiedlichsten aktiven Fonds ersetzt. Der Vorteil ist, dass ich damit ich eine ähnliche Reduzierung der Drawdowns erziele, aber ohne Reduzierung der Gesamtrendite im Vergleich zu reinen Aktienanlagen. Das würde ich wohl ähnlich sehen, wenn ich keine höher rentierliche, unkorrelierte, reine Alpha-Anlagen zum Risikoausgleich hätte.

Vorläufig sollte man dann am bestem Kurzläufer von Staaten höchster Bonität nehmen. Wobei die letzt Finanzkrise gezeigt hat, dass die Ratingagenturen auch nur aus fehlbaren Menschen bestehen, gerade bei der hochkomplexen, dynamischen Risikoeinschätzung. Wenn man Taleb hört und liest, wandelt sich die Einstellung zu Risiken.

Denn Hedgefonds sind nicht systemrelevant und werden nicht gerettet, wenn's schief läuft. Daher gilt für die: Ich kann dein Argument zwar verstehen, bin da aber eher skeptisch, dass alternative Investments dieses Versprechen längerfristig und in den nächsten Krisen einhalten können, es ist nicht garantiert. In der Vergangenheit wurden ähnliche Versprechen z. Wohingegen langlaufende Staatsanleihen weiterhin sehr gut als Diversifikator funktioniert haben: Gleichwohl bleibt das Problem bei all diesen unkorrelierten Assets mit vergleichbarer Renditeerwartung aber, dass sie selbst riskant sind und im Falle eines unerwarteten Liquiditätsbedarfs evtl.

Und wie Hedgefonds und sonstige aktive Fonds mit ihren Alpha-Versprechen scheitern können, kann man nur spekulieren, aber passiert ist das alles schon mal, siehe z. Long Term Capital Management. Das muss halt jeder mit seiner persönlichen Risikotoleranz in Einklang bringen.

Talebs schwarze Schwäne unterstützen übrigens auch die Sichtweise, dass der weit verbreitete Glaube, dass die Aktienanlage mit längerem Zeithorizont ein immer sichereres Ding wird, ein Trugschluss sein könnte. Die Eintrittswahrscheinlichkeit von einem sehr unwahrscheinlichen Ereignis schwarzer Schwan steigt nämlich an je länger der Betrachtungszeitraum ist.

Das ist deren Hauptvorteil, dass die nichts garantieren und versprechen, wie bei Aktien auch. Dadurch wird bislang eine nicht genau vorherzusagende statistische Hedging-Wirkung renditekostenfrei erzielt.

Die ist jedoch umso gesicherter, je mehr man mit unterschiedlichsten Alpha-Fonds diversifiziert. Die allgemeine Skepsis gegen schwer zu verstehendes Alpha hilft dabei sogar, da sie dadurch viel seltener overcrowden.

Dadurch ist die Fortsetzung deren bisheriger statistischer Eigenschaften recht wahrscheinlich, wie schon über die letzten 20 Jahre meiner Nutzung. Ich allokiere dann nur solche, deren Strategien und deren dadurch erzielte Ergebnisse ich ausreichend verstehe. Aber gefunden werden sie bislang wohl weniger, weil die schwer verstanden werden und ausgewählt werden können.

Sogar David Swensen, der darauf genauso, wie ich, aus guter Erfahrung schwört, tut sich damit nach kürzlichen eigenen Aussagen in der schon mal zitierten "A Conversation with David Swensen", , sehr schwer.

Weil jeder damit diversifizieren will, funktioniert es wegen Overcrowding nicht mehr. Der Erhalt der Korrelationseigenschaften von Alpha ist jedoch dadurch viel wahrscheinlicher, dass die durch aktives Management gegen den Markttrend erhalten werden. Deren Volatilität wird dabei i. Nein danke, die kommen mir aufgrund des zunehmenden Vertrauensschwundes in aktuelle Währungen vorerst nicht mehr ins Haus.

Die können uns doch wegen der unvorstellbaren Geldmengen und wegen der hohen Fragilisierung des Finanzmarktes praktisch jederzeit um die Ohren fliegen. Aber ich diversifiziere die auch noch in etliche verschiedene Liquid Alternatives, die z. Das sichern die Crashs bislang teilweise noch besser ab als Cash, da die zum Teil allokierten Trendfolger während Crashs durch Shorten der einbrechenden Anlagen sogar zeitweise sehr vorteilhaft hoch negativ zu denen korrelieren korrelieren.

Um während dieser langfristig unbedeutenden reversiblen Events sehr liquide zu bleiben und primär nachkaufen zu können, habe ich ja reines Alpha.

Das ist somit eine laut Taleb antifragile Strategie, mit der man bei solchen Events erheblich profitieren kann. Bei mir hat es und auch für mich Überzeugten überraschend gut geklappt. Nein, ich bin zufrieden mit einem passiven Simpel-Beta-Portfolio und bin eher Anhänger der Philosophie: Teure Fehler vermeiden ist wichtiger als die ungewisse Extrarendite von einer komplexeren Strategie.

Also ich kann nachvollziehen, warum du mit alternativen Anlagen diversifizierst, das ergibt total Sinn. Worauf ich hinaus wollte, ist aber, dass man deswegen nicht zwangsläufig auf eine risikoarme Komponente verzichten kann, das bleibt eine persönliche Entscheidung. Es gibt einfach keine Garantie dafür, dass die zukünftigen Drawdowns reduziert werden bzw.

Ja, das hatten wir doch schon mal. Aber was willst du damit sagen? Garantien gibt es einerseits in der ganzen Finanzwelt sowieso nicht. Andererseits würde es mir eine trügerische Schein-Robustheit vortäuschen, die das unbegrenzte Upside meiner antifragilen Investmentstrategie auch noch reduzieren oder gar ganz zunichte machen würde. Und so wähle ich auch bewusst meine Alpha-Fonds aus. Sie dürfen gar keine Schein-Sicherheiten, Garantien und "todsicheren" Strategien enthalten, wie z.

Das sind jetzt alles bis ins letzte analysierte und durchdeklinierte Ausschlusskriterien für mich. Ähnliche Angebote habe ich aber auch schon in D vor deren Auffliegen sicher erkannt bzw. Denn die verraten sich an ihren statistischen Eigenschaften rel. Vor 20 Jahren bin ich in D z. Ich habe dann gezielt nach einem Weg gesucht, um an die original offshore Hedgefonds mit anfangs m.

Liquidität zu kommen und sofort in die umgetauscht, als ich drankam! Von denen habe ich sogar jetzt noch einige und werde die irgendwann in die nochmals bzgl.

Daher fühle ich mich jetzt mit viel mehr unterschiedlichsten, unkorrelierten Alpha-Assets viel sicherer als je zuvor mit nur einigen wenigen Alpha-Assets und RK1. Things That Gain from Disorder.

Danach muss man trachten. Das ist die bewährte "Flucht nach vorne" in der Finanzwelt. Denn Chancen maximieren geht m. Die wissen dann besser als jeder andere, wann ihre systematischen Alpha-Strategien nicht mehr innerhalb ihrer Auslegungsgrenzen arbeiten.

Taleb nennt das "Skin in the Game", das aktuell die beste Garantie fürs Überleben ist. Er sagt dabei dann immer "Trader don't like Risk". Besser geht da schon mal nicht, was sich ein normal Sterblicher an normalem Krisenmanagement leisten kann. Und wenn es dann in relativ kurzem Zeitabstand sogar zu historisch m.

Denn ich pflege fast zu allen gute persönliche Kontakte dorthin, bei einem Mrd. Der sagte mir mal zu meiner gesamten Investment-Strategie, dass er es aktuell auch nicht anders machen würde, wenn er die Aufgabe hätte.

So ähnlich ist auch meine Philosophie, wobei ich sie nur etwas differenzieren würde: Die hätten ja nicht mal "Outperformance" ggü. Ebendrum besteht kaum Gefahr zum Overcrowding und Soft oder Hard Close, wie sonst bei den ganz seltenen tatsächlich outperformenden Aktiven üblich. Mit kommst es "nur" auf die richtigen statistischen Eigenschaften an, die ich mir gezielt rauspicke und die kaum sonst jemand zu interessieren scheinen, wie bei dem legalen US-Lottery Hack.

