Aktien: Qualität durch hohe Dividendenrendite. IST Seminar, Zürich 14. Juni 2012


Top-Manager in einem internationalen Konzern Eine schöne, eine schreckliche Erinnerung an deine Studienzeit? Da sieht man, wie sich innerhalb eines Jahrzehnts die Ansichten ändern können, denn vor Kurzem entschied ein Gericht, dass nur noch Leute, die der deutschen Sprache mächtig sind, die Anerkennung als Spätaussiedler erhalten können.

Der Börsenmakler Detlef Lübbe, Hamburg


Du willst jetzt also mit einer Abfindung aussteigen. Ich glaube, dass ist sogar das Beste für uns alle. So wie es jetzt läuft wirtschaften wir uns ja doch nur in den Ruin. Aber wolltest du tatsächlich nur soviel haben, wie du Brigitte zugestanden hast? Wann kommst du denn zurück, dass wir das Ganze abwickeln können?

Brauchst keine Angst zu haben, du kommst schon heile an. Mit Letzterem hatte er mir dann durch die Blume signalisiert, dass er diesen Schacko zurückpfeifen würde. Ich nannte ihm dann den Termin, der als Rückflug vorgesehen war und er bot mir darauf sogar noch an, mich persönlich vom Düsseldorfer Flughafen abzuholen.

Dahingehend bat er mich noch, ihm die genaue Ankunftszeit meines Fliegers mitzuteilen. Das tat ich dann auch später tatsächlich und es lief ab da praktisch alles reibungslos. Ich kehrte etwas über eine Woche später noch einmal für vier Wochen nach Deutschland zurück. Es gab keine weiteren Verhandlungen mehr und ich bekam das, was ich gefordert hatte. Ich überführte alles in Festanlagen mit jährlicher Zinsauszahlung.

Alle Wirtschaftsexperten und die sich für solche halten, werden jetzt in Anbetracht meiner früheren Tätigkeit über meinen Umgang mit meinem Kapital den Kopf schütteln.

Damit kann man doch ganz gut leben. Bald 80 Prozent unserer Bevölkerung müssen mit deutlich weniger auskommen. Neben diesem Geldgeschäft kümmerte ich mich auch um die Haushaltsauflösung in der Villa, die jetzt auch von Astrid übernommen wurde.

Meine Sachen, die ich auch in Zukunft behalten wollte, verfrachtete ich nach Griechenland. Und dann war der Zeitpunkt gekommen, dass ich mich ohne Abschied aus meinem Heimatland, in dass ich bis zum heutigen Tag noch nicht wieder zurückgekehrt bin, abmeldete. Im Januar haben dann Katharina und ich geheiratet. Das Ergebnis habe ich ja schon bereits etwas früher erwähnt. Katharina und ich leben heute noch in dem kleinen Haus, welches sie mit ihrem ersten Mann erbaut hat und sind sehr glücklich.

Dieses ist so ein Bisschen Hand in Hand Arbeit mit meiner Frau, denn diese sind dann grundsätzlich ins Griechische, einer Sprache, die ich nach fünf Jahren immer noch nicht kann, zu übersetzen. Anna und Lena studieren jetzt in Athen und sind immer nur gelegentlich im Haus. Und was soll ich sagen: Wir sind sehr glücklich. Es ist doch alles so wunderbar. In diesem richtigen Leben habe ich auch viel Freude am Wandern, einer Beschäftigung, die mir früher im Traum nicht eingefallen wäre, gefunden.

Zusammen mit Katharina bin ich wohl schon einige hundert Kilometer durch den Olymp — das ist ja ein Bergmassiv und nicht wie die meisten Leute glauben nur ein einzelner Berg — gewandert. Jedes Jahr treibt es uns aber auch immer einmal hinauf auf den Mitikas, den mit Meter höchsten Berg des Olymps, auf dem Zeus gethront haben soll.

Na ja, wenn man schon am Strand wohnt, dann dürfte klar sein, dass wir auch reichlich baden oder nur einfach auf dem Strand rumtollen. Praktisch habe ich so seit fünf Jahren Dauerurlaub und ich glaube, dass dieser in meinem Leben nicht mehr enden wird. Anders verlief das Schicksal von Astrid und Henk. Genaues kann ich davon allerdings davon nicht berichten, denn davon bekomme ich hier im griechischen Makedonien auf normalen Wege so gut wie nichts mit. Solche weltbewegenden Promis waren wir ja nun allesamt nicht.

Sie entsinnen sich doch sicherlich an den Aktienboom Ende der 90er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts, der zunächst durch die Ausgabe der T-Aktien ausgelöst wurde.

Laut Ullrich soll es damals in Deutschland ja ganz toll gewesen sein. Kneipensparer sollen ihre Sparkästen von der Wirtshauswand genommen haben und auf Aktien umgestiegen sein. Im Fernsehen sollen die DAX-perten, die inzwischen wieder in der Versenkung verschwunden sind, Hochkonjunktur gehabt haben. Junge Eltern schenkten ihrem eben geborenen Nachwuchs Aktien und waren dann noch stolz darauf.

Um bestimmte Werte gerade den Kleinanlegern aufzuschwatzen wurden Bankenkofferträger, die sich Analysten nannten, zu fantastischen Romanciers. Man hatte vollkommen den Boden der Realität verloren. Kein Mensch sprach mehr von Produktivität oder Wertschöpfung und anderen, für die Wertpapierbeurteilung wichtigen Faktoren. Das Aktien Unternehmensbeteiligungen und somit Risikopapiere sind, schien aus dem Bewusstsein der Leute gelöscht worden zu sein.

