Geschichte der Stadt Danzig


Danziger Parteigänger, die den brandenburgischen Truppen bei der Einnahme der Stadt behilflich gewesen waren, wurden hingerichtet.

Navigationsmenü


Zudem lasse man sich von den USA nicht unter Druck setzen: Doch diesen Weg hat die EU womöglich unfreiwillig selbst verbaut, indem sie Washington um eine Ausnahme von den Strafzöllen bittet. Der Rest der Welt, so die implizite Botschaft, kann sehen, wo er bleibt.

Bloomberg via Getty Images. Top Gutscheine Alle Shops. Diskussion über diesen Artikel. Alle Kommentare öffnen Seite 1. Damit könnte man doch auch gleich den Genmanipulierten Dreck von Monsanto blockieren Das ist ja jetzt Bayer Europäische Strafzölle und Importlimits.

Europa und China haben längst vielfältige Barrieren gegen den freien Handel. Die Briten erhielten erst kürzlich gnädig Freihandel ab zugesagt, was ansonsten nicht EU üblich ist. Das globale System ist also längst [ Das globale System ist also längst gescheitert und D.

Trump zieht nur die Grenzen daraus. Warum sich diese Klagemöglichkeit verbauen? Das gibt doch eher den Mitgliedern Oberwasser die, wie im Artikel angesprochen darauf [ Das gibt doch eher den Mitgliedern Oberwasser die, wie im Artikel angesprochen darauf drängen, die Gremien wieder neu zu besetzen. Das Wort Strafe gibt es in keinem mir bekannten Steuergesetz oder Abgabenordnung. Sie schreiben ja auch nicht, der Österreicher Hitler hat den 2. Weltkrieg angefangen, sondern richtigerweise, Deutschland.

Von Löwen und Gazellen. Die Piraten hatten das schnell erworbene Geld in den Kaschemmen am Hafen vertrunken, verspielt und verhurt. Mit dem Frieden zwischen Dänemark und Mecklenburg hatten sich die Zeiten aber geändert. In Wismar trennte man sich also schweren Herzens von den Kapern und als diese sich nach neuen Gefilden umsehen mussten, verschlug es die meisten in die Nordsee.

Piraten brauchen sichere Häfen, von denen aus sie ihrem Gewerbe nachgehen können. Die aus der Ostsee vertriebenen Kaper fanden ein geradezu ideales Umfeld in Ostfriesland. Dort waren die verschiedenen Häuptlinge in endlose Blutfehden verstrickt. Bei ihnen waren die Vitalier als kostenlose, schlagkräftige Hilfstruppe sofort willkommen. Die Piraten nannten sich jetzt Likedeeler, da sie ihre Beute zu gleichen Teilen teilten. Einer ihrer ersten Heger, wie man ihre Schutzherren nannte, war Ede Wimmeken der mächtigste Häuptling in Ostfriesland.

Von Edes Edenburg aus kaperten seine Hilfstruppen bald ohne Unterschied alle vorbeifahrenden Schiffe. Ede übernahm den profitablen Verkauf der Beute - oft wieder an die Beraubten - und die Übergabe der Gefangenen gegen entsprechendes Lösegeld. Das florierende Gewerbe rief allerdings bald die Hanse auf den Plan; die Edenburg war eben nicht Gotland. Auch der Graf von Oldenburg nahm einige in Dienst, um seine Einkünfte aufzubessern.

Widzel hatte nach einigen Kämpfen den Grafen von Holland - Albrecht von Bayern - als seinen Lehnsherren anerkennen müssen. Albrecht nahm danach ebenfalls einige Likedeeler, die zum Teil vorher für Widzel gegen ihn gekämpft hatten, in Dienst und öffnete ihnen seine Häfen.

Der Weiterverkauf der geraubten Waren war für fast alle Nordseeanrainer ein einträgliches Geschäft. Nur die massiven Drohungen der Hanse konnten die Häuptlinge zeitweise davon abhalten. Als jedoch Widzel starb und sich sein Halbbruder Keno von Holland lossagte, benötigte er sofort wieder dringend Likedeeler als Hilfstruppen.