Da entwickelt man ein sehr feines Gespür für realistische Machbarkeit und Ausgewogenheit von Chancen und Risiken. Dann hätte ich meine aufwändige Berufs- und autodidaktische Finanzausbildung verschwendet. Ich hoffe ich konnte dir einen kleinen Einblick in die Hintergründe zu meiner Gelassenheit gegenüber nicht garantierter Alpha-Erträge geben. Ah, noch ein Grund fällt mir gerade ein: Also kann es wohl nicht das Allerverkehrteste sein, oder?

Ich habe das dort mal angefragt, als mir sein RK1-Bestand von 0 im Reporting um aufgefallen ist, der sich aus rein taktischen, operativen Gründen ergeben hatte. Für Beta setze ich ganz strikt nach Bogle marktbreiteste lowest-cost ETFs ein, während Swensen auch da mit riesem Aufwand aktiv unterwegs ist. Im hab es da aber nie versucht, weil ich da wahrscheinlich eh nicht an nachhaltig sicher outperformende Aktienfonds als Privatanleger drankäme. Bei reinem Alpha scheint sich das anders zu verhalten, weil die kaum jemand haben will und die neben den institutionellen wohl auch die privaten Investoren brauchen, um ihr erforderliches aufwändiges Research finanzieren zu können.

Hast du eine bessere? Das ist meine ganz persönliche Sicht auf die Finanzwelt, die ich ausdrücklich niemandem empfehlen würde, blind zu übernehmen. Pedantisch genau genommen, kann nur mit einer risikolosen Anlage garantiert werden, dass ein Verlust im Portfolio auf ein Maximum begrenzt bleibt.

Diversifikation unter ähnlich risikoreichen aber unkorrelierten Anlagen senkt zwar statistisch gesehen das Risiko, doch dabei wird nur die Wahrscheinlichkeit von Verlusten reduziert, nicht die Möglichkeit von Verlusten. Die risikolose Anlage spielt darum eine besondere Rolle in der Portfoliotheorie, weil das zukünftige Verhalten per Definition bekannt ist.

Praktisch kann man sich natürlich nur daran annähern und etwas risikoarmes verwenden, doch die risikoarme Anlage durch riskantere Alternativen zu ersetzen, ist evtl. Da tickt halt jeder anders, Bildung empfinde ich nicht als Verschwendung. Warum soll Bildung denn das nicht ermöglichen? Qualitativ kann natürlich niemand an dem Zusammenhang rütteln, quantitativ optimieren jedoch schon immer, vgl.

Dies nutze ich so gut es geht. Das andere Naturgesetz besagt, dass alle Märkte immer effizienter werden. Deren Verhalten nähert sich der Effizienzmarkt-Hypothese, die nach aktuellem Erkenntnisstand vermutlich nie erreicht werden wird.

Die ineffizienten Übergangszustände sind die Alpha-Jagdgründe, die von der Verhaltensökonomie bzw. Behavioral Finance beschrieben werden. Diese Jagdgründe schafft der Markt bis dahin zuverlässig immer wieder, damit sich genügend wettbewerbsfähige Alpha-Jäger finden, die ihn effizienter und dadurch fairer machen können und wollen. Denn sie entziehen der anderen Seite der irrationalen Marktteilnehmer mit all dem Dumb Money und viel Selbstüberschätzung, die man vor allem im Finanzestablishment und bei den von ihm Kommer-ziell Verführten findet, s.

Dadurch verteilen sie es - überwiegend von oben nach unten - zu dem kleinen Teil der kleineren rationalen Seite gerecht um, die nicht nur rein passiv investieren, sondern dazu noch geschickt unkorreliertes reines Alpha mischen kann. Dabei gilt per Definition, dass Alpha immer vorteilhaft unkorreliert zu Beta ist. Sonst wäre es kein Alpha. Diese antifragilen Abhängigkeiten nutzte ich alle nach Kräften seit 20 Jahren erfolgreich mit risikoadjustierter Mehrrendite.

Wie du siehst, steht meine Anlagestrategie damit auf sehr solidem Fundament inkl. Man muss dazu natürlich nicht nur wissen, was man tut, sondern es auch erklären können und sich konsequent daran halten. Wenn das auf einer möglichst eigenständigen, persönlichen Sicht auf die Finanzwelt beruht, die nicht sehr verbreitet ist, dann wird es rund und beständig.

Vielen Dank für deine indirekte Bestätigung. Man muss halt wissen, wann man wo und wie schraubt. Das ist vergleichbar mit dem ständigen Verbesserungsprozess in allen exzellenten Unternehmen, die ich kenne.

Die Steueroptimierung gehört da bei mir sicher nicht dazu. Mit irrationalem Herumgeschraube tut man sich sicher keinen Gefallen, den rationalen Alphajägern natürlich umso mehr.

Will man entsprechend seiner persönlichen Risikotoleranz die Höhe von Verlusten Möglichkeit begrenzen, braucht man eine weitere Anlage, die eben nur geringere Verluste machen kann, idealerweise etwas risikoloses, praktisch etwas risikoarmes.

Die "Crux meiner Argumentation" ist, dass ich gar nicht argumentieren wollte, sondern nur darauf hinweisen wollte, warum üblicherweise zwischen risikoreichen und risikolosen Investitionen unterschieden wird.

Muss ja jeder selber wissen ob man dem folgen kann. In dem Zusammenhang ist auch die Tobin-Separation erwähnenswert und die risikolose Anlage kann übrigens auch individuell abhängig von den eigenen Zielen und dem Zeithorizont sein, eine jährige inflationsgeschützte AAA-Staatsanleihe könnte diese Rolle z. Und das ist das Problem, damit Diversifikation bzw. MPT ein optimaleres Portfolio bewirkt, müssen u. Man kann zwar für alle zukünftigen Parameter Renditen, Korrelationen, usw.

Ein schwarzer Schwan ist ja nichts anderes als ein extrem unwahrscheinliches nahezu unmögliches Ereignis, das trotzdem eintritt Wie die zukünftigen Korrelationen sein werden und ob sie einen Vorteil bringen werden, kann man nur erwarten, nicht wissen. Meiner Meinung nach sind die Kapitalmärkte sehr effizient und nur schwer zu schlagen, da gibt es kaum Alpha zu holen.

Mit einer simplen passiven Strategie kommt man leicht, kostengünstig und zeitsparend an die Marktrendite. Ein passendes Zitat von Benjamin Graham:. To achieve satisfactory investment results is easier than most people realize; to achieve superior results is harder than it looks.

Ich bin damit zufrieden und drücke dir die Daumen, dass deine komplexere Strategie auch weiterhin zu deiner Zufriedenheit einen Mehrwert bringt! In diesem Thread gibt es einige kritische Kommentare zum Thema Multifaktorinvestments z.

Ich kenne weder Gerd Kommer persönlich, noch habe ich mich in Primärliteratur zum Thema Faktorinvestments vergraben. Ich finde das Buch von Herrn Kommer auch nicht besonders gut geschrieben. Dennoch frage ich mich, worauf sich diese beiden Thesen stützen?

Das folgende soll eine Plausibilitätsbetrachtung sein. Dagegen spricht c d. Also ergäbe totschweigen von ETF viel mehr Sinn. Dasselbe Argument gilt auch noch wegen g. Wäre Kommer auf die schnelle Kohle aus, würde er doch eher die fünfte Auflage veröffentlichen ohne selbst ins Risiko der eigenen Vermögensverwaltung zu gehen?

Zumal die Beratungsleistung von Herrn Kommer soweit ich das verstehe nicht darin besteht, die coolsten ETFs auszuwählen, sondern die Anbindung an das Leben seiner Kunden zu leisten.

Eines dieser Kriterien ist die Beständigkeit der Faktorprämie über die Zeit und verschiedene Märkte hinweg. Obwohl dieser Faktor mindestens seit b bekannt war. Genau dies ist der Punkt, auf den ich wiederum hinweisen wollte. Erschwerend kommt noch hinzu, dass das ganze marode Finanzsystem ebenfalls sehr fragil ist, siehe Ende der Banken.

Beides kann wie 2 Tsunamis zusammenwirken. Koelle de Die anthropogenen CO 2 -Emissionen: Welche Rolle spielen sie tatsächlich? Die kommende Pariser Klima-Konfererenz - die Dies ist jedoch keine statischer Anteil, sondern ein dynamisches System mit verschiedenen Einflüssen. They first appeared during the Triassic period, between and They became the dominant terrestrial vertebrates after the Triassic-Jurassic extinction event million years ago; their dominance continued through the Jurassic and Cretaceous periods.