Ich habe jetzt mal ein eBook aus dem Internet gelesen. Ich glaube diese Herrn Vial hat wohl damals ein jeder für einen Spinner gehalten. Aber nehmen Sie ruhig mal diesen Tipp, dass sie mal auf www.

In dieser Zeit ist wohl mein Schwager Henk völlig ausgerastet — Astrid hatte von so etwas ja noch nie viel Ahnung. Na ja, wir wissen ja alle, was mit diesen Werten, die meist von den jungen Wildgewordenen in die Welt gesetzt wurden, geworden ist. Allesamt sind sie zu Pennystocks verkümmert oder gar vom Bankrottgeier gefressen worden.

Insbesondere nach dem berüchtigten September ging es ja steil bergab. Der DAX, der ihn besten Illusionszeiten mal zwischen 7. Der letzte Stand, den ich dieser Tage mal durch Zufall mitbekam — seit meinen Abgang nach Griechenland habe ich nicht mehr gesondert auf den DAX und andere Werte geschaut — lag bei etwas über 2. Hinzu kommt noch, dass die Staatsanwaltschaft wegen Steuerhinterziehung, Untreue und Betruges gegen Henk ermittelt.

Dieser Tage rief mich mal Brigitte an um mir die neueste Kunde, die sie unbedingt loswerden musste, zu berichten: Astrid will sich von ihrem Henk scheiden lassen. Sie haben sich nur an Zahlenwerten berauscht, die nachträglich überhaupt keinen Sinn ergeben.

Letztlich wurden wir sogar noch als seelenlose Erben untereinander zu Erzfeinden, die sich sogar nach dem Leben trachteten. Meine sehr fromme Frau Katharina, die mich inzwischen mit ihrem Glauben ganz in ihren Bann gezogen hat, ist der Meinung, dass es vor der Schöpfung nur Gott und das Chaos gegeben habe.

Die Schöpfung habe nur den Sinn das Bewusstsein und das Leben zu mehren. Zu diesem Zweck habe sich Gott selbst mit dem Chaos verbunden. Der Sinn dieser Verbindung ist es, dass sich durch Lebenserfahrung, wozu auch die Leiden, die uns Gott vorbestimmt hat, unser Bewusstsein ausbildet. Eines Tages wird alles wieder zu dem aus was es geworden ist und wird so ewig bestehen. Alles auf Erden wird wieder zu Staub, Asche und zu Geist.

Wenn Körper und Seele wieder getrennt sind, kann sich das Bewusstsein nicht mehr ändern und formen, dann muss sie ohne Ende mit dem auskommen, mit der sie sich auf Erden angereichert hat.

Besteht unser Bewusstsein aus Liebe, Glück, Zufriedenheit kann man es damit eine Ewigkeit aushalten und es wird herrlich sein. Was ist aber, wenn wir unser Bewusstsein nur mit irdischen Dingen, die wieder zu Staub und Asche geworden sind, angereichert haben? Sollten wir uns da nicht besser an dem orientieren, was er uns selbst gebot: Und ist nicht der Mammon, wenn wir ihn zum Lebensinhalt und —zweck machen ein solch anderer Gott?

Sicher hat Katharina mit ihrer Ansicht recht aber ich möchte das Ganze noch viel einfacher, viel irdischer sehen. Seitdem ich mit Katharina zusammen bin habe ich eigentlich keine nennenswerte Sorgen mehr.

Ich habe ein Auge für die wunderbare Natur, für andere Menschen. Der kleinste Sonnenschein weckt in mir die Lebensgeister und dem Rauschen des Meeres zuzuhören empfinde ich als Erholung. Gerne schaue ich den Tieren, wie Hunden, Katzen und Vögel zu und kann mich an denen eigenen Anmut und Eigenarten ergötzen. Immer wenn ich mit Katharina zusammen bin ist es für mich ein Erlebnis was mir kein Megastar bieten kann.

Und alles das ist umsonst, es kostet keinen müden Cent. Früher hatte ich immer das Gefühl ich könne was versäumen oder falsch machen.

Und Erleben kann man bei Highlights noch nicht einmal als gegeben ansehen — meist ist man ja nur einfach dabei. Früher hatte ich auch, wie mein Vater, eine panische Todesangst, die Angst vor dem Aus und dem plötzlichen Nichts. Ich musste sie immer verdrängen. Warum sollte ich mich damit belasten? Es ist mir doch vorbestimmt, dass mein Körper mal wieder zu Staub und Asche wird, den kann ich doch nicht entrinnen. Was nützt es mir, wenn ich mich, weil ich Angst vor Terroranschlägen habe, einigle und dann doch an einem Herzinfarkt sterbe?

Was soll es, wenn ich aus Angst vor tödlichen Krankheiten nur unschmackhaftes Zeug meinem Körper zu führe und dann bei einem Autounfall ums Leben komme. Einigeln und schlecht schmeckendes aber scheinbar gesundes essen bringen mir doch nichts erlebenswertes. Wenn ich das Leben, so wie es mir geschenkt wurde, erfahre hat der Tod alle seine Stacheln verloren.

Dort bin ich mal vor 56 Jahren geboren. Dort bin ich aufgewachsen, zur Schule gegangen und dort habe ich meine ersten Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht gemacht. Dieses praktisch bis zum Beginn meines Stopp, eine Unterbrechung gab es doch dabei.

Aus diesem Anlass verschlug es mich dann zu den Panzerschützen nach Hildesheim. Aber das war, wie geschrieben, die einzigste Unterbrechung meiner ersten jährigen Zeit in Romansthal. Ehrlich gesagt war der Grund dafür nicht, dass es mir in der Heimat zu klein geworden war sondern es war die Liebe.

Die kirchliche Trauung wollten wir dann nach seiner Geburt in der Dorfkirche Marienfelde, Heidis Heimatvorort, nachholen — aber dabei ist es letztendlich geblieben. Und dann vor sechs Jahren war wieder alles vorbei. Mit meiner Handelsvertretung hatte ich mir mit dem OstWest-Handel eine golden aussehende Nase verdient. November die Mauer gefallen war lief diese Geschichte langsam aus und bis , also vor sechs Jahren, hatte ich dann einen Haufen Schulden angesammelt, so dass ich eine Pleite mit Pauken und Trompeten hinlegen konnte.

Als wir etwa fünf Jahre verheiratet waren begann es, dass wir immer mehr nur freundschaftlich nebeneinander her lebten und dann auch gegenseitig unsere gelegentlichen Seitensprünge tolerierten. In den letzten vier oder fünf Jahren unserer Ehe hatte Heidi dann eine feste Beziehung zu einem ebenfalls verheirateten Mann aus Lankwitz.

Aber sie war nicht mein Typ und als mein Pleite dann sichtbar war wollte sie mich auch nicht mehr. Na ja, als Jens und Severin dann aus dem Haus waren statteten wir der Scheidungsrichterin einen Besuch ab und machten dann auch amtlich das wir kein Paar mehr waren. Als dann im Zuge meiner Pleite meine Eigentumswohnung unter den Hammer kommen sollte gab es für mich keinen Grund mehr in Berlin zu bleiben.

Dort hatte ich zum damaligen Zeitpunkt zwar genau die Hälfte meines Lebens verbracht aber wohlgefühlt habe ich mich dort eigentlich nie. So kam ich dann wieder zurück nach Rupert; der verlorene Sohn kehrte heim. Das konnte man erst wörtlich nehmen, denn ich nistete mich zunächst einmal bei meiner Mutter in ihrer Quadratmeter-Wohnung ein. Da mein Vater zwei Jahre vorher gestorben war, war sie zunächst recht glücklich, dass sie in dieser nicht mehr alleine war.

Aber gut gehen konnte das mit uns so auch nicht. Die bald jährige Frau sah in mir immer noch ihren kleinen Sohn, den sie bemuttern wollte. Eine Arbeit fand ich auch. Obwohl mein Gehalt auf der untersten Stufe angesetzt war, konnte ich damit zufrieden sein, denn schon bei dem kleinen Betrag bekam ich mein Nettogehalt nicht vollständig in die Finger; immer nur das, was unterhalb der Pfändungsfreigrenze übrig blieb, was aber auf jeden Fall besser als Stütze ist.

Nun bin ich also wieder Bürger der Kleinstadt Romansthal. Von den zirka Irgendwie ist im Dorf relativ wenig von der Zugehörigkeit zu Romansthal zu spüren. Es scheint so, als wären wir hier ein eigenes Völkchen geblieben. Aber ich kann beim besten Willen nicht sagen, was die Einen von den Anderen unterscheidet. Allesamt sind plump rechtslastig und ihre Einstellungen entsprechen den Ideologien, die wohl nicht nur hier die Tresen- und Stammtischhoheit haben.

Eines haben noch alle sechs gemeinsam: Ohne sie läuft da nichts. Ich persönlich halte mich nicht für unchristlich und stehe eigentlich auch nicht in Kirchenferne.

Hier spielt sich Opas Kirche pur ab. Nicht die Verkündigung des Wortes, also der Predigt, steht im Mittelpunkt des Gottesdienst, wie es, insbesondere in evangelischen Gemeinden, eigentlich der Fall sein sollte sondern das ganze Bimbamborium ringsherum. Bei uns dauert eine Predigt in der Regel so etwa fünf oder sechs Minuten und wenn sie mal ausnahmsweise zehn Minuten gedauert hat, stöhnen die Kirchenbesucher, die jüngsten falls, abgesehen von den Konfirmanden für die das eine Pflichtübung ist, Fünfzig plus sind, dass der Pastor mal wieder keine Ende gefunden habe.

In diesen paar Minuten ist natürlich nur das Vorlesen der Geschichten aus der Bibel, die man wie ein orthodoxes Erzählbuch behandelt, und deren Erklärung in einem kindhaftnaiven Sinne möglich. Dann unternimmt man viele Stehaufmännchenübungen, während dem Vorlesen beziehungsweise Nachplappern von gereimten Gebeten in altdeutscher, heute kaum noch verständlicher Sprache. Kein Wunder, dass die jungen Leute, nachdem sie bei der Konfirmation ihre Familie abgesahnt haben, auf Nimmerwiedersehen aus dem kirchlichen Bereich verschwinden.

Es gab mal so einen Spruch in der kirchlichen Jugendarbeit, der besagte: So demonstriert man Kirche von Oben. Selbst wenn er nicht auf der Kanzel steht schwebt der Pastor als Vorturner und Vorleierer über dem gemeinen Volk, um sie dumm zu halten.

Wie sagte doch einst der Fürst zum Bischof: Dazu passt dann auch das naive Geschichtenerzählen anstelle der Predigt. Da kommt dann kein Bezug zum heutigen Leben auf, da nimmt man alles was in Politik und Wirtschaft an unchristlichen Dingen getrieben wird für gegeben oder gar noch für christlich.

Da werden keine Vorurteile abgebaut, weil niemand den Leuten sagt, dass unser Gott unser aller Schöpfer ist und alle Menschen liebt — auch Juden, Moslems und sogar Heiden.

So findet auch keine Mission, die uns der Herr befohlen hat, statt denn man erreicht den heutigen Menschen mit seinen Zweifeln, Problemen und Sorgen gar nicht, denn alles was man von der Kanzel hört ist ja alles soweit weg, in einer fernen Gesellschaft, die es vor 2. Den Oberen kann es recht sein, denn dann lässt sich eine Politik im Dienste des Gottes Mammon treiben und diese dann noch mit dem hohen C unserem Herrn zu schreiben.

Hier muss ich sogar die Roten noch ein wenig in Schutz nehmen, denn sie missbrauchen zumindestens in dieser Sichtweise nicht entgegen dem 2. Gebot den Namen des Herrn. Aus diesem Grunde habe ich persönlich auch noch nie die CDU gewählt.

Die Verbindung von falscher Politik und falscher Religion ist hier im Dorf ja sehr stark gegeben. Wo es in einer evangelischen Kirchengemeinde lang geht wird ja vom Presbyterium bestimmt.

Und in diesem Gremium sitzen hier gleich drei unserer schwarzen Ratsherrn und auch die Roten sind mit einem Mann dort vertreten. Dort hatte ich mein erwähntes Appartement. Sie entsinnen sich doch an die Zeit, als um der Ostblock zusammenbrach. Da hat der Gesellschaftskritiker Reiner Vial eine ähnliche Einrichtung wie die unserige beschrieben. Ich habe ihn dann mal per E-Mail gefragt, was er denn von diesen Deutschen halte.

Er schrieb mir zurück, dass er selbst aus einer Hugenottenfamilie stamme. Und dann hätten im hessischen Wiesenfeld, im heutigen Kreis WaldeckFrankenberg, immer nur Hugenotten untereinander geheiratet. Diese wäre so ja praktisch eine ethnisch reine französische Familie gewesen. Erst seine Mutter stammte aus einer nicht französischen Familie. Für ihn wären die Spätaussiedler Russen so wie er Deutscher sei. Das man den deutschstämmigen Russen zur Zeit der sowjetischen Diktatur hier, als sie verfolgt wurden, Zuflucht gewährte, geht aus seiner christlichen Sicht aber voll in Ordnung.

Na ja, da flossen dann vom Bund und Land reichlich Subventionen, dass man für diese deutschstämmigen Zuwanderer Wohnungen baute. Das gab damals in der Öffentlichkeit reichlich Verdruss, denn damals sah es auf dem Wohnungsmarkt, auch in ländlichen Regionen wie hier, recht eng aus. Weitere Verärgerung gab es dann noch aus dem Grunde weil man für die Spätaussiedler alles nur vom Feinsten baute.

So waren dann die Subventionen zum Beispiel an solche Auflagen wie Kommunikationsräume für die entwurzelten Leute, die der deutschen Sprache noch nicht richtig mächtig waren, gebunden. Da sieht man, wie sich innerhalb eines Jahrzehnts die Ansichten ändern können, denn vor Kurzem entschied ein Gericht, dass nur noch Leute, die der deutschen Sprache mächtig sind, die Anerkennung als Spätaussiedler erhalten können.

Aber bei uns mussten diese Kommunikationsräume gebaut werden. In unserem Block sind das ein Partyraum und eine Sauna. Letztere wurde nie genutzt, sie ist bis heute noch nicht einmal voll ausgebaut, und den Partyraum hat die Genossenschaft, nach dem Jugendliche diesen mit mächtig ruhestörenden Lärm missbrauchten, geschlossen. So etwas schlägt sich natürlich auch in der Kostenmiete und den Nebenkosten nieder, so dass hier der Bruttomietpreis teilweise deutlich über den freivermieteter Wohnungen, so wie diese im Mietspiegel ausgewiesen sind, liegen.

Paradoxer Weise muss man, wenn man diese Wohnungen mieten will, einen WBS Wohn-Berechtigungs-Schein vorlegen und wenn dann das Einkommen leicht ansteigt, noch Fehlbelegungsabgabe bezahlen. Diese Sache führte dann , als es aus diversen Gründen nicht mehr genug Russen für diesen Wohnblock gab, zu einem Problem.

Da blieb dann nur eins: Man vermietete an kinderreiche türkische beziehungsweise türkischstämmige Familie, die bereit waren mit ihrer Kinderschar in eigentlich für ihre Familienverhältnisse viel zu kleine Wohnungen zuziehen. Dafür habe ich auch einen plausiblen Grund, denn bis auf eine Familie haben alle Bewohner, wie mir mal der Geschäftsführer der Genossenschaft sagte, die deutsche Staatsangehörigkeit. Nur eine einzige Familie ist auch laut Pass türkisch. Dadurch ist auch die Sprache der Kinder, Jugendlichen und der türkischen Hausfrauen stark beeinträchtigt.

Obwohl die russischen Kinder und Jugendlichen schon über 10 Jahre hier sind, also praktisch hier aufgewachsen sind, und bei den Türken ist es noch viel Ärger, da die jungen Leute alle hier geboren sind, radebrechen diese die deutsche Sprache. Dadurch fallen sie überall auf und sind für mancherlei Tätigkeiten nicht qualifiziert.

Und damit besteht ein mächtiges Integrationshemmnis. Aber das sollte man auch nicht überwerten. Der Gesellschaftskritiker Reiner Vial schrieb mir mal in einer E-Mail, dass die Hugenotten, deren Deutschsein heute niemand bezweifelt, über Jahre brauchten bis sie integriert waren. Aber nicht nur durch die Sprache sind unsere Nachbarn auffällig. Zur Zeit ist deren beliebtester Versammlungsort der Parkplatz einer vor zwei Jahren in die Insolvenz gegangenen Spedition kurz vor dem Ruperter Ortseingang.

Da treffen sie sich mit ihren bastelgestylten Blechkarossen, dessen wichtigste Attribute nutzlose, sehr tief liegende Spoiler und im Kofferraum eingebaute Saallautsprecher sind. Mit den Lautsprechern beschallen sie dann, je nach Windrichtung, das ganze Dörfchen Rupert.

Die Türkengruppe macht sich insbesondere durch deren Damen, dem Kopftuchgeschwader, auffällig. Ich verstehe nicht, dass man in der türkischen Öffentlichkeit kaum Kopftuchträgerinnen sieht und hier beherrschen sie das Stadtbild. Bei der Hausverteilung von Rundfunk- und Fernsehprogrammen speist man in unserem Wohnblock neben dem allgemeinen Kabelprogrammen, wie man sie hier überall im Lande ins Haus geliefert kriegt, noch weitere sechs türkische Programme, die man über Schüssel einfängt, ein.

Immer wenn ich da mal durchschalte sehe ich wohl türkische Moderatorinnen in körperbetonter Sexybekleidung aber kaum mal eine Kopftuchträgerin. Aber ansonsten haben wir es tatsächlich mit Leuten wie du und ich, mit identischen Macken aber auch Vorteilen zutun. Warum sollten wir Deutschen, die im Herzen Europas im Laufe der Geschichte vielfältigen kulturellen und ethnischen Einflüssen unterlagen auch besser sein, wie Menschen aus Völkern die sich ethnisch und kulturell etwas gleichförmiger entwickelt haben.

Hätten die Türken nicht Wien belagert würden wir unser Nationalgetränk Kaffee vielleicht heute noch nicht kennen. Nur zwischen Auszug und Abfuhr lagen fünf Tage. Wie es in unserer Gesellschaft so üblich ist haben da einige Leutchen dann ihren Müll, genau gesagt Zeitungen, Kisten und sogar einen Autoreifen, dazu gepackt. Das Zeug lag dann da noch drei Tage bis es von Mitarbeitern der Stadtwerke dort abgeholt wurde.

Laut Zeitung sagte er: Dann sollten sie sich doch mal eine Lektüre über deutsche Ordnung und Sauberkeit besorgen. Er ist ein Musterbeispiel für einen Rassisten und neonazistischen Eiferer. Die Vergangenheitsform, die ich eben verwandte, ist zutreffend, denn momentan ist er, auch auf Grund meines Zutuns Stopp, jetzt kommen wir zur eigentlichen Geschichte, die sich mit der Kenntnis des bisher geschriebenen doch besser verstehen lässt.

Und jetzt berichte ich nicht mehr von anderen sondern ich erzähle meine ureigene Geschichte in der Werner Schleich und seine Frau Rosemarie eine Hauptrolle spielen. Jetzt reicht es aber wirklich mit den Andeutungen, jetzt wird die Story chronologisch erzählt.

Ende gab es eine Änderung in meinem Alltag. Er verhielt sich sozial und hat mich gleich mit bei Kämper eingebracht. Und dort wurde ich jetzt in einem Zwei-Personen-Büro einquartiert. Hinsichtlich der Mitarbeiterin, mit der ich mir ein Büro teilen musste, hatte ich vor meinem dortigen Dienstantritt reichlich Bammel. Erstens war diese Frau nach meinem Geschmack; ein richtiges Superweib, was meine Hormone doch mächtig in Wallung brachte — oder besser gesagt immer noch bringt.

Und zweitens schüttelte mich mit Grausen, dass sie die gleiche Gesinnung wie ihr Gatte haben könnte. Sie werden sicherlich erraten haben, dass es sich bei meiner Kollegin um Rosemarie Schleich, der Frau dieses rechten Knabens, von den ich eben berichtete, handelte. Nun, ich kann ja noch mal etwas vorab nehmen: Es ging natürlich nicht gut — aber auf eine ganz andere Weise wie ich es befürchtete.

Sicherlich kannte ich Rosi bereits aus dem Dorf aber ansonsten hatte ich noch nie mit ihr zutun. Als ich meinen ersten Dienst antrat, kam sie mir erst einmal freundlich entgegen und reichte mir mit einem Lächeln ihre Hand: Also ich bin die Rosi und du bist, wenn ich mich nicht täusche, der Martin. Möchtest du einen Kaffee? So etwas ist ja Grunde nicht ungewöhnlich obwohl ein vertrautes Kollegenverhältnis von Anfang an nicht gerade empfehlenswert ist, da doch einige Schranken fallen.

Und so etwas wiegt dann um so schwerer bei Kolleginnen, denen man in Gedanken immer schon mal gerne an die Wäsche gegangen wäre. Aber zwischen Rosi und mir standen ja, so wie ich glaubte, immer noch die weit von einander gelegenen weltanschaulichen Standpunkte. Aber im Laufe des ersten Tages wurde mir dieser Zahn auch gezogen. Rosi erzählte mir locker, dass ihr Mann einen Knall habe und ein echter Populist sei.

Zu ihrem Leidwesen habe er sich damals überzeugt atheistisch gegeben, da sie eigentlich aus einem christlichen Elternhaus stamme. Dabei sei er leider ein bisschen zu tief in den braunen Sumpf gestürzt. Plötzlich habe er sich dann auch als Frömmler, der die Bibel so lange interpretiert bis passt, dargestellt. Sie stände da in einem ganz andern Lager und wüsste eigentlich gar nicht warum sie noch nicht geschieden wäre. Sicherlich hätte ihre jetzt jährige Tochter Steffi diesen Schritt mitvollzogen.

Als Rosi mir dieses berichtete hatte ich das Gefühl, dass sie recht froh war sich in Bezug auf ihre Ehe mal aussprechen zu können.

Schon 14 Tage darauf gab es dann auf der Personalweihnachtsfeier einen deutlichen Schritt in diese Richtung. Zu dieser Feier waren alle Mitarbeiter mit ihren Partnerinnen und Partnern eingeladen. Aber auf der Tanzfläche Wir bevorzugten die Tänze, bei denen man eng aneinander tanzen konnte und ich hielt sie dabei auch nicht so ganz keusch wie in der Tanzschule.

Normaler Weise gehört doch ein Bruderschaftskuss dazu. Sie schaute mich mit netten Augen an und erwiderte: Aber ich wollte ohnehin zwischendurch mal ein Bisschen Luft schnappen. Der Tanz war gerade zuende als wir uns schnurstracks von der Gesellschaft ins Freie entfernten.

Dabei erlaubte ich mir dann auch ihre Busen zu begrabschen. Ich muss jetzt noch dabei sagen, dass der Alkohol in dieser Geschichte kaum eine Rolle spielte. Da ich als Neuling nicht auffallen wollte habe ich mich hinsichtlich der Getränke an Rosi gehalten und wir hatten uns eine Flasche Wein geteilt. Das ist ja noch keine Menge nach der der Verstand wegen Vernebelung abgeschaltet wird. Nachdem ich sofort Feuer und Flamme war gingen wir zum Zwecke unseres Abganges wieder hinein.

Rosi stellte sich leidend und behauptete ihr sei fürchterlich schlecht geworden und bedankte sich bei mir, dass ich sie bei dem Gang ins Freie begleitet habe. Jetzt wünschte sie aber nach Hause zufahren.

Dabei konnten wir uns nun die Tatsache, dass nur wir beide in Rupert wohnten zu nutze machen. Ich schlug ihr vor, dass wir uns ein Taxi teilen sollten.

Rosi ist wirklich eine gute Schauspielerin und tat das erst einmal mit dem Argument ab, dass sie mir doch nicht den weiteren Abend verderben wollte. Ich glaube dank ihrer Schauspielkunst haben uns die Anderen an diesem Abend sogar geglaubt. Nun, dass ich ein solches Vergnügen hatte war auch schon lange her. Seit Heidi, meine erste Frau, sich umorientiert hatte habe ich nur einmal im einem Bordell etwas diesbezügliches erfahren ansonsten diente nur meine eigene Hand als Partnerinnenersatz.

Also sah ich auch blitzschnell zu ins Schöpfungsgewand zu kommen und ruppdizupp war auch eine schnelle Nummer vorbei. Oh, was war mir das peinlich und um mich ein Wenig zu entlasten gestand ich Rosi meine, inzwischen schon Jahre lange, Enthaltsamkeit, worauf sie mir im Gegenzug dann offenbarte, dass sie fast eben so lange auf dem Trocknen gesessen hätte. Ihr Werner würde mit allen möglichen Weibern vögeln, nur nicht mit ihr. Dafür bekäme sie von ihm ab und an, wenn er besoffen wäre, eine anständige Tracht Prügel.

Wie schon öfters im Büro beteuerte sie mir auch jetzt, dass sie selbst nicht wisse, warum sie noch nicht die Scheidung begehrt hätte. Na ja, wir haben dann richtig schön miteinander geschmust und später klappte es dann richtig.

Es war sehr schön und beide waren wir sehr, sehr glücklich. So etwa alle 14 Tage fuhren wir am Wochenende dann mal in diese und mal in jene Stadt um in einem Hotel eine Liebesnacht zu verbringen. Schon nach unserem ersten Wochenende berichtete mir Rosi im Büro, dass sie ihrem Mann unser Verhältnis gestanden habe. In der Sache hätte er das Ganze gelassen aufgenommen. Er lege nur fürchterlichen Wert darauf, dass davon in Romansthal nichts bekannt würde, da er seinen Ruf, dem er seine exponierte Stellung im Rat und in der Kirche zu verdanken habe, erhalten wissen möchte.

Wir sollten uns ein Beispiel an ihm nehmen, dessen Seitensprünge, mit denen er dann noch in Machomanier vor Rosi prahlte, ja auch nicht ruchbar würden. Dieses war offensichtlich eine vollkommende Fehleinschätzung der Romansthaler Gerüchtekühe, denn auch mir war schon einiges von Werner Schleichs Eskapaden zu Ohren gekommen. Aber dazu stand dann aber Rosi. Laut ihren Worten war ich der Mann, den sie sich immer gewünscht habe.

Ich sei die Liebe ihres Lebens. Ich konnte ihr im Gegenzug bestätigen, dass ich ihr gegenüber genau das Gleiche empfände wie sie zu mir. Mit einer solchen Art von Koexistenz hätten wir ja eine längere Zeit ganz gut leben können. Rosemarie und Werner Schleich führten eine Papierehe, so wie ich diese einstmals auch mit meiner Heidi geführt habe, und Rosi und ich waren zu einem glücklichen Liebespaar geworden.

Aber sogenanntes lokalpolitische Geschehen sollte unsere Beziehungen in dramatischer Weise so belasten, dass es letztendlich eigentlich nur Verlierer gab. Aber wie es nun bei Niederlagen ist, kann man da auch mit neuen Perspektiven heraus hervorgehen und letztlich doch noch ein Gewinner sein.

Eu, da habe ich mal wieder in rätselhafter Sprache vorgegriffen; ich sollte mich doch an den chronologischen Ablauf halten. Zum Einen wollte er mit seinem türkischen Supermarkt, der bisher im Romansthaler Gewerbegebiet lag, hierher umziehen und zusätzlich noch ein Döner-Kebab-Imbiss einrichten.

Sein Bruder, seines Zeichens Frisör-Meister, wollte sich dort mit einem eigenen Geschäft dort selbstständig machen. Letztlich wollte sein Schwager auch an dem Ort ein Reisebüro einrichten. Natürlich palaverten rechtsdrallige Stammtischbrüder abwertend über diese Angelegenheit; aber das war schon alles. Aber als sich Mehmet Özdemir für seinen türkisch-islamischen Kulturverein um die Baugenehmigungen zum Zwecke des Umbaues einer seiner Häuser in eine Moschee bemühte, da begann ein Teufelstanz.

Er suchte das Gespräch mit dem zuständigen Lokalredakteur unserer Tageszeitung und malte dabei den Untergang des christlichen Abendlandes an die Wand.

Er setzte alle Leute muslimischen Glaubens gleich den militanten Islamisten. Er fragte, wo wir hinkämen, wenn überall Minarette gebaut würden — wovon eigentlich nirgendwo die Rede war — und sich dann die Imame darauf stellen würden um dann mit ihren markerschütternden mittelalterlichen Jaulgesängen unsere Kinder zu verschrecken.

Mit ihm würde es keine Moschee in Romansthal geben. Damit löste Schleich eine vierzehntägige Leserbriefschlacht in der Lokalpresse aus. Auch wenn die Geister in Romansthal überwiegend im rechten Populismus beheimatet sind, gibt es aber immer noch genügend aufgeklärte, vernünftige und tolerante Bürger. Einer von diesen widersprach in einem Leserbrief der eigentlich unchristlichen rechten Sudelei des Werner Schleich.

Er wies daraufhin, dass wir unsere türkischen Mitbürger vor 25 Jahren selbst als Arbeitskräfte gerufen hätten. Keiner von denen wäre gekommen um unsere Kultur und Gesellschaftsordnung zu unterwandern. Als man sie gerufen habe, hätte ihnen niemand gesagt, dass sie, wenn sie hierher kämen ihrem Glauben abschwören müssten.

Eigentlich sollten wir froh sein, wenn ordentliche islamische Kulturvereine, die mit christlichen Gemeinden vergleichbar seien, öffentlich zugängliche Moscheen bauen würden, denn dann würden deren jungen Leute nicht von den Hinterhof-Koranschulen, in denen islamitischer Extremismus aber keine islamische Religion vermittelt würden, angezogen. Wahre Christen würden keine Moscheen verhindern oder bekämpfen wollen sondern sie würden sich an den Missionsbefehl, den leider viele Klerikale inzwischen in Taufbefehl unbenannt hätten, halten.

Danach ging es dann aber bei den schreibenden Lesern richtig zur Sache. Und Werner Schleich mischte fröhlich mit seinen Stammtischparolen mit. Immer deutlicher wurde es, dass viele Leute mit Halbwissen oder gar Unwissen bei dieser Populistenschlacht mitmischten. Da setzte sich Mehmet Özdemir mit dem katholischen Pastor von Romansthal und dessen drei evangelischen Amtsbrüdern im Stadtgebiet in Verbindung um mit diesen eine öffentliche Veranstaltung zur Versachlichung zu inszenieren.

Er argumentierte, aus meiner Sicht zu Recht, damit dass wir, gleichgültig ob Juden, Christen oder Moslems, den einen gleichen einzigen Gott verehren und dass die 10 Gebote, die er Moses gegeben habe, für uns alle gelten würden. Der Islam sei genau so friedfertig wie das Christum und verirrte Fanatiker auf islamischer Seite legten die Worte des Korans ebenso aggressiv aus wie diese auf christlicher Seite es mit den Worten der Bibel machten.

Man dürfe nicht die Gläubigen, die im Islam ständen, mit den Extremisten, die man hier Islamisten nennt, gleichstellen. Das könne man genauso wenig wie man die Mitglieder der IRA mit den gläubigen Katholiken vergleichen könne. Er, Özdemir, wollte nun mit Information zur Versachlichung beitragen und bat die christlichen Geistlichen um Unterstützung, da er den Verdacht Information zu sagen und Mission zu meinen gar nicht erst aufkommen lassen wollte.

Im Grunde hätte er eine solche Öffentlichkeitsarbeit gar nicht nötig gehabt, denn gegen die Einrichtung eines Versammlungsraums in einem seiner Häuser hätte man allenfalls baurechtliche aber keine generellen Einwände vorbringen können.

Mehr wie ein Versammlungsraum sollte diese Moschee auch gar nicht darstellen. Anders wäre das wirklich gewesen, wenn er hätte dort ein Minarett errichten wollen, was aber zu keinem Zeitpunkt vorgesehen war. Beim Kirchenkreis fand Özdemir dann mehr offene Ohren wie auf lokaler Ebene. Man sprach miteinander über die Absichten und den Ablauf einer solchen Veranstaltung. Mit Sicherheit hätte sich auch der Kirchenkreis gesperrt wenn es dabei in irgendeiner Weise um Mission gegangen wäre aber laut Zeitungsnotiz ging es um gegenseitiges Verstehen und Miteinander.

Aber auch gegenüber dem Kirchenkreis blieben die örtlichen Kirchengemeinde stur und keine von ihnen wollte zu diesem Zweck ihr Gemeindehaus zur Verfügung stellen und so miete Özdemir den Städtischen Saalbau für eine Veranstaltung an. Diese Angelegenheit sollte eine gewaltige Wende in der Beziehung zwischen mir und Rosi einleiten. Seit diese Diskussion entbrannt war hatte sich Rosi aus reinen Interesse mit dem Islam und den Koran beschäftigt.

Erst brannte sie darauf was wirklich im Koran stünde. Interessant fand sie gleich auf Anhieb, dass es sich bei den Moslem Hofmann um einen ehemaligen bundesdeutschen Diplomat, zuletzt in Algerien und Marokko, handelte. Als nächstes staunte sie darüber, dass Jesus nicht, wie vielfach behauptet, nur ein kleiner Nebenprophet war sondern Mohamed stützt sich auf das Gesetz, das ihr von Moses habt, und das Evangelium, das ihr von Jesus habt.

Als die Engel sprachen: Wahrlich, Allah verkündet dir frohe Botschaft durch ein Wort von ihm: Sie sagte mein Herr, wie soll ich einen Sohn bekommen, wo mich doch kein Mann berührte? Er konnte die Trinität, die Dreieinigkeit, wohl wegen des Heiligen Geistes, der in uns lebt und regiert bis in alle Ewigkeit, nicht stehen lassen. Sieben ist die Zahl der Vollendung. Laut Koran, die eine Offenbarung, die Mohamed von dem Erzengel Gabriel erhalten haben will, sein soll, spricht hier Gott zum letzten Mal zu den Menschen.

Mohamed zementiert also die Religion ein, macht sie starr und unbeweglich. Das Gott immer wieder zu den Menschen spricht und sich diesen immer wieder offenbart wird schlicht und einfach geleugnet. Dann ist der Islam eine auf mosaische Gesetze beruhende Tatenreligion und ist in seinen Grundfesten sehr stark mit dem Judentum verwandt.

Der Islam ist also genauso aggressiv und genauso friedfertig wie das Judentum, in denen ja das Christentum wurzelt. Alle drei monotoistischen Weltreligion berufen sich auf die gleichen Ursprünge und Quellen. Deshalb interessierten wir uns sehr für die Veranstaltung, zu der Mehmet Özdemir und der evangelische Kirchenkreis eingeladen hatten.

Rosi schlug mir vor, dass wir dort gemeinsam hingehen sollten: Und Werner wird da sowieso nicht hingehen; der lässt doch nicht an seinen Vorurteilen kratzen. Aber wie sollte es anders sein, sie hatte sich getäuscht — ihr Werner war da. Sofort steuerte er auf uns zu: Habe ich dir, Rosemarie, nicht gesagt, dass ich es dir durchaus gönne, dass du für den Pleitemann aus dem Sozialbunker die Beine breit machst aber wir hatten uns doch darauf geeinigt, dass du mit deinem Lover hier nicht öffentlich auftrittst.

Ich habe einen guten Ruf zu verlieren. In mir kochte es und am Liebsten hätte ich ihm eine reingeschlagen obwohl ich das noch nie gemacht habe. Als ich es nicht tat, machte sie es halt. Nach diesem wirklich kräftigen Kuss wandte sie sich wieder an ihren Mann: Diese Woche gehe ich zu einer Anwältin und werde die Scheidung beantragen.

Du weist doch wohl noch in deinem Spatzenhirn, dass ich mein Haus von meinem Vater geerbt habe. Deshalb kannst du dir vorstellen, dass du jetzt ausziehen musst.

Falls du friedlich bleibst gebe ich dir einen Monat Zeit und falls nicht, lasse ich dich als gewalttätigen Ehemann sofort aus der Wohnung holen. Man konnte richtig sehen, wie sich durch unbewusste Steuerung seine Hände zur Faust zusammenkrallten und sich seine Pupillen zu einem aggressiven Stierblick weiteten.

Es gelang ihm jedoch sich zu beherrschen und öffentliches Aufsehen zu vermeiden. Rosi blieb bei mir eingehakt und dicht an mich geschmiegt, womit sie aller Welt demonstrierte, was jetzt in der Familie Schleich anstand.

Zu Beginn der Veranstaltung sprach erst einmal der Superintendent Dr. Er referierte über das Wesen des Islams, etwa in dem Sinne, wie ich es ein paar Absätze zuvor hier niederschrieb. Posch hierum gebeten und gab dazu selbst keinen Kommentar ab.

In der Tat wollte er alles was nach Mission aussah vermeiden. Die verschiedenen zu berechnenden Werte werden abgedeckt in einem späteren Abschnitt mit Beispielen. Ansonsten akzeptieren Sie und behalten Sie die Nullhypothese bei. Arten von Fehlern bei der Entscheidungsfindung:. Bei der Stichprobenentscheidung kann es vier mögliche Ergebnisse hinsichtlich der korrekten Anwendbarkeit auf die gesamte Bevölkerung geben: Die "Korrekten" Fälle sind diejenigen, bei denen die an den Stichproben getroffenen Entscheidungen wirklich für die gesamte Bevölkerung gelten.

Die Auswahl des korrekten kritischen Wertes ermöglicht es, die Alpha-Fehler vom Typ 1 zu eliminieren oder auf einen akzeptablen Bereich zu begrenzen. Alpha bezeichnet den Fehler auf der Signifikanzstufe und wird vom Forscher bestimmt. Der Investor wird in das System investieren, wenn ihm die gewünschte durchschnittliche Rendite von USD zugesichert wird. Methode 2 - Verwendung von standardisierten Teststatistiken.

Man kann auch den standardisierten Wert z verwenden. Methode 3 - P-Wert-Berechnung:. Die folgende Tabelle um p-Wert-Berechnungen zu folgern, kommt man zu dem Schluss, dass bestätigte Belege dafür vorliegen, dass die monatlichen Durchschnittsrenditen höher als sind. Daten, die von einem unabhängigen Forschungsunternehmen zur Verfügung gestellt werden, weisen darauf hin, dass der Mittelwert und der Standardabgabewert aller ABC-Broker-Kunden 18 bzw.

Mittelwert 18 Das wollen wir beweisen Ablehnungsbereich: Daraus ergibt sich, dass es keine ausreichenden Beweise dafür gibt, dass zwischen den Kursen Ihres bestehenden und neuen Brokers Unterschiede bestehen. Grafisch , wird es wie folgt dargestellt:. Die Bottom-Line Hypothesentestung ermöglicht es einem mathematischen Modell, einen Anspruch oder eine Idee mit bestimmtes Konfidenzniveau. Wie die Mehrheit der statistischen Werkzeuge und Modelle ist auch dies an einige Einschränkungen gebunden.

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