Da sich Keno auf diese Weise verstärkt hatte, wollte auch Ede nicht länger zurückstehen und nahm sie wieder in Dienst. Nun hatte die Hanse die Kindereien der Häuptlinge, die ihre Fehden oft nur als Vorwand benutzten um hansische Schiffe auszurauben, satt. In der Ems stellte sie Seeräuber, 80 davon wurden im Kampf getötet, der Rest floh. Angesichts der hansischen Macht waren die Friesen gezwungen einige der versteckten Likedeeler herauszugeben; unter ihnen befand sich auch ein unehelicher Sohn des Grafen Konrad von Oldenburg.

Nachdem die Gefangenen in Emden hingerichtet worden waren, mussten die Häuptlinge wieder einmal der Piraterie abschwören.

Störtebeker, Michels und die anderen, die der Hanse entgangen waren, mussten Friesland vorerst meiden. Störtebeker trat deshalb mit gut Mann in die Dienste des Grafen von Holland. Michels versuchte sein Glück in Norwegen und eine dritte Gruppe wechselte vom Grafen von Oldenburg ebenfalls nach Holland. Eine Urkunde erlaubte ihnen gegen alle zu kämpfen, mit denen der Graf in Fehde lag - unter anderem Hamburg. Wenn man aber bedenkt, dass eine Kogge nur ungefähr 20 Mann Besatzung hatte, kommt doch eine kleine Flotte zusammen, selbst wenn Kriegsschiffe stärker bemannt waren.

Wahrscheinlich waren ihnen die sicheren holländischen Häfen zu weit von den hansischen Hauptrouten abgelegen, oder sie fühlten sich stark genug den Gegner direkt herauszufordern. Jedenfalls setzten sie sich auf Helgoland fest und damit Hamburg direkt vor die Nase. Im August kam es dann zu einer Seeschlacht vor Helgoland, in der Störtebeker mit seinen überlebenden Gefährten gefangen genommen wurde. Mit dem Tod der später legendären Anführer war der Spuk aber längst nicht beendet.

Da der Hanse der ständige Unterhalt von Garnisonen in Ostfriesland zu kostspielig war, waren bald wieder Seeräuber für die verschiedenen Häuptlinge tätig.

Einige Burgen wurden belagert und erobert und Kenos Konkurrenten mussten klein beigeben. Verlockt von seiner gewachsenen Macht, nahm er jedoch bald selbst mehrere hundert Piraten in seinen Dienst und verjagte mit ihnen einen seiner Konkurrenten aus Emden.

Dadurch ermuntert begannen die Oldenburger Grafen einen lohnenden Kaperkrieg gegen Holland. Bei ähnlich verworrenen Machtverhältnissen wie in Italien fanden die Kaper immer wieder sichere Häfen und Umschlagplätze. Die Hanse konnte sich nur darauf beschränken, die schlimmsten Auswüchse zu beschneiden. Sie scheinen sich nicht mit dänischen Schiffen begnügt zu haben, denn drohte Lübeck mit Krieg. Da die Drohungen wie üblich nichts fruchteten, schickte Lübeck eine Flotte und ein Heer nach Friesland.

Die Holsteiner mussten ihre Hilfstruppen entlassen, die sich zum Teil nach England absetzten, wo der neu aufgeflammte hundertjährige Krieg ausreichende Beschäftigung bot. Die Verluste der Piraten mussten im Lauf der Jahre gewaltig gewesen sein.

Den Strafexpeditionen und Henkern der Hanse waren weit über Tausend zum Opfer gefallen; die friesischen Fehden und der Kaperkrieg kosteten ebenfalls vielen das Leben; hinzu kamen die üblichen Verluste auf See. In den Fischerdörfern und Hafenkneipen fand sich ständig neuer Nachschub. Sein Nachfolger Sibert Lubbenson hatte sie ausgebaut und in Sibertsburg umbenannt.

Sie lag günstig an der westlichen Einfahrt zum Jadebusen und war mit Wassergraben, Mauer und mächtigem Turm gut befestigt.

Copyright © 2017 · All Rights Reserved · Maine Council of Churches