Novopangäa - die Erde in 250 Millionen Jahren


Der Landwirt erstellt zunächst eine Applikationskarte mit den Grenzliniendaten seiner Felder und der jeweiligen Düngemenge. Kim erklärte, er werde einem Unternehmen beitreten, das sich um Infrastruktur-Projekte in Entwicklungsländern kümmere.

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August gestartet und mit dem Beginn des Arbeitsbetriebes im Januar in Meteosat-8 umbenannt. Der Start von MSG-2 erfolgte am MSG-3 wurde am 5. Juli mit einer Ariane 5 von Kourou in den Weltraum gebracht. Er befindet sich seit dem In dieser Position ersetzt Meteosat 10 den Meteosat Meteosat liefert hingegen alle 15 Minuten Bilder der gesamten Halbkugel in 12 Spektralkanälen full disc imagery und ist zuständig für die Datensammlung und -verteilung sowie für Search- and Rescue-Aufgaben.

Die Bildauflösung würde damit einer Megapixel-Digitalkamera entsprechen. Aufgrund der geostationären Aufnahmegeometrie nimmt die Auflösung zu den Rändern hin ab, bzw.

Auf seinem geostationären Orbit dreht sich der Satellit entgegen dem Uhrzeigersinn mit Umdrehungen pro Minute um seine Längsachse, die parallel zur Erdachse ausgerichtet ist. Vier der zwölf Beobachtungskanäle erfassen den sichtbaren Bereich des Lichts, acht den Infrarotbereich. Zwei davon liegen in Bereichen, in denen die Absorption von Strahlung durch Wasserdampf in der Atmosphäre stark ist.

Damit kann das Wettergeschehen inklusive einer Abschätzung des Wasserdampfgehaltes in verschiedenen Höhenschichten der Atmosphäre erfasst werden. Alle Kanäle zusammen schicken 20 mal mehr Daten zur Erde als die Vorgängersatelliten. Die hohe Bildwiederholfrequenz ermöglicht eine genaue Vorhersage von Windrichtung und -geschwindigkeit durch den Vergleich von zwei aufeinanderfolgenden Aufnahmen in 15 Minuten Abstand.

Durch die Kombination mehrerer Kanäle können unterschiedliche Wolkenarten z. Auch Schneeflächen lassen sich damit eindeutig von Eiswolken unterscheiden. Das Komposit rechts vom Die Bilder werden erstmals erstellt, sobald die Daten von mindestens vier der Satelliten vorliegen. Daher kann bei dem aktuellen Termin noch jeweils ein Satellit fehlen. Sobald diese Daten vorliegen, wird das aktuelle Bild ergänzt. Alle hier angebotenen Bilder sind Infrarotbilder, die transparent über ein topographisches Hintergrundbild gelegt wurden.

Dazu gehört die korrekte geographische Zuordnung der einzelnen Bildpunkte und die Kalibrierung. Aus den Daten werden zudem auch geophysikalische Zustandsparameter abgeleitet, wie z. Windvektoren aus der Verlagerung von Wolken- oder Wasserdampfstrukturen, Meeresoberflächentemperaturen, Wolkenart, -verteilung und höhe, Wasserdampfverteilung in der oberen Troposphäre, Niederschlagsabschätzung, sowie Datensätze für klimatologische Zwecke.

Alle Datensätze werden archiviert. Eine Reservestation befindet sich in Maspalomas auf Gran Canaria. Die Hauptbodenstation für den letzten Satelliten der ersten Generation, Meteosat-7 , liegt im italienischen Fucino, die wiederum über eine Reservestation in Cheia, Rumänien, abgesichert ist.

Die nächste Serie von geostationären Wettersatelliten wird 6 Satelliten umfassen: Die zwei Typen werden über derselben geogr. Länge auf ihrem Orbit positioniert. Das sondierende Element, das auch die Nutzlast von Sentinel-4 für das Copernicus-Programm trägt, ist eine Schlüsselinnovation.

Zum ersten Mal werden Meteosat-Satelliten Wettersysteme nicht nur bildhaft darstellen, sondern auch die Atmosphäre Schicht für Schicht analysieren und einen tieferen Einblick in die Komplexität ihrer chemischen Zusammensetzung geben. Nur so lassen sich die vielen Daten mit dieser neuen Satellitengeneration gewinnen. Wetterüberwachung und Nowcasting profitieren von höher aufgelösten Bildern, die in kürzen zeitlichen Abständen bereit gestellt werden und so die Erkennung z.