Reverse genetic engineering and the fossil record both demonstrate that birds are modern feathered dinosaurs, having evolved from earlier theropods during the late Jurassic Period. As such, birds were the only dinosaur lineage to survive the Cretaceous-Paleogene extinction event 66 million years ago. Die Temperaturen heute und seit ca. Diese Zeit wurde durch einen Metoriteneinschläg grössten Ausmasses beendet. Jahrhundert gefolgert, diesmal sei der Mensch verantwortlich?

Klimawandel hat es immer gegeben und wird es immer geben, es gibt kein verbrieftes Recht auf ein bestimmtes Klima. Die Wirkungen der "Treibhausgase" wie CO 2 werden jedenfalls weit überschätzt. Vor 3,2 bis 2,5 Millionen Jahren: Absturz in den eiszeitlichen Temperaturbereich. Der Grund dafür ist das Auftreten von relativ kurzen Warmzeiten, jeweils im Abstand von etwa Jahren, wie Bild 5 zeigt. Die gegenwärtige Warmzeit, Holozän genannt, gibt es seit 11 Jahren, und das ist der Zeitraum, in dem sich die menschliche Zivilisation entwickelt hat - angefangen mit dem Ackerbau, der durch den Temperaturanstieg möglich geworden war, und die Entstehung von Dorfgemeinschaften.

Die letzte Warmzeit vor Jahren war relativ kurz - ca. Man nimmt an, dass zyklische Änderungen der Erdbahnparameter, die sogenannten Milankovitsch-Zyklen, den Antrieb des Zum einen sind die Temperaturschwankungen zyklisch und zum anderen ist das heutige Niveau vergleichsweise niedrig!

Watts Up With That? This is a visualization of the last ice age using a global ice sheet model with pro-glacial lakes included. Offensichtlich besteht kein Zusammenhang zwischen der mittleren globalen Temperatur mit der Akitvität des Menschen! Greenland temperatures over the past 25, years. Ancient temperatures can be measured using oxygen isotopes in the ice and ages can be determined from annual dust accumulation layers in the ice.

The oxygen isotope ratios of thousands of ice core samples were measured by Minze Stuiver and Peter Grootes at the University of Washington , and these data have become a world standard. Basler Zeitung de Nichts Neues unter der Sonne.

Mehrere Male hat ein dramatischer Klimawandel die Geschichte der Menschheit bereits neu geschrieben. Nie war der Mensch daran schuld - und immer hat er eine Lösung gefunden. Das Jordantal ist eine Steppenlandschaft. Wild gibt es in Hülle und Fülle. Noch wichtiger für die Jäger und Sammler, die hier leben: Das Nahrungsangebot ist gut, nirgendwo leben so viele Menschen wir hier.

Sie leben scheinbar im Paradies: Sie ernten, ohne zu säen. Bis der Regen ausbleibt Während rund Jahren, der Epoche der sogenannten Jüngeren Dryas, stiess das Eis noch einmal kräftig vor. Wo zuvor Wälder wuchsen, zogen wieder Rentiere über baumlose Tundra. Der Nordatlantik fror zu. Der regenreiche Westwind blieb aus Wie abrupt die Abkühlung wirklich war, ahnte lange niemand. Doch neue Forschungen zeigen ein anderes Bild: Der Rückfall in die Eiszeit fand innerhalb eines Jahrzehnts statt.

Die letzte schnelle Erwärmung vor rund 11' Jahren änderte das Klima fundamental: Die Gletscher schmolzen auf das heutige Niveau, es wurde warm in Europa, und es regnete wieder im Nahen Osten.

Jahrhundertelang war es in Europa wärmer als heute. Im Süden, im Nahen Osten und in Nordafrika, regnete es mehr. Was heute die Sahara ist, war eine Savanne. Der bekannteste Aktivitätszyklus der Sonne ist der elfjährige Sonnenfleckenzyklus, bei dem sich alle elf Jahre Sonnenfleckenmaxima und -minima abwechseln.

Sonnenflecken sind Stellen auf der Oberfläche der Sonne, die dunkler erscheinen, weil sie Sonnenstrahlen mit verminderter Leuchtkraft ins Universum abgeben. Während des Sonnenfleckenminimums gibt es weniger Sonnenflecken und es kommt daher weniger energiereiche Sonnenstrahlung auf der Erde an, bei einem Sonnenfleckenmaximum ist es genau umgekehrt.

Mehr Sonnenstrahlung, insbesondere im UV-Bereich, führt im Sonnenfleckenmaximum zu einer Erwärmung der Stratosphäre zwischen 15 und 50 km in den Tropen und zu einer verstärkten Ozonproduktion. Dies führt wiederum über komplizierte Wechselwirkungsmechanismen zu Zirkulationsänderungen in der Atmosphäre, die bis zum Erdboden zu spüren sind.

Die Mechanismen, wie Änderungen in der Sonnenaktivität die Atmosphäre beeinflussen, sind allerdings immer noch Gegenstand aktueller Forschung. Katja Matthes und Dr. Um Aufschlüsse über die damalige Sonnenaktivität zu bekommen, als Schweden und Norddeutschland unter einem dicken Eispanzer lagen, wurden Eisbohrkerne aus Grönland verwendet.

Das Auswertungsprinzip funktioniert wie bei Baumringen: Im Eisbohrkern sind verschiedene Schichten zu sehen, die Informationen über Temperatur- und Niederschlagsverhältnisse enthalten. Die radioaktiven, kosmischen Moleküle Beryllium und Kohlenstoff spielen hierbei eine wichtige Rolle. Sie entstehen nämlich immer dann in der Atmosphäre, wenn das Magnetfeld um die Erde zu schwach ist und viel kosmische Strahlung durchlässt.

Wenn im Eisbohrkern also viel radioaktives Beryllium und Kohlenstoff vorhanden ist, weist das auf eine schwache Schutzschicht und somit auf eine geringe Sonnenaktivität hin. Sie zeigen, dass der elfjährige Sonnenfleckenzyklus auch damals existierte und offensichtlich ein typisches Muster der Sonnenaktivität darstellt. Die Ergebnisse bestätigen die Hinweise aus anderen Studien, dass Jahre mit geringer Sonnenaktivität mit strengen Wintern auf der Nordhalbkugel zusammenhängen.

Ein Beispiel dafür ist der starke Wintereinbruch, verbunden mit Schneefall und Stürmen, wie wir es und in Nordeuropa und Nordamerika erlebten. Der Effekt der Sonnenaktivität auf regionale Klimaschwankungen ist sehr aufschlussreich. Abschätzungen der zukünftigen Sonnenaktivität könnten zu genaueren Klimavorhersagen innerhalb der nächsten Jahrzehnte führen", erklärt Prof. Nature Geoscience en Persistent link between solar activity and Greenland climate during the Last Glacial Maximum. Unser gegenwärtiges warmes Interglazial hat es erst möglich gemacht, dass sich die Zivilisation der Menschheit während der letzten Eisbohrkernen zufolge war das letzte Jahrtausend von bis das kälteste Millenium des gegenwärtigen Interglazials.

Our current, warm, interglacial has been the enabler of mankind's civilisation for the last 10, years, from mankind's earliest farming to the most recent technologies. According to ice core records, the last millennium AD - AD has been the coldest millennium of our current Holocene interglacial.

This point is more fully illustrated with ice core records on a millennial basis back to the Eemian period here. Das Holozän-Interglazial dauert nunmehr bereits seit Temperature of the Northern Hemisphere derived from Greenland ice cores It provides a brief context to show the wider natural range of temperature over the last 10, years.

It shows the meaningless identification of the Anthropocene identified by the small red bar. Must be our fault. After years of cold climate. The year B. During this time, alpine glaciers advanced and built moraines. The warming that followed the cool period was also abrupt. Neither the abrupt climatic cooling nor the warming that followed was preceded by atmospheric CO 2 changes. The Roman warm period B. The Dark Ages cool period A. A particularly puzzling event apparently occurred in A. The Medieval Warm Period A.

The Medieval Warm Period MWP was a time of warm climate from about AD when global temperatures were apparently somewhat warmer than at present. Its effects were particularly evident in Europe where grain crops flourished, alpine tree lines rose, many new cities arose, and the population more than doubled. The Vikings took advantage of the climatic amelioration to colonize Greenland, and wine grapes were grown as far north as England where growing grapes is now not feasible and about km north of present vineyards in France and Germany.

