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Die Ermittlungen dauerten an.

Nachrichtenübersicht vom 03.08.2013


Eben diese von Aigner expliziert kritisierte Gesichtserkennung findet jedoch keinen expliziten Niederschlag in der neuen Vereinbarung mit der FTC se. Der unbefugte Zugriff soll mittlerweile unterbunden und die Sicherheit der angegriffenen Server wiederhergestellt sein.

Dennoch werde den Nutzen empfohlen, ihr Passwort vorsorglich zu aktualisieren. Erst dann werde Google anhand von bereits hochgeladenen und mit Tags versehenen Fotos ein digitales Gesichtsmodell erstellen, dass bei einer späteren Deaktivierung der Funktion automatisch wieder gelöscht werde.

Mit dieser Opt-in-Regelung geht Google einen anderen Weg als Facebook , das sich mit seiner von vornherein aktivierten Gesichtserkennung zu umfassender Kritik aus Datenschutzkreisen geführt hat. Die als Träger des digitalen Schlüssels verwendeten Chipkarten seien überschrieben worden und sollen nun geschreddert werden. Dies ist der richtige und wichtige Schritt in die Zukunft.

Im Kern der Anschuldigungen steht der Vorwurf, dass Carrier IQ die Möglichkeiten hat, Tastatureingaben, Standortinformationen, die installierten Apps … — kurzum — fast alle relevanten Daten aufzuzeichnen, die auf einem Smartphone anfallen. Dieser Inhalt wäre aber kodiert und damit nicht durch Menschen lesbar gewesen. Carrier IQ werde im Interesse der Netzbetreiber installiert, um diesen eine Verbesserung der Servicequalität zu ermöglichen.

Wie eben erläutert, setzt e auch Apple die Software in gewissem Umfang ein. Mehr Spielraum lässt die Aussage von O2 zu: Für den Nutzer stellt sich die Situation also wie folgt dar: Bei Apple kann man die Funktion, wie oben beschrieben, zumindest abschalten. Eine Abschaltung der Software ist dabei nicht vorgesehen, kann aber im Einzelfall gerätespezifisch mit etwas Aufwand bewerkstelligt werden.

Eine Einwilligung soll in diesen Fällen folglich nicht entbehrlich sein:. Die Datenschützer weisen darauf hin, dass sich keine allgemein gültige Aussage derart treffen lässt, dass beispielsweise ein First-Party Cookie für die Dauer einer Sitzung immer einwilligungsfrei wäre, wohingegen ein dauerhaftes Cookie eines Dritten immer eine Einwilligung erfordere.

Vielmehr käme es auf die konkrete Implementierung des Cookies im Einzelfall an. Insbesondere sei zu beachten, dass ein Cookie, welches mehreren Zwecken dient, z. Ferner gibt die Arbeitsgruppe zu bedenken, dass diese Erläuterungen nicht auf Cookies im technischen Sinne beschränkt seien, sondern Geltung für sämtliche Methoden zum Speichern von Informationen auf dem Endgerät des Nutzers hätten.

Facebook arbeitet weiter intensiv an seiner Rolle als Hauptverkehrskreuzung jeglicher medialer Handlungen seiner Nutzer, nicht selten ohne deren Wissen. Neuestes Beispiel für das Streben sich neben der Rolle als soziales Netzwerk auch als Email- und Nachrichtendienst in den Vordergrund zu schieben ist die Neuerung bei Facebook, die von den Nutzern angegebenen und in deren Profil angezeigten privaten Email-Adressen gegen facebookeigene Email-Adressen auszutauschen.

Kritiker sehen trotz der prekären Thematik Probleme bei der Umsetzung. So ergänzte das Portal netzpolitik. Letztlich wird von Seiten der Kritiker vorgetragen, dass Netzsperren, so sie denn erst einmal etabliert sind, für andere Zwecke ausgeweitet würden und so eine nicht unerhebliche Bedrohung für etwa informationelle Grundrechte der Internetnutzer bestünde. Der aktuellste Entwurf des W3C sieht insofern explizit vor , dass die Technik bei gewöhnlichen Browsern im Auslieferungszustand deaktiviert sein muss.

Robert Madelin, der die Generaldirektion Informationsgesellschaft und Medien ab 1. Generaldirektion für Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien der Europäischen Kommission leitet, hat daraufhin einen offenen Brief an das W3C geschrieben, in welchem er anmahnt, dass der Standard überhaupt keine Aussage enthalten solle, ob DNT per Voreinstellung de aktiviert sein müsse.

Auf der anderen Seite lehnt J. Dies begründet Rosch damit, dass bei einem solchen Vorgehen die Entscheidung nicht mehr beim Nutzer verbleibe, sondern von Microsoft getroffen würde. Dieser soll die Lösch- und Sperrtätigkeit von Google transparenter machen. Danach nimmt Deutschland vor allem bezüglich der gerichtlichen Löschanordnungen einen der vorderen Plätze in Bezug auf Löschanfragen von Suchergebnissen ein.

Der für das zweite Halbjahr gültige Bericht lässt erkennen, dass auf die Initiative deutscher Behörden hin über sowie auf richterliche Anordnung hin mehr als Suchergebnisse, Blogeinträge, Werbeanzeigen und Videos aus dem Index genommen wurden.

Gleichzeitig wurden danach durch die deutschen Strafverfolgungsbehörden von Google mehr als Nutzerdatensätze herausgefordert. Inhalte der Sperr- oder Löschanforderungen sind dem Bericht zufolge vornehmlich aufgrund erfolgreicher Verleumdungsklagen ergehende richterliche Anordnungen zur Löschung von Foren- oder Blogeinträgen, welche Meinungen über Behörden und einen bestimmten Beamten verbreiten, die jedoch von dem jeweiligen Gericht als nicht vertrauenswürdig eingestuft werden.

Laut eigenen Angaben kam Google 77 Prozent der Anfragen nach. Begründen wollte Google dies jedoch nicht. Bereits vor der Wahl hatte es Kritik aus den Reihen der Datenschützer gegeben.

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