Exploration (Geologie)


Eine detaillierte Vermessung des Erdmagnetfeldes auf dem Boden "terrestrisch" oder vom Flugzeug oder Hubschrauber " Aeromagnetik " spiegelt die Existenz magnetischer und magnetisierbarer Gesteine im Untergrund wider. Es gibt Relativ- und Absolutgravimeter , früher verwendete man auch die Eötvös'sche Drehwaage , die horizontale Schweregradienten messen kann. Z meist durchgeführt mit dem Gerät Veris , können parallel mindestens zwei Messtiefen aufgenommen werden, 0 bis 30 cm und 0 — 90 cm.

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Ein wichtiges Teilgebiet ist die Erkundung von Lagerstätten , die Exploration genannt wird. Die Angewandte Geophysik bewegt sich dabei an der Schnittstelle zwischen Natur- und Ingenieurwissenschaften. Die Geophysik kennt wie auch andere Geowissenschaften eine Vielzahl an Methoden — insbesondere wegen der vielfältigen Gestalt des Erdkörpers, seiner Gesteine , unterirdischen Strukturen , seiner Fluide und austretenden Gase. Man gliedert die Methoden der Geophysik üblicherweise nach ihren 6—8 wichtigsten Mess- und Auswertungsmethoden:.

Dasselbe trifft oft für die 3. Gruppe und manche In-situ -Verfahren zu. Im Regelfall ergänzen sich aber Gravimetrie , Magnetik und Seismik untereinander und mit den Labormethoden.

Auch werden üblicherweise zur Erzielung eindeutiger Interpretationen möglichst viele geologische Daten eingebracht — was in erster Linie in Aufschlüssen erfolgt und u. Sie nützen die Besonderheiten physikalischer Felder in der Fachsprache der Potentialtheorie: Damit lassen sich Dichteunterschiede bzw.

Schichtungen in der Tiefe bestimmen:. Genaue Messungen des Erdschwerefeldes Schwerkraft und evtl. Die festgestellten Schwereanomalien lassen auf Lagerstätten , Hohlräume, Felsauflockerung Felsmutung etc. Es gibt Relativ- und Absolutgravimeter , früher verwendete man auch die Eötvös'sche Drehwaage , die horizontale Schweregradienten messen kann. Eine detaillierte Vermessung des Erdmagnetfeldes auf dem Boden "terrestrisch" oder vom Flugzeug oder Hubschrauber " Aeromagnetik " spiegelt die Existenz magnetischer und magnetisierbarer Gesteine im Untergrund wider.

Bei der Modellierung des zugehörigen Potentials sind Querverbindungen zum Schwerepotential der Gravimetrie möglich. Die geoelektrischen Verfahren arbeiten teilweise ebenfalls mit Potentialfeldern , werden aber zumeist in einer eigenen Gruppe zusammengefasst siehe Kapitel 4. Erdmantel mit natürlichen und künstlichen Erdbeben. Bei der Ausbreitung dieser Erschütterungen unterteilt man die mechanischen Wellen in. Der Mess- und Rechenaufwand ist erheblich, kann allerdings mit gewissen Unsicherheiten dreidimensionale -Modelle liefern.

Messung und Interpretation natürlicher Erdbeben. Diese Methoden dienen aber häufiger der allgemeinen als der angewandten Geophysik. Seit den er -Jahren konnten damit die Tiefe von Erdmantel und Erdkern bestimmt werden, in den letzten Jahrzehnten auch feinere Untergliederungen, insbesondere im oberen Erdmantel.

Messung und Interpretation von künstlichen Erdbeben Schlag- und Sprengseismik und künstlich erzeugter Vibrationen. Die Bebenwellen werden an den Grenzen geologischer Formationen gebeugt oder reflektiert, wenn sich dort die Dichte oder die Elastizität des Gesteins ändert.

Im Detail unterscheidet man die Refraktionsseismik von der tiefer reichenden, aber komplizierteren Reflexionsseismik. Die Geoseismik ist vor allem für die Exploration Erkundung von Erdöl und Erdgas wichtig, weil sich diese Kohlenwasserstoffe in typischen, aufgewölbten Strukturen ansammeln. Die künstlichen Beben werden auf verschiedene Weise ausgelöst:. Die geoelektrischen Verfahren arbeiten teilweise zwar mit Potentialfeldern siehe Kapitel 2 , werden aber meist in einer eigenen Gruppe zusammengefasst.

Diesen Umstand macht sich die Methode der Gravimetrie zu Nutzen. Beispielsweise befinden sich unter Salzschichten oft Erdgas- und Erdölvorkommen. Da Salz eine geringere Dichte als viele Gesteinsarten hat, kann eine geringere Erdanziehung ein Hinweis für Salzvorkommen in der Tiefe sein — und so den Geologen den Weg zu den gesuchten Rohstoffen weisen.

Gemessen werden diese winzigen Abweichungen mit einem Gravimeter. In den vergangenen Jahrzehnten sind die Methoden zur Messung des Erdmagnetfelds und der Erdanziehungskraft immer moderner geworden. Die Wintershall-Experten erhalten auf diese Weise wichtige Informationen über die Beschaffenheit des Erdbodens und können so geologische Karten erstellen, in denen beispielsweise die unterschiedlichen Gesteinsarten oder die Dicke der Gesteinsschichten verzeichnet sind.

Das gilt vor allem dann, wenn die Ergebnisse mit den Daten anderer Methoden kombiniert werden — wie beispielsweise denen der Seismik. Die Ergebnisse der Gravimetrie und der Magnetfeldmessung können beim Erstellen seismischer Modelle ebenso behilflich sein wie bei dem Interpretieren der durch die Seismik gewonnenen Daten.

Aber nicht nur das: Dort, wo die Seismik nur eingeschränkt möglich ist — beispielsweise bei Lagerstätten unter Salzschichten — sind diese beiden Methoden sogar unerlässlich.

Die Lebensdauer von Erdöl- und Erdgasfeldern gliedert sich in unterschiedliche Phasen von der Entdeckung bis zum Rückbau. In die Erde schauen Geophysikalische Messungen machen den Untergrund erkennbar.

Die Schwerkraft erleichtert die Suche Auf die Masse kommt es an. Erfolg durch Kombination Gravimetrie und Magnetik ergänzen Seismik.

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