Grapes are presently grown in Germany up to elevations of about meters, but from about to A. Wheat and oats were grown around Trondheim, Norway, suggesting climates about one degree C warmer than present Fagan, The Vikings colonized southern Greenland in AD during the Medieval Warm Period when milder climates allowed favorable open-ocean conditions for navigation and fishing.

Elsewhere in the world, prolonged droughts affected the southwestern United States and Alaska warmed. Sediments in Lake Nakatsuna in central Japan record warmer temperatures.

An ice core from the eastern Antarctic Peninsula shows warmer temperatures during this period. The Little Ice Age A. The colder climate that ensued for several centuries was devastating. Temperatures of the cold winters and cool, rainy summers were too low for growing of cereal crops, resulting in widespread famine and disease.

When temperatures declined during the year cool period from the late 's to , some climatologists and meteorologists predicted a return to a new Little Ice Age.

Glaciers in Greenland advanced and pack-ice extended southward in the North Atlantic in the 13th century. The population of Europe had become dependent on cereal grains as a food supply during the Medieval Warm Period and when the colder climate, early snows, violent storms, and recurrent flooding swept Europe, massive crop failures occurred.

Three years of torrential rains that began in led to the Great Famine of The Thames River in London froze over, the growing season was significantly shortened, crops failed repeatedly, and wine production dropped sharply. Winters during the Little Ice Age were bitterly cold in many parts of the world. Advance of glaciers in the Swiss Alps in the midth century gradually encroached on farms and buried entire villages.

The Thames River and canals and rivers of the Netherlands frequently froze over during the winter. Sea ice surrounding Iceland extended for miles in every direction, closing many harbors. The population of Iceland decreased by half and the Viking colonies in Greenland died out in the s because they could no longer grow enough food there. In parts of China, warm weather crops that had been grown for centuries were abandoned. In North America, early European settlers experienced exceptionally severe winters.

The Modern Warm Period starts around AD, which is also the time when people began systematically recording and collecting surface air temperature data from around the world. These temperatures were spotty in the beginning, but by the middle of the 20th Century a fairly good worldwide temperature database was developing.

Finally, in , satellites were launched that could give us a reasonably accurate and complete lower Troposphere temperature record over nearly the entire globe. Watts UP With That? Temperature changes recorded in the GISP2 ice core from the Greenland Ice Sheet show that the magnitude of global warming experienced during the past century is insignificant compared to the magnitude of the profound natural climate reversals over the past 25, years, which preceded any significant rise of atmospheric CO 2.

If so many much more intense periods of warming occurred naturally in the past without increase in CO 2 , why should the mere coincidence of a small period of low magnitude warming this century be blamed on CO 2? Antony Watts en Andy May: Climate and Human Civilization over the last 18, years. If there were any organized human civilizations during the last glacial period we have not found any evidence of it, other than some pottery in China, dated to 20, BP.

At this time people lived in small communities of a few families and hunted for animals and edible natural vegetation. Correlation is not causation, but many, if not all, of man's worst times since the last glacial maximum occur during colder and dryer periods. Often these times were made worse by warfare as in the Greek Dark Ages, the sacking of Rome, the collapse of the Akkadian Empire, etc. The colder and more arid climate could have been part of the cause of the wars.

More importantly, I was unable to find evidence of a crisis that was due to warming. Given that man-made Carbon Dioxide is a very recent phenomenon, the radical climatic changes before years ago cannot be attributed to man's influence.

The recent warming of 0. It is clear from history that natural forces can cause significant climate changes. It is also clear that droughts are usually associated with colder periods, not warmer periods. Some climate changes are probably due to variations in the Earth's orbit, but some might be due to variations in TSI total solar irradiance or other solar influences. Much of the last 18, years is characterized by more rapid sea-level rise than we see today.

The current rise of sea level is very slow relative to the past and we are arguably more adaptable due to modern technology.

The history of civilization shows that cooler periods have less precipitation than warmer times. It seems counter-intuitive, but warm air has a higher water carrying capacity and this leads to more rain. For example, the Sahara is now becoming greener as Carbon Dioxide and air temperature go up. The end of the last ice age led to a meter increase in sea level, whereas that predicted for the next fifty years is a paltry 32 centimeters at most, Average near-surface temperatures of the northern hemisphere during the past Wassertemperaturen der vergangenen Jahre.

Vor 10' Jahren folgte auf die Wurm-Eiszeit das bis heute andauernde Holozän mit dem Nacheiszeitlichen Optimum, das bis etwa 4' Jahre vor heute gedauert hat.

Die meisten Paradiesmythen schildern ein längst vergangenes, Goldenes Zeitalter, in dem die Menschen ohne Furcht und Mangel lebten. Die älteste bekannte Paradiesvorstellung stammt von den Sumerern, die in Mesopotamien vor über Jahren lebten. In dem Mythos wird ein Land beschrieben, dessen Felder ewig grün und fruchtbar sind und aus dessen Erde reine Quellen sprudeln.

Das Paradies, von dem die Mythen berichten, hat es tatsächlich gegeben. Auf die letzte Würm-Eiszeit folgte vor Zu diesem Zeitpunkt etwa zwischen Stonehenge kann als Paradebeispiel am Ende dieser prosperierenden Wärmeperiode gelten, denn es gehört viel Energie dazu, die gewaltigen Stelen und Steinsäulen über lange Strecken zu transportieren.

Eine darbende Gesellschaft hätte dies nicht zuwege gebracht. Vor Jahren schneit ein Mann in den Ötztaler Alpen ein, mumifiziert, und die Schneedecke gibt den Mann am Hauslabjoch - der populär geworden ist als "Ötzi" - erst in unseren Tagen wieder frei.

Es muss damals als der Mann ums Leben kam, ein sprunghafter Klimawechsel stattgefunden haben. Ganz plötzlich, in einem Klimasprung muss es kälter geworden sein, so dass die Alpen nicht mehr passierbar waren. In der Periode der so genannten Klimadepression der Bronzezeit wird es ein bis zwei Grad kälter als heute. Aber die schwierigen Zeiten scheinen jetzt den Erfindergeist herauszufordern. Als vor etwa 11 Jahren die letzte Eiszeit zu Ende ging und sich die Eispanzer nach Norden zurückzogen begann eine sehr stabile Klimaperiode, die aufstrebenden Hochkulturen ideale Entwicklungsbedingungen bot.

Aber auch geringere Klimaschwankungen führten in Europa zu historischen Umwälzungen. Die Letzte Eiszeit dauerte etwa 60 Jahre und war geprägt von starken Klimaschwankungen. Seit etwa 11 Jahren befinden wir uns im sogenannten Holozän oder Neo-Warmzeit, welches durch ein stabiles Klima geprägt war. Tatsächlich fanden die frühen Hochkulturen am Nil und im Zweistromland ideale Bedingungen vor, welche ihnen sehr gute Ernteerträge einbrachten, was den Aufstieg Ägyptens und Mesopotamiens erst ermöglichte.

Die Sahara war zu dieser Zeit eine Savanne mit reichlichen Wasservorkommen durch die Giraffen und Elefanten zogen, wie alte Fels- und Höhlenmalereien bezeugen. Auch die als Optimum der Römerzeit bezeichnete, recht warme Periode zwischen und n. Jedenfalls steht diese Epoche in deutlichem Gegensatz zu dem darauffolgenden Pessimum der Völkerwanderungszeit. Denn zwischen etwa und n. Darauf folgte zwischen und das Mittelalterliche Optimum, in dem es ähnlich warm war, wie in der letzten Klimanormalperiode von bis , deren Mitteltemperatur als Bezugswert verwendet wird.

Jedoch deuten viele deutsche Ortsnamen aus dieser Zeit auf Weinanbau in Regionen hin, in denen es bis vor Kurzem noch zu kühl dafür war. Des Weiteren besiedelten die Wikinger zum ersten Mal Grönland, was übersetzt "Grünland" bedeutet. Sie mussten jedoch etwa Jahre später ihre Siedlungen dort wieder aufgeben, da erneut eine kühlere Klimaepochen, die sogenannte "Kleine Eiszeit" begann.

Sie war charakterisiert von sehr strengen und langen Wintern, sowie kühlen Sommern. Es ist belegt, dass die Ostsee im Jahrhundert mindestens zweimal komplett zufror. Ursache hierfür sind Schwankungen der Sonneneinstrahlung und eine Reihe besonders starker Vulkanausbrüche, die zu einer weltweiten Abkühlung in den Folgejahren führten. Das eindrucksvollste Beispiel ist der Ausbruch des Tambora in Indonesien Das Folgejahr ist als "Jahr ohne Sommer" in die Geschichte eingegangen.

Klimaskeptiker de Temperaturverlauf der letzten 11' Jahre. Auch in der GFZ-Graphik finden sich die historisch bestens dokumentierten Schwankungen in den letzten 1. Die vergangenen Schwankungen fallen nach den Ergebnissen der Studie mit Schwankungen der Sonenaktivität zusammen. Es besteht also überhaupt keine Notwendigkeit, eine Erklärung auf der Grundlage von CO 2 zu versuchen.

Das bedeutet für die Gegenwart, die ebenfalls von besonders intensiver Sonnenaktivität gekennzeichnet ist:. Die Hypothese vom menschengemachten Kohlendioxid-Treibhauseffekt ist als falsch widerlegt! New research papers suggest Northern hemisphere temperatures during the Medieval Warm Period were as warm as recent decades. Greenland Ice Core data: Almost all of the past 10, years were warmer than the past years.

Die kalte Sonne en The past is the key to the future: Temperature history of the past 10, years. Temperatures for almost all of the 10, year record were higher than those in Thawing out has occurred since the Little Ice Age, but temperatures are not yet back to where they had been for almost all of the Holocene. Vergleich der Sonnenaktivität blaue Kurve und der asiatischen Klimaentwicklung grüne Kurve, delta 18O eines Stalagmiten aus einer chinesischen Höhle für die vergangenen Jahre beide Kurven sind normiert.

Es ist eine gute Übereinstimmung der beiden Kurven zu erkennen, was auf einen signifikanten Antrieb des Klimageschehens durch die Sonne hinweist.

Der Weltklimarat hält die Sonne für klimatisch wenig bedeutsam und ordnet ihr in seinen Klimamodellen eine verschwindend geringe Klimawirksamkeit zu. Während anthropogene Faktoren fast die gesamte Erderwärmung seit erklären sollen, bilden solare Aktivitätsschwankungen nur unbedeutendes Beiwerk. Eine neue Arbeit eines internationalen Forscherteams um Friedhelm Steinhilber vom Schweizerischen Bundesinstitut für aquatische Wissenschaften und Technologie Eawag hat nun weitere wichtige Hinweise für die Wirksamkeit der Sonne in der nacheiszeitlichen Klimaentwicklung gefunden.

Anhand mehrerer antarktischer und grönländischer Eiskerne sowie globaler Baumringdaten rekonstruierten die Wissenschaftler die Sonnenaktivität für die vergangenen Jahre. Hierzu verwendeten sie sogenannte kosmogene Beryllium- und Kohlenstoff-Isotope, 10Be und 14C, deren Häufigkeit auf der Erde von der Stärke des Sonnenmagnetfeldes und damit der Sonnenaktivität gesteuert wird.

Die Gruppe führte auch eine Spektralanalyse der neuen Sonnenaktivitätskurve durch und fand wie erwartet die üblichen charakteristischen Solarzyklen, darunter auch.

Überlagert ist die Zyklik durch ein langfristiges An- und Abschwellen des Signals, das durch Erdbahnveränderungen im Zusammenhang mit den Milankovic-Zyklen hervorgerufen wird. Milankovic ist unter anderem für die warmen Temperaturen des holozänen Klimaoptimums vor Jahren verantwortlich, die deutlich über den heutigen lagen. Dieses Erdbahnparameter-Signal zogen Steinhilber und Kollegen von ihren Daten ab, um die primäre Sonnenaktivität herauszufiltern. Das Forscherteam verglich die neue Rekonstruktion der Sonnenaktivität mit einem Klimadatensatz, der vor einiger Zeit von Kollegen in einer chinesischen Höhle gewonnen wurde und ebenfalls die letzten Jahre abdeckt.

Es ergab sich eine überraschend gute Übereinstimmung zwischen Sonnenaktivität und asiatischer Klimaentwicklung siehe Abbildung. The IPCC thinks the sun plays nary a role on climate and that anthropogenic factors explain almost the entire warming since Using multiple Antarctic and Greenland ice cores and global tree-ring data, the scientists reconstructed solar activity over the last years.

They also used the so-called cosmogenic beryllium and carbon isotopes 10Be and 14C, whose frequency on Earth is controlled by the strength of the sun's magnetic field, and thus by solar activity. The group carried out a spectral analysis of the new solar activity curves and found, as expected, the usual characteristic solar cycles, among them also.

The cycles are superimposed by the longterm rising and falling signal of orbital changes associated with the Milankovitch cycles. The Milankovitch cycle is in part responsible for the warm temperatures of the Holocene Optimum years ago, when it was considerably warmer than today.

Steinhilber and his colleagues removed these orbital signals from the data in order to filter out the primary solar activity. They then compared the new solar activity reconstruction with a climate dataset earlier obtained by colleagues in a Chinese cave covering the last years. The fluctuations in the 18O-oxygen isotope concentrations show the precipitation fluctuations and the intensity of the Asian monsoons.

What resulted was a surprising agreement between solar activity and the Asian climate development see Figure 1 above. Kubik, Mathias Mann, Ken G. McCracken, Heinrich Miller, Hiroko Miyaharag, Hans Oerter, and Frank Wilhelms en 9, years of cosmic radiation and solar activity from ice cores and tree rings.

Abstract Understanding the temporal variation of cosmic radiation and solar activity during the Holocene is essential for studies of the solar-terrestrial relationship. Cosmic-ray produced radionuclides, such as 10Be and 14C which are stored in polar ice cores and tree rings, offer the unique opportunity to reconstruct the history of cosmic radiation and solar activity over many millennia. Although records from different archives basically agree, they also show some deviations during certain periods.

So far most reconstructions were based on only one single radionuclide record, which makes detection and correction of these deviations impossible.

Here we combine different 10Be ice core records from Greenland and Antarctica with the global 14C tree ring record using principal component analysis. The new cosmic radiation record enables us to derive total solar irradiance, which is then used as a proxy of solar activity to identify the solar imprint in an Asian climate record. Though generally the agreement between solar forcing and Asian climate is good, there are also periods without any coherence, pointing to other forcings like volcanoes and greenhouse gases and their corresponding feedbacks.

The newly derived records have the potential to improve our understanding of the solar dynamics and to quantify the solar influence on climate. Abstract Surface winds and surface ocean hydrography in the subpolar North Atlantic appear to have been influenced by variations in solar output through the entire Holocene.

The evidence comes from a close correlation between inferred changes in production rates of the cosmogenic nuclides carbon and beryllium and centennial to millennial time scale changes in proxies of drift ice measured in deep-sea sediment cores.

A solar forcing mechanism therefore may underlie at least the Holocene segment of the North Atlantic's "year" cycle. The surface hydrographic changes may have affected production of North Atlantic Deep Water, potentially providing an additional mechanism for amplifying the solar signals and transmitting them globally. Aus den Ablagerungen kann durch die Analyse charakteristischer Materialwechsel im Jahresrhythmus, Fossilinhalt und Schwankungen der chemischen Zusammensetzung das Klima der Vorzeit rekonstruiert werden.

Dabei konzentrierten sie sich auf die Zeit bis Jahre vor heute, die sogenannte Eisenzeit. Die Temperaturen kühlten sich spürbar ab, es wurde feuchter und die Winde verstärkten sich.

Die Forschergruppe um Celia Martin-Puertas konnte zeigen, dass die Abkühlungsphase zeitgleich zur solaren Schwächephase verlief. Es muss daher davon ausgegangen werden, dass die Klimaschwankungen durch Änderungen der Sonnenaktivität verursacht wurden.

Süddeutsche Zeitung de Schmuddelwetter zu Homers Zeiten. Vor Jahren wurde es in Europa plötzlich kühler, Jahre lang waren die Winter besonders windig. Ein internationales Forscherteam konnte nun zeigen, dass die Klimaänderung mit einem Phänomen zusammenhing, das nach dem griechischen Dichter Homer benannt ist.

Als Homer irgendwo in Griechenland seine Epen schrieb, waren die Winter in Mitteleuropa besonders unangenehm. Einen Teil der Verantwortung weisen Klimaforscher jetzt der Sonne zu, genauer einer ihrer magnetischen Schwächeperioden. Die Forscher um Brauer konnten aber den direkten Zusammenhang beider aus ihren Daten ablesen. Heftige Winde und Wellen hätten das Wasser aufgewühlt und mehr Phosphor ins oberflächennahe Wasser gespült, wo die Algen es wie Dünger aufnahmen, vermuten die Forscher mangels anderer Erklärungen.

Spiegel Online de Klimageschichte: Schwächelnde Sonne löste antike Kälteperiode aus. Forscher konnten jetzt anhand von Bohrkernen aus einem See in der Eifel nachweisen, dass eine Schwächeperiode der Sonnenaktivität vor Jahren eine Kälteperiode ausgelöst hat.

Eine dieser Kälteperioden, das sogenannte Homerische Minimum, ereignete sich vor rund Jahren. Volle Jahre mussten die Europäer bibbern - jetzt hat ein internationales Wissenschaftlerteam unter Leitung des Geoforschungszentrums Potsdam GFZ herausgefunden, dass offenbar die niedrige Aktivität der Sonne verantwortlich war. Die Wissenschaftler glauben, hier einen Verstärkungsmechanismus gefunden zu haben. Er könnte laut Brauer erklären, "warum die häufig als gering angesehenen Schwankungen der Solarstrahlung zumindest regional deutliche klimatische Auswirkungen mit weitreichenden Konsequenzen haben".

Dieses Beryllium-Isotop wird immer dann im Gestein gebildet, wenn es Strahlung ausgesetzt ist. Die geringe Beryllium-Menge in den Warven zeigt daher an, dass während der Kälteperiode vor Jahren auch die Sonneneinstrahlung geringer war. An abrupt cooling in Europe together with an increase in humidity and particularly in windiness coincided with a sustained reduction in solar activity years ago.

Scientists from the German Research Centre for Geosciences GFZ in collaboration with Swedish and Dutch colleagues provide evidence for a direct solar-climate linkage on centennial timescales. The study published online this week in Nature Geoscience reports the climatic change that occurred at the beginning of the pre-Roman Iron Age and demonstrates that especially the so-called Grand Minima of solar activity can affect climate conditions in western Europe through changes in regional atmospheric circulation pattern.

Around years ago, one of these Grand Solar Minima, the Homeric Minimum, caused a distinct climatic change in less than a decade in Western Europe.

The exceptional seasonally laminated sediments from the studied maar lake allow a precise dating even of short-term climate changes. The results show for a year long period strongly increased springtime winds during a period of cool and wet climate in Europe.

In combination with model studies they suggest a mechanism that can explain the relation between a weak sun and climate change.

Antony Watts en Solar grand minima linked to cooling period in Europe. A quick cooling in Europe together with an increase in humidity and particularly in windiness was found to coincide with a long-term reduction in solar activity years ago during something called the "Homeric minimum". Abstract Large changes in solar ultraviolet radiation can indirectly affect climate by inducing atmospheric changes. Specifically, it has been suggested that centennial-scale climate variability during the Holocene epoch was controlled by the Sun.

However, the amplitude of solar forcing is small when compared with the climatic effects and, without reliable data sets, it is unclear which feedback mechanisms could have amplified the forcing. Here we analyse annually laminated sediments of Lake Meerfelder Maar, Germany, to derive variations in wind strength and the rate of 10Be accumulation, a proxy for solar activity, from 3, to 2, years before present.

We find a sharp increase in windiness and cosmogenic 10Be deposition 2,? We infer that the atmospheric circulation reacted abruptly and in phase with the solar minimum. A shift in atmospheric circulation in response to changes in solar activity is broadly consistent with atmospheric circulation patterns in long-term climate model simulations, and in reanalysis data that assimilate observations from recent solar minima into a climate model.

We conclude that changes in atmospheric circulation amplified the solar signal and caused abrupt climate change about 2, years ago, coincident with a grand solar minimum. The scientists have analyzed the radioactive isotopes in trees that lived thousands of years ago. Based on a statistical study of earlier periods of increased solar activity, the researchers predict that the current level of high solar activity will probably continue only for a few more decades.

Sunspot activity over decades. Sunspot numbers since Whats Up With That? Antony Watts en Paper demonstrates solar activity was at a grand maximum in the late 20th century. The modern active sun episode, which started in the s, can be regarded as the modern grand maximum of solar activity.

Gerhard Kühn de Was geschah vor 10 Jahren? Teil 1, Teil 2. Diese Frage stellt sich die Menschheit schon seit tausenden von Jahren. Die Wissenschaft, in Form von verschiedenen Einzeldisziplinen, die sich jeweils mit Erde, Wasser, Luft sowie Menschen, Tieren und Pflanzen beschäftigen, hat darauf bis heute keine eindeutige, von allen akzeptierte Antwort finden können.

Diese Zeit ist so bedeutsam, dass die Wissenschaft extra ein neues Erdzeitalter eingeführt hat, das "Holozän", mit einem relativ exakten Anfangsdatum Jahre vor Heute. Anhänger des Klimaalarmismus beschränken sich dabei auf die letzte Jahre und kommen zu dem vorschnellen aber persönlich erhebenden Schluss:. Ja, wir sind Teil einer Entwicklung die es noch nie gegegben hat, und wir sind auch noch selber Schuld daran.

Wir mächtigen Menschen haben es geschafft, uns das Klima Untertan zu machen. Wenn man jedoch den Vergleichszeitraum einige hundert und wenige tausend Jahre nach hinten erweitert, wird schnell klar, dass es stets einen Wechsel zwischen kalt und warm gegeben hat. Es ist ernüchternd, aber auch unsere Vorfahren hatten bereits unter dem Klimawandel zu leiden bzw. Geologen werden speziell dafür ausgebildet, die Naturgeschichte zu dokumentieren und zu entschlüsseln.

Und damit alles seine Ordnung hat, gibt es eine internationale Kommission zur Stratigraphie, die über Veränderungen im verwendeten Zeitschema wacht. Eben diese Kommission hat sich im Juli zusammengesetzt und darüber diskutiert, wie man die letzten Vertreter der harte Klimalinie hatten gefordert, die letzten Jahre als "Anthropozän" zu bezeichnen.

Meghalayan Jahre vor heute bis heute Mittleres Holozän: Northgrippian bis Jahre vor heute Unteres Holozän: The global body tasked with naming geological eras, the International Commission on Stratigraphy, has rejected the proposed Anthropocene epoch, the controversial 'geological' epoch in which mankind allegedly dominates natural processes. The international commission has now rejected the proposal and has instead split the Holocene Epoch into three different geological ages, all of which were primarily shaped by natural, not human factors.

Das Subatlantikum ist der letzte und derzeit aktuelle Zeitabschnitt des Holozäns. Seine Durchschnittstemperaturen liegen geringfügig tiefer als im vorausgehenden Subboreal und Atlantikum. In seinem Verlauf ereigneten sich mehrere Temperaturschwankungen, deren unmittelbare, ökologische Auswirkungen auf Flora und Fauna indirekt auch die Entwicklungsgeschichte der menschlichen Zivilisation deutlich beeinflussten. The Subatlantic is the current climatic age of the Holocene epoch.

It started at about 2, years BP and is still ongoing. Its average temperatures were slightly lower than during the preceding Subboreal and Atlantic. During its course the temperature underwent several oscillations which had a strong influence on fauna and flora and thus indirectly on the evolution of human civilisations. Temperaturen zur Römerzeit und im Mittelalter wurden bis dato als zu kühl eingeschätzt. Craig Loehle hat sich die Kritiken an seiner Veröffentlichung zu Herzen genommen, die Kritikpunkte aufgegriffen und nun einen korrigierte Fassung, in Zusammenarbeit mit J.

Das Ergebnis der Studie zeigt, dass es sich beim mittelalterlichen Wärmeoptimum und der kleinen Eiszeit um reale Ereignisse handelte und dass diese globale Auswirkungen hatten, was in anderen Studien bezweifelt wurde z.

Crowley und Lowery, Das mittelalterliche Wärmeoptimum und die kleine Eiszeit wird ebenfalls in den Veröffentlichungen von Moberg et al. This graph shows the average of 18 non-tree ring proxies of temperature from 12 locations around the Northern Hemisphere, published by Craig Loehle in , and later revised in It clearly shows that natural climate variability happens, and these proxies coincide with known events in human history.

Loehle also published in a paper that described why tree rings can not be trusted as a proxy for past temperature variations. Tree ring data have what is called a "divergence problem" in the late 20th Century where the tree ring data data suggests cooling, when in fact there has been warming. This, by itself, should cast serious doubt on whether tree ring reconstructions such as Michael Mann's famous "hockey stick" curve can be used to estimate past global temperature variability.

Enjoy the warmth while it lasts. Klima-Entwicklung in den letzten Jahren. The last thousand years Climate changes in Europe. Die Klimageschunseres Planeten ist eine Geschichte der natürlichen Klimaschwankungen.

Vorherrschend war das Warmklima, sozusagen der "Normalzustand" der Erde. Wenig bewusst ist uns die Tatsache, dass wir heute in einem Eiszeitalter leben. Die Erde existiert seit etwa 4,6 Mrd. Die Klimageschichte unseres Planeten ist eine Geschichte der natürlichen Klimaschwankungen. Und in der langen Klimageschichte war das Warmklima das vorherrschende Klima, sozusagen der "Normalzustand" der Erde.

Es ist also - gemessen an dem Normalzustand der Erde - gegenwärtig ziemlich kalt auf diesem Planeten. Wenn wir das Alter der Erde gleich einem Jahr setzen, so kennen wir die irdische Klimageschichte von Anfang März bis zum Der Mensch als homo erectus erscheint auf dieser Skala am Seit etwa Jahren, also Wir sollten also nicht nur die letzten Millisekunden Klimageschichte betrachten, sondern wenigstens ein paar Tage, wenn nicht Wochen zurückgehen.

Wer die Vergangenheit nicht kennt, wird kaum Gegenwart oder Zukunft verstehen können. Um nach Christus beginnt die Mittelalterliche Warmzeit, die bis etwa zum Jahr dauert.

Image from Internet Archive's Wayback Machine. Central Greenland surface temperature for the last millennium. Generalised temperature diagram based on temperature measurements in the Greenland Ice Sheet Dahl-Jensen et al.

Das Römische Imperium beherrschte das zentrale Mittelmeergebiet fast tausend Jahre lang v. Chr bis n. Auch die Regenmengen schwankten signifikant, wobei sich die ausgeklügelte landwirtschaftliche Produktion der Römer an Feucht- und Dürrephasen anpassen musste. Eine niederländische Forschergruppe um Brian Dermody von der Universität Utrecht hat sich die Klimageschichte des Mittelmeerraums jetzt anhand der veröffentlichten Daten im Zusammenhang näher angeschaut und versuchte mit statistischen Methoden aus den zum Teil widersprüchlichen Zahlen ein Gesamtbild für die Zeit v.

Zusätzlich führten sie auch Modellierungen durch. Die Studie erschien vor kurzem in der Fachzeitschrift Climate of the Past. Die Forscher puzzelten die komplexen Verhältnisse zusammen und konnten herausarbeiten, dass in der Region eine Art "Feuchtigkeitsschaukel" ausgebildet war, wobei sich Feucht- und Dürrebedingungen im er-Jahrestakt in den jeweiligen Gebieten austauschten.

Dies belegt noch einmal eindrucksvoll, dass es bereits in vorindustrieller Zeit einen signifikanten, natürlichen Klimawandel gegeben hat.

Es stellt sich die Frage, was nun diese klimatischen Veränderungen wohl ausgelöst haben könnte, wenn es das CO 2 offensichtlich nicht gewesen sein kann. Dazu schaute sich das niederländische Forscherteam an, wodurch das Klima im Mittelmeer heute beeinflusst wird.

Es sind also Veränderungen im Atlantik, die das heutige Klima im Mittelmeer zum schwanken anregt. Climate of the Past B. Dekker en A seesaw in Mediterranean precipitation during the Roman Period linked to millennial-scale changes in the North Atlantic. We present a reconstruction of the change in climatic humidity around the Mediterranean between yr BP.

We find that changes in the position and intensity of the jet stream indicated by our analysis correlate with millennial changes in North Atlantic sea surface temperature. A model simulation indicates the proxies of climatic humidity used in our analysis were unlikely to be influenced by climatic aridification caused by deforestation during the Roman Period.

That finding is supported by an analysis of the distribution of archaeological sites in the Eastern Mediterranean which exhibits no evidence that human habitation distribution changed since ancient times as a result of climatic aridification. Therefore we conclude that changes in climatic humidity over the Mediterranean during the Roman Period were primarily caused by a modification of the jet stream linked to sea surface temperature change in the North Atlantic.

Based on our findings, we propose that ocean-atmosphere coupling may have contributed to regulating Atlantic Meridional Overturning Circulation intensity during the period of analysis. Nach dem mythischen König Minos wird die bronzezeitliche Kultur Kretas als minoisch, kretisch-minoisch oder kretominoisch bezeichnet. Die etwa gleichzeitige Kultur des griechischen Festlandes wird als Helladische Kultur bezeichnet.

Als Kelten lateinisch Celtae oder Galli, griechisch??? Galatai bezeichnete man seit der Antike Volksgruppen der Eisenzeit in Europa. Wikipedia de Optimum der Römerzeit. Wiener Zeitung de Klimawandel im Lauf der Zeit.

Die Bewohner Englands hatten es gut: Um an begehrte mediterrane Produkte wie Oliven oder Wein zu gelangen, brauchten sie nur in der unmittelbaren Nachbarschaft einzukaufen, denn im nördlichen Europa wuchs vor Jahren so manches, was man viel weiter im Süden vermuten würde. Möglich machten dies klimatische Faktoren, die heutige Forscher unter dem Begriff "Klimaoptimum" zusammenfassen:. Eine vergleichs- weise hohe Durchschnittstemperatur und ein idealer Mix aus Niederschlag und Sonnenschein führte zu reichen Ernten im gesamten römischen Machtbereich.

Wie warm genau es in römischer Zeit war, ist nicht entschieden. Bohrungen in die Vergangenheit in Baumringe oder Bodensedimente geben keine Gewissheit. Und die Gletscherausdehnung bleibt ein unsicherer Indikator, weil hierbei der Regen mitspielt. Sicher ist jedenfalls, dass es ab dem 3. Jahrhundert deutlich ungemütlicher wurde: Zum einen blieben die guten Ernten in Nordafrika und in der römischen Heimat selbst aus, der Wohlstand war Vergangenheit.

Zum anderen verschlechterte die Klimaabkühlung das Leben weiter im Norden und Osten Europas drastisch. Goten, Franken und Vandalen drangen auf römisches Reichsgebiet vor, ihrerseits getrieben von den Hunnen, die wiederum vor Asiens rauerem Klima flohen.

Das "Mittelalterliche Optimum" sorgte in Mitteleuropa für einen wirtschaftlichen Aufschwung, der sich in der Gründung neuer Städte niederschlug. Als Pessimum der Völkerwanderungszeit oder frühmittelalterliches Pessimum bezeichnet man eine kleinere Abkühlung des nacheiszeitlichen Klimas in Europa. Wikiwand de Mittelalterliche Warmzeit. In der Zeitspanne, in der die mittelalterliche Warmperiode verortet wurde, kam es in Europa zu einer regelrechten Bevölkerungsexplosion.

Zwar kam es infolge des wärmeren Klimas in Europa zu einer Expansion der Agrarwirtschaft, der Getreideanbau war nun sowohl in wesentlich nördlicheren als auch in höher gelegenen Gebieten möglich.

So wurde Getreidewirtschaft bis nach Norwegen und in den Bergen Schottlands nachgewiesen, die in der nachfolgenden Kleinen Eiszeit und der damit verbundenen Abkühlung des Klimas wieder eingestellt wurde. So wird angenommen, dass sich die Bevölkerung in Europa zwischen und fast verdreifacht hat. A look back to the Medieval Warming Period offers an insight into how things changed in the following centuries.

Most people are aware that the Vikings colonised and farmed parts of Greenland in ways that are still to this day not possible. In Europe summer temperatures were between 0. Central European summers were even warmer, as much as 1. During the height of the Warm Period, so many lords quaffed prime English wines that the French tried to negotiate trade agreements to exclude them from the Continent.

Numerous examples are quoted which show how crops were grown at altitudes where crops cannot be supported today such as Dartmoor and the Pennine Moors. In Scandinavia farming spread to meters farther up valleys and hillsides in central Norway, from levels that had been static for more than years.

To the south in the Alps, tree levels rose sharply and farmers planted deeper and deeper into the mountains. During late prehistoric times, numerous copper mines had flourished in the Alps until advancing ice sealed them off; late medieval miners reopened some of these when the ice retreated. For five centuries, Europe basked in warm, settled weather, with only the occasional bitter winters, cool summers and memorable storms.

Summer after summer passed with long, dreamy days, golden sunlight and bountiful harvests. Compared with what was to follow, these centuries were a climatic golden age. Eirik the Red is credited with discovering Greenland in the 10th Century and Viking colonists followed him to set up farming settlements as far north as Godthab.

They found the green summer pastures were better than either back home in Norway or Iceland. However in the 13th Century Greenland and Iceland experienced increasing cold. Sea ice spread south creating difficulties for Norse ships sailing from Iceland as early as By many fewer ships made the crossing to Greenland and those that did had to take a more hazardous route further south in the open Atlantic to avoid pack ice off southeastern Greenland.

There is been plenty of historical evidence which confirms the existence of a much colder climate in much of Europe between the 14th and 19th Centuries. This is not surprising because there is such a wealth of historical records and documents which has been handed down from the Europe of those days.

We tend to regard alpine landscapes today such as those in Switzerland as being picturesque and think that the people there live in an beautiful idyll. In the 16th Century the occasional traveller would remark on the poverty and suffering of those who lived on the marginal lands in the glacier's shadow. Antony Watts en "Without energy, life is brutal and short".

It was not only the cold that was a problem during the Little Ice Age. Throughout Europe, the years were cooler and stormier, with late wine harvests and considerably stronger winds than those of the 20th Century. Perhaps the most infamous of these storms was the All Saints Flood in November , which worked its way northeast up the North Sea. The storm brought enormous sea surges ashore in the Low Countries, flooding most of Rotterdam, Amsterdam, Dordrecht and other cities and drowning at least , people.

In the River Ems further north in Germany, sea levels rose an incredible four and a half meters above normal. In another storm caused even greater floods in the Bristol Channel with flood waters rising 8 meters above sea level miles inland.

Later in the 17th Century, great storms blew millions of tonnes of formerly stable dunes across the Brecklands of Norfolk and Suffolk, burying valuable farm land under meters of sand. The hectare Culbin Estate had been a prosperous farm complex next to the Moray Firth until it was hit by another huge storm which blew so much sand over it that the farm buildings themselves disappeared.

A rich estate had become a desert overnight and the owner, the local Laird, died pauper three years later. The Great Storm of is recognized as the most powerful storm ever recorded in England and caused immense damage there as well as across the North Sea in Holland and Denmark. Between and , the coldest cycle of the Little Ice Age, temperatures plummeted and the growing season in England was about five weeks shorter than now.

The ice lay up to 30 miles offshore along the Dutch coast and many harbours were so choked with ice that shipping halted throughout the North Sea.

Deep snow fell in England and lasted for weeks while further East people walked from Denmark to Sweden on the ice as shipping was again halted in the North Sea. Hard frosts killed thousands of trees in France, where Provence lost most of its orange trees and vineyards were abandoned in northern France, not to be recultivated until the 20th Century.

In the Thames froze so deep that a spring tide raised the ice fair on the river by 4 meters! The summer of in London was the coldest in the known temperature record and described as "more like winter than summer".

During the 17th Century conditions around Iceland became exceptionally severe. In , ice surrounded the entire coast of Iceland for much of the year, halting all ship traffic. The inshore cod fishery failed completely, partly because the fish may have moved offshore into slightly warmer water. On several occasions between and , inhabitants of the Orkney Islands were startled to see an Inuit in his kayak paddling off their coasts.

These solitary hunters must have spent weeks marooned on large ice floes. As late as , sea ice surrounded much of Iceland for as many as thirty weeks a year. The cod fishery off the Faeroe Islands failed completely as the sea surface temperature became 5C cooler than today, while enormous herring shoals deserted Norwegian waters for warmer seas further south. As climatic conditions deteriorated, a lethal mix of misfortunes descended on a growing European population. Crops failed and cattle perished by diseases caused by abnormal weather.

Famine followed famine bringing epidemics in their train, bread riots and general disorder. Witchcraft accusations soared, as people accused their neighbours of fabricating bad weather.

Farming was just as difficult in the fledgling European colonies of North America where there were several severe drought cycles between and along the Carolina and Virginia coasts. From to , cold winters and cool summers led to a series of bad harvests. Alpine villagers lived on bread made from ground nutshells, whilst in France, wine harvests were delayed till as late as November. Widespread blight damaged many crops, bringing one of the worst famines in Europe since Finland lost perhaps as much as a third of its population to famine and disease in Things did not improve.

By , Europe was struggling with yet another cold spell, when the Tambora eruption made matters a whole lot worse. In France the grain harvest was half its normal level and southern Germany suffered a complete harvest failure.

In Switzerland grain and potato prices tripled, and were breadless, without work and resorted to eating "sorrel,moss and cats". Inevitably such suffering brought with it social unrest, pillaging, rioting and criminal violence. The famine encouraged many to emigrate to America, although in Saint John's, Newfoundland, were sent back to Europe because there was so little food in town.

Death tolls are hard to calculate but may have perished in Ireland, while in Switzerland the death rate could have doubled. The death toll would have been much worse in England and France but for the availability of and ability to efficiently distribute reserve stocks of food. Jahrhunderts sei in den letzten Jahren beispiellos gewesen.

Das historisch gut belegte Mittelalterliche Klimaoptimum um das Jahr wurde von den Alarmisten dabei ebenso negiert wie die Kleine Eiszeit zwischen und Eine weitere Studie tritt dieser falschen Darstellung der Klimageschichte entgegen. Die wärmsten Sommer waren damals auf den Orkneys im Durchschnitt etwa ein Grad wärmer als heute.

Wenn man Sommer und Winter zusammenbetrachtet, lagen die Temperaturen auf den Orkneys wohl auf einem ähnlich hohen Niveau wie heute. Die Untersuchungen zeigen noch einmal deutlich, wie wichtig eine Unterscheidung der einzelnen Klimaanzeiger Klimaproxies ist.

Während zum Beispiel Baumringe vor allem das Sommerklima speichern, enthalten Tropfsteine auch Informationen über feuchtere Winter.

Bei der Bildung von Mittelwerten und der Klimakurvenerstellung sollte dies berücksichtigt werden. Mittelalterliche Wärmeperiode mit enormer Erwärmungsrate. Seit wann liegt Japan am Atlantik? Viele Jahre lang versuchten führende Vertreter des Weltklimarats den politischen Entscheidungsträgern und der Bevölkerung weiszumachen, dass die vorindustrielle Temperaturgeschichte angeblich ereignislos verlief und einen erstrebenswerten Idealzustand darstellte. Die Erwärmung des Wie wir wissen wendete sich vor wenigen Jahren das Blatt und das unrühmliche Hockey Stick Kapitel endete.

Die fehlerhafte Kurve wurde wieder einkassiert und die Mittelalterliche Wärmeperiode sowie die Kleine Eiszeit waren rehabilitiert. Sebastian Lüning and Prof. Fritz Vahrenholt found a Japanese tree-ring temperature reconstruction from , one that should have been heeded by the IPCC and Michael Mann before they took the world on a year joyride in the stolen car of "climate science". Mittelalterliche Wärmeperiode und Kleine Eiszeit in den chilenischen Anden nachgewiesen.

Mittelalterliche Wärmeperiode und Kleine Eiszeit in den Anden gefunden. Climate of the Past M. Von Mäusen, Wikingern, einem spanischen See und türkischen Pollen. Die wundersame Wiederholung der Temperaturgeschichte. Jahrhundert war es am Jangtsekiang mehr als ein Grad kälter als heute. Da war sie wieder, die bei einigen Forschern unbeliebte Kleine Eiszeit. Wie bereits mehrfach berichtet, hatten prominente deutsche IPCC-nahe Forscher die Mittelalterliche Wärmeperiode und die Kleine Eiszeit lange als "lokales nordatlantisches Phänomen" abgetan, welches sich angeblich global herausmitteln sollte z.

Stefan Rahmstorf , Gerald Haug. Heute springen wir nach Asien und wollen uns eine neue Publikation aus China anschauen, in der die Autoren die Wintertemperaturen im Gebiet des längsten Flusses des Landes, des Jangtsekiang, für die vergangenen knapp Jahre rekonstruiert haben. Die Daten wurden mit Temperaturdaten aus der Region kalibriert, welche zwischen gemessen wurden.

Die Forscher konnten zeigen, dass das Entsprechend waren die letzten 30 Jahre um ein Viertel Grad wärmer als die Referenzperiode. Die kalte Phase des

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