Ebenfalls profitieren werden durch die verbesserten Daten klimatologische und ozeanographische Anwendungen. Zudem werden wertvolle Daten zur Überwachung der Luftqualität gewonnen.

METimage tastet einen Streifen von Kilometern ab, was auf dem polarumlaufenden Satelliten mit Hilfe eines rotierenden Teleskops gelingt. Die Auftrennung in 20 spektrale Kanäle in einem Spektrum von Nanometern bis Der erste Satellit MetOp-A startete am MetOp-B folgte am September vom gleichen Ort und auf dem gleichen Trägertyp und ist seit Januar im operationellen Betrieb.

Der Start von MetOp-C erfolgte am 7. November , wiederum mit einer Sojus-Rakete, dieses Mal aber von Kourou aus. MetOp ist der europäische Beitrag zu dem europäisch-amerikanischen Polarsatelliten-System. Die europäischen und amerikanischen Satelliten tragen jeweils einen Satz identischer Sensoren: MetOp-A mit ausgefahrenem Sonnensegel in einer künstlerischen Darstellung.

Dies bedeutet, dass er seine Beobachtungen bei jedem Orbit auf einem jeweils unterschiedlichen Beobachtungsstreifen macht. Die Meteorologen erhalten von der Sonde Spektren der Emissionen aus der Atmosphäre , mittels der Temperatur- und Feuchtigkeitsprofile mit einer vertikalen Auflösung von 1 km und einer Präzision von 1 K Kelvin erstellt werden können.

Auch ein Datenübertragungssystem befindet sich an Bord, das mit Messstationen und anderen Datenerfassungseinrichtungen verbunden ist. Damit kann praktisch jeder Punkt der Erdoberfläche bei ähnlichen Sonneneinstrahlungsbedingungen überflogen werden. Die Umlaufzeit beträgt ,7 min, der Wiederholzyklus 5 Tage.

Zudem haben seine Instrumente unterschiedliche Schwadbreiten und brauchen daher verschieden lang um die gesamte Erde abzudecken. Alle Instrumente erzielen aber spätestens nach 5 Tagen eine globale Abdeckung. Ammoniak spielt eine Schlüsselrolle für die Umwelt Versauerung, Reduktion der Biodiversität, atmosphärisch wirksam.

Die Karte - basierend auf Satellitendaten aus - zeigt deutlich auf, dass regionale Konzentrationen vorkommen hot spots. Rot steht für die jeweils höchsten Konzentrationen. Die drei Plattformen der MetOp-Reihe sollen qualitativ hochwertige Daten bis mindestens sicherstellen.

Metop-B weist noch keine Ermüdungserscheinungen auf. Man hofft auf eine ähnlich lange Betriebsdauer. Die Datenreihen sind auch eine gute Grundlage für die Klimaforschung.

Die Gesamtkosten für jedes der beiden Programme belaufen sich auf ungefähr drei Milliarden Euro. Dezember Metop-SG 1B vorgesehen. Während die erste Generation der MetOp-Satelliten noch aus drei gleichen Einheiten besteht, sollen die Instrumente auf zwei jeweils unterschiedliche Flugkörper A und B verteilt werden.

Von jedem Typ sind jeweils drei gleiche Einheiten geplant. Das Projekt gliedert sich in rund Unteraufträge, mit ca. Die Satelliten sollen im Zeitraum von bis in die er-Jahre gestartet bzw. Wobei alle Satelliten gleichzeitig bzw. Die Starts der baugleichen Geräte erfolgt im Abstand von einigen Jahren. Die zunächst noch nicht benötigten Einheiten werden unter kontrollierten Reinraum-Bedingungen eingelagert.

Für die Wissenschaftler und Wetterdienste ist es wichtig, dass über einen möglichst langen Zeitraum gleichwertige Messungen mit möglichst gleichem Equipment durchgeführt werden.

Bei der Bestückung mit Messinstrumenten wird auf Kontinuität geachtet, d. Darüber hinaus kommen aber auch weitere Instrumente hinzu, um der Wettervorhersage weitere Parameter zur Verfügung zu stellen, aber auch um den Klimawandel genauer zu erforschen und zu dokumentieren.

Dadurch wird es auch nötig, die Messeinrichtungen auf zwei Satelliten aufzuteilen. Damit lassen sich insbesondere die Wellenhöhen und indirekt die Windgeschwindigkeiten über den Ozeanen ermitteln. Ein fünftes Instrument wird an Bord von Metop-C nachfolgen. Es ist ein fünfkanaliges passives Mikrowellenradiometer, das den Bereich von 89 bis GHz umfasst. Michelson entwickeltes, ursprünglich zum Nachweis der Erdbewegung relativ zu einem hypothetischen Äther entwickeltes Interferometer.

Im Aufbau des Michelson-Interferometers wird das einfallende Lichtbündel an einer halbdurchlässig verspiegelten Platte in zwei Teilstrahlen aufgespalten und an je einem Spiegel reflektiert. Die gespiegelten Strahlen überlagern sich nach Reflexion an der Platte wieder.

Je nach der Orientierung des virtuellen Bildes des einen Spiegels zum anderen entstehen dabei Interferenzen Überlagerung der Lichtwellen gleicher Neigung oder gleicher Dicke, die z. Zum Ausgleich von Gangunterschieden durch unterschiedliche Lichtwege wird eine Kompensationsplatte in den einen Strahlengang gebracht.

Durch Verschieben eines Spiegels kann der Gangunterschied und damit das Interferenzbild gezielt veränder werden. Das einfallende Licht wird an der teildurchlässigen Trennplatte in zwei kohärente Anteile gespalten, von denen einer in Richtung des Spiegels 1 reflektiert wird, der andere durch die Trennplatte in Richtung Spiegel 2 hindurchtritt. Anwendungsbereiche für MAVs sind vor allem die nachrichtendienstliche und militärische Aufklärung. Zivile Anwendungen von MAVs werden aufgrund von innovativen Werkstoffen wie Kohlefaserverbundwerkstoffen, verfügbaren Akkus hoher Energiedichte sowie der dadurch geringeren Anschaffungskosten immer attraktiver.

Interessante Anwendungen ergeben sich dadurch im Bereich vermaschter Sensor-Netze. Einige Universitäten, wie beispielsweise die Universität Münster entwickeln Mikrodrohnen für geoinformatische Anwendungen. In Katastrophenfällen kommen Mikrodrohnen in vergangener Zeit vermehrt zum Einsatz. Dazu trägt er zwei Körper aus unterschiedlichen Materialien, deren Falleigenschaften er im Schwerefeld der Erde beobachtet.

Die Stabilisation übernehmen elektrische Triebwerke. Seine sonnensynchrone Umlaufbahn wird in km Höhe liegen. Aufgrund der starken Vorwärtsstreuung erscheint der dunstige Himmel in der Richtung der Sonne wesentlich heller als in der entgegengesetzten Richtung. Nach der Mie-Theorie ist der Streukoeffizient umgekehrt proportional zu l a , wobei der Exponent a bei durchschnittlichen Verhältnissen in der Atmosphäre den Wert 1,3 annimmt. Im Gegensatz zur Rayleigh-Streuung ergibt sich bei der Mie-Streuung demnach nur eine schwache Wellenlängenabhängigkeit.

Sie tritt vornehmlich in den unteren Schichten der Atmosphäre auf. Mikrowellen kommen in der Natur vor oder sie werden in der Radartechnik, im Mikrowellenherd sowie in vielen technischen Anwendungen wie Plasmaanlagen, drahtlosen Kommunikationssystemen Mobilfunk, Bluetooth, Satelliten-Fernsehen, WLan oder Sensorsystemen eingesetzt. When operational weather satellites were first launched, instruments relied mainly on visible and infrared sensing channels at relatively short wavelengths from about 0.

Microwave instruments sense much longer wavelengths, expressed in units of frequency called gigahertz GHz. The frequencies for meteorological observations fall in the range from about 5 to GHz or 6 to 0.

This frequency range allows us to observe clouds, precipitation, and water vapor, monitor land and sea surfaces, and perform atmospheric profiling of temperature and humidity. Strahlung dieser Art wird von den Materialien an der Erdoberfläche aufgrund ihrer Temperatur abgegeben. Diese Signale, die mit Mikrowellen radiometern empfangen werden können, vermögen Informationen über Schneebedeckung, Bodenfeuchte, Ölverschmutzung u.

Mikrowellen unterscheiden sich in ihrem Verhalten grundlegend von der elektromagnetischen Strahlung im optischen und thermalen Spektralbereich. Sie werden von der Atmosphäre kaum beeinflusst und vermögen auch Wolken, Dunst, Rauch, Schnee und leichten Regen fast ungestört zu durchdringen.

Deshalb ist ihre Anwendung in der Fernerkundung praktisch unabhängig vom Wetter. Dennoch beeinflusst die Atmosphäre die Mikrowellenstrahlung in vielfacher Weise. Aus diesem Grund sind gemessene Strahlungstemperaturen eines Objekts in realer Umgebung zu korrigieren.

Da die Signale von geringer Intensität sind, lassen sie sich nur in grober geometrischer Auflösung erfassen. Als Folge können durch passive Mikrowellen-Fernerkundung keine zur Interpretation geeigneten Bilder erzeugt werden. Hingegen lassen sich detaillierte Bildwiedergaben durch aktive Systeme Radar gewinnen, welche Mikrowellen-Strahlung einer bestimmten Wellenlänge selbst erzeugen, vom Systemträger aus schräg auf die Erdoberfläche abstrahlen und die reflektierten Signale in Bilddaten umsetzen.

Die Frequenzen der Mikrowellen wurden im historischen Kontext in Regionen sog. Bänder unterteilt, denen ein Buchstabencode zugeordnet ist. Dies geschah im 2. Weltkrieg zur militärischen Geheimhaltung. Obwohl diese Codierung nicht offiziell ist, wird sie allgemein benutzt. Die publizierten Zuordnungen variieren allerdings beträchtlich. Es kommen passive Systeme , wie auch aktive Systeme zum Einsatz. Dazu gehören die erhöhte Eindringtiefe der Strahlung in die Erdoberfläche X-Band , 3 cm-Wellen , die Unabhängigkeit von der Tageszeit sowie die Unabhängigkeit von Witterungsbedingungen, da die Moleküle in der Atmosphäre im Mikrowellenbereich nicht stören.

Nachteilig ist der hohe instrumentelle Aufwand und die zahlreichen Fremdeinflüsse auf die Messergebnisse. Anwendungen der passiven Mikrowellen-Fernerkundung umfassen Meteorologie , Hydrologie und Ozeanographie. Die Beobachtung der Atmosphäre ermöglicht es, atmosphärische Profile zu messen, sowie je nach wellenlänge den Wasser- und Ozongehalt der Lufthülle zu bestimmen.

In der Hydrologie kann die Bodenfeuchte ermittelt werden, da die Mikrowellenstrahlung von der Feuchtigkeit abhängt. Die passive Mikrowellenradiometrie nutzt die Strahlung , die von jedem Objekt in diesem Teil des elektromagnetischen Spektrums abgegeben wird.

Die natürlich ausgestrahlte Energie in diesem Bereich ist sehr gering verglichen mit dem optischen Bereich. Bei passiver Mikrowellenradiometrie werden Daten mit einer Antenne innerhalb ihres Gesichtsfeldes aufgezeichnet. Daher haben die meisten passiven Mikrowellen-Sensoren eine geringe räumliche Auflösung.

Die Aufnahme erfolgt in Profilen oder zeilenweise. Die Radiometer-Messungen beziehen sich direkt auf die Temperatur der strahlenden Objektoberfläche, wobei die Zusammenhänge allerdings komplex sind. So ändert sich die von einem Körper beobachtete Strahlung mit Beobachtungswinkel, Polarisation, Wellenlänge und Oberflächenrauigkeit.

Die Mikrowellenradiometrie gewinnt besonders beim Satelliteneinsatz für die Meteorologie an Bedeutung, da die aktuellen Geräte eine gute räumliche Auflösung besitzen z. Klimatologisch von Bedeutung ist die Bestimmung der Bodenfeuchte der obersten Millimeter und der Schneegebiete. Besonders wichtig ist die passive Mikrowellenerkundung für die Ozeane, da Parameter wie Meereis, Wassertemperatur sowie Wasserinhaltsstoffe Salzgehalt mit teilweise ausreichender Genauigkeit gemessen werden können.

Mit aktiven Methoden kann die Meeresoberfläche abgetastet und aus der Art der Rückstreuung der Mikrowellen auf Seegangseigenschaften und damit auf den Bodenwind geschlossen werden. Dieses Bild stellt die Meeresoberflächentemperaturen der Karibik und des Atlantik im 3-Tagesschnitt Sektorspezifische Fernerkundung bezüglich rein militärischer Informationen, aber auch bezüglich Geoinformationen zur Koordination von Streitkräften, zur Optimierung ihrer militärischen Mittel und zur Gewährleistung einer soliden Entscheidungsfindung.

Somit ist Fernerkundung Teil der militärischen Aufklärung, bei der man unterscheidet strategische , operative und taktische Aufklärung unterscheidet. Dabei beschäftigt sich die strategische Aufklärung eher mit den Absichten und Möglichkeiten feindlicher Kräfte, operative Aufklärung mit den Absichten und taktische Aufklärung mehr mit dem, was feindliche Kräfte unternehmen.

Praktisch seit Beginn der Raumfahrt vor ca. Sie wurden entwickelt, um die Aktivitäten anderer Länder mithilfe von Instrumenten mit hoher Raum- und Spektralauflösung zu beobachten. So dienen sie der Aufklärung potenzieller Gegener sowie von Konfliktgebieten und die rechtzeitige Warnung vor Bedrohung. Einige dieser Geräte wurden auch entwickelt, um eventuelle nukleare Explosionen festzustellen oder auch um frühzeitig den Start feindlicher ballistischer Raketen aufzudecken Frühwarnsysteme.

Unterstützungssysteme dienen auch der Sicherstellung der Führung der eigenen Kräfte im Konfliktfall. Vor allem sind dies Mittel und Systeme zur Kommunikation und Navigation sowie zur Ermittlung der geographischen und meteorologischen Einsatzbedingugen.

Satelliten als Unterstützungssysteme sind derzeit vermutlich die einzigen operationellen militärischen Systeme im Weltraum.

Die Systeme, Technologien und Methoden der im zivilen Bereich angewandten Kartographie mittels Satelliten sind zumeist aus militärischen Programmen entlehnt. Die amerikanische Armee hat bereits erste experimentelle Erdbeobachtungsgeräte Discoverer und Samos in eine Umlaufbahn gebracht.

Die Sowjetunion ist diesem Beispiel mit ihrem Prototypen Kosmos-4 , alias Zenit-2 und dessen zahlreichen Nachfolgern gefolgt. Die Filme wurden mit Kapseln abgeworfen und schwebten an Fallschirmen zur Erde.

Diese ersten militärischen Fernerkundungsgeräte unterschieden sich von anderen Beobachtungssatelliten durch die sehr niedrige Umlaufbahn , ihre kurze Lebensdauer im Weltraum wenige Tage bis Wochen und durch ihre Optik.

Aus technischer Sicht waren sie lediglich mit sehr ausgeklügelten Fotoapparaten ausgestattet. Sobald sie sich auf einer zu dem zu untersuchenden Objekt passenden Umlaufbahn befanden, spulten sie ihren Film ab. Ihre Mission endete, sobald der Film vollständig belichtet war. Der belichtete Film wurde in einer Kapsel abgeworfen und von Spezialfluzeugen in der Luft aufgefangen. Zurück auf der Erde wurde der Film entwickelt und die einzelnen Aufnahmen analysiert. Sie liegen in digitalisierter Form vor.

Durch die technischen Entwicklungen und Fortschritte der vergangenen 40 Jahre konnte das Militär immer raffiniertere Geräte einsetzen: Es war also nicht mehr nötig zu warten, bis relevante Teile von Satelliten wieder auf die Erde zurückgekehrt waren, um die gesammelten Daten auszuwerten. Aber angesichts der Fähigkeiten der leistungsfähigsten zivilen Satelliten kann man diese mehr oder weniger abschätzen s.

Wikipedia ' Spionagesatellit '. Die neueste Generation der US-Aufklärungssatelliten im optischen Bereich soll geometrische Auflösungen kleiner als 10 cm erreichen. Mittels geostationärer Datenrelaisstationen stehen diese Aufnahmen auch in Echtzeit und wahrscheinlich zeitweise als Videosequenz zur Verfügung.

Mit ausreichend Treibstoff an Bord sind diese Satelliten auch in der Lage, die Inklination und die Höhe ihres Orbits zu verändern, um bestimmte Ziele auf der Erde früher oder öfter zu erreichen. Militärische Satelliten weisen gegenüber zivilen Versionen verschiedene Unterschiede auf. Dazu gehören die Abschirmung der Satelliten gegen Strahlung oder auch ihre Fähigkeit, je nach Krisensituation rasch die Umlaufbahn zu wechseln. Das setzt also voraus, dass die Militärsatelliten über mehr Treibstoff verfügen müssen, da sie einen höheren Verbrauch haben.

Sie müssen aber auch die Fähigkeit besitzen, ein und denselben Punkt auf dem Globus mehrmals überqueren zu können, um die Entwicklung einer Situation zu verfolgen. Ferner können Satelliten als Träger von optischen oder Radarsensoren — anders als Flugzeuge oder Drohnen — jederzeit ohne Verletzung von Hoheitsrechten aufklären.

Sie sind damit besonders geeignet, ohne eskalierende Wirkung Informationen zur Krisenfrüherkennung, Krisenvorsorge und zum wirksamen Krisenmanagement zu gewinnen. Dabei haben Radarsatelliten gegenüber optischen Satelliten den Vorteil, dass sie unabhängig von Tageszeit und Wetter aufklären können. Wegen der nicht gegebenen Allwetterfähigkeit der optischen Systeme benötigen sicherheitsrelevante Anwendungen tag-, nacht- und allwetterfähige aktive Radarsysteme Synthetic Aperture Radar.

Neben dem Aufgabenspektrum, das auch bei zivilen Erdbeobachtungsmissionen zu finden ist, sind für die militärische Nutzung die Ermittlung von Geländedaten -modelle, -profile und anderen Merkmalen bedeutsam oder auch die hochgenaue Vermessung des Gravitationsfeldes für die Berechnung der Bahnen von Interkontinentalraketen. Angesichts der historischen amerikanisch-russischen Vorherrschaft im Bereich der Fernerkundung haben sich auch andere Nationen mit Erdbeobachtungsgeräten ausgestattet.

Seine Bilder werden von der französischen Armee genutzt, aber es bestehen auch Partnerschaften mit Spanien, Belgien, Italien, Deutschland und Griechenland. Deutschland setzt seinerseits auf eine Konstellation mit militärischen Radarsatelliten: Hierbei handelt es sich um eine Gruppe von fünf Geräten, von denen das erste bereits im Dezember gestartet wurde. Frankreich entwickelt derzeit zwei Zwillingssatelliten für optische Beobachtungen: Italien entwickelt eine Gruppe von vier Radarsatelliten, ebenfalls zu militärisch-zivilen Zwecken.

Sie tragen den Namen Cosmo SkyMed und sollen gemeinsam arbeiten. Dieses Projekt soll bereits den Weg für die Zeit nach Helios ebnen. Das künftige Erdbeobachtungssystem soll sowohl über optische als auch über Radarinstrumente verfügen. Um die von den Erdbeobachtungssatelliten gesendeten Daten auch nutzen zu können, hat Europa sein eigenes Expertenzentrum geschaffen.

Es handelt sich um eine Organisation, die mit der Produktion und Auswertung von Informationen beauftragt ist, die aus der Analyse von Satellitenaufnahmen von der Erde gewonnen werden. Die Dienste werden im Rahmen genau definierter Initiativen geleistet. Dazu gehören Rettungs- oder humanitäre Missionen, friedenserhaltende Operationen, die Überprüfung der Einhaltung internationaler Abkommen, Krisenmanagement, die Kontrolle der Nichtverbreitung strategischer Massenvernichtungswaffen oder auch gewisse gerichtliche Untersuchungen.

In Deutschland steuert das Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr ZGeoBw innerhalb des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr dessen fachdienstliche Arbeit und bewertet alle geowissenschaftlichen Faktoren für die Bundeswehr.

Juli ist das Zentrum dem Kommando Cyber- und Informationsraum unterstellt. Neben den Daten der rein militärischen Missionen nutzen Militär und Sicherheitsbehörden auch die Daten ziviler Satelliten. Die Daten dieser Satelliten erreichen eine Bodenauflösung von 0,4 m und werden zivilen Nutzern in einer Auflösung von 0,5 m ausgeliefert.

Mit den acht Spektralkanälen bei World-View-2 kann auch eine bessere Kartierung von ökologischen und biologischen Vorgängen durchgeführt werden. Methode der kürzesten Entfernung , Methode des minimalen Abstands , Minimalabstandsverfahren ; engl.

Spektralbereiche im Merkmalsraum berechnet werden. Der euklidische Abstand der zu klassifizierenden Pixel zu diesen Klassenmittelwerten ist das wesentliche Entscheidungskriterium dieses Verfahrens. Die Zuweisung erfolgt zu jener Objektklasse , zu deren Mittelwert der geringste euklidische Abstand festzustellen ist:. Die Grauwerte aller Bildelemente werden mit dem Mittelwert verglichen und in die Klasse mit dem geringsten Abstand zum Referenzmittelwert eingeordnet.

Dieser Ansatz hat den Vorteil, dass die Zuordnung meist eindeutig ist und grundsätzlich sämtliche Pixel auch klassifiziert werden wenn nicht bewusst ein Maximalwert der Distanz festgelegt wird. Häufig stellt die Minimaldistanz-Klassifikation einen günstigen Kompromiss zwischen rechentechnischem Aufwand und Klassifikationsqualität dar.

Es wurde bereits auf Flugzeugen und Ballons eingesetzt. Sie spielen eine wichtige Rolle beim Ozonabbau. Das erlaubt die Beobachtung der täglichen Änderungen in der Spurengaskonzentration.

Zudem werden sie damit Studien der oberen Atmosphäre, Mesosphäre und unteren Thermosphäre betreiben. Die Ergebnisse sollen die Vorhersage von Klimaänderungen verbessern. An der Stirnseite dieses Moduls befand sich ein Hauptankoppelungsstück mit fünf Anlegestutzen.

Eine sechste Ankoppelungsmöglichkeit bot sich am Heck des zentralen Moduls. Damit war die Station durch Versorgungs- und Forschungsmodule erweiterbar. Die Forschungsmodule dienen astrophysikalischen, biomedizinischen, geowissenschaftlichen und materialwissenschaftlichen Untersuchungen sowie Aufgaben der Fernerkundung. Die Mir war in den 15 Jahren ihres Bestehens von Kosmonauten besucht worden. Ziel ist die Erkundung der Bodenfeuchte und des Ozeansalzgehaltes. Obwohl diese Bilder faszinierend sind und dem Nutzer das Gefühl geben, die Erde von einem Satelliten aus zu betrachten, sind sie nicht für wissenschaftliche Zwecke einsetzbar.

Die Strahlungsintensität ist dann eine Mischung aus allem. Umgekehrt gibt es bei kleineren Pixeln weniger Mischpixel. Mischpixel erschweren die Klassifizierung. Dieses Problem wird entweder durch eine entsprechende Klassendefinition angegangen oder im universalen Sinne mit Hilfe der Fuzzy Logic. Ein "Mischpixel" entsteht, wenn einzelne Flächen, die verschiedene Merkmale, Objekte oder Klassen enthalten, unter der Auflösung des Sensors liegen. Die hypothetische Karte links einer ländlichen Siedlung möge als Beispiel dienen: Es ist jedoch wahrscheinlicher, dass das Pixel über mehrere Klassen- oder Merkmalsgrenzen hinausgeht.

Der sich ergebende Spektralgehalt ist dann ein zusammengesetzter oder gewichteter Durchschnitt der spektralen Empfindlichkeiten aus jeder internen Klasse. Die Erkennung jedes Merkmals oder jeder Klasse wird schwierig, da es zwei Hauptunbekannte gibt - die Identität der Klasse und ihr relatives Auftreten im Gemisch. Es gibt mathematische Verfahren, um diese Unbekannten zu lösen, aber es bleibt immer ein Rest statistischer Ungewissheit.

Eine Verbesserung besteht darin, die Pixelgrösse zu verringern die Auflösung zu erhöhen , wie es hier im mittleren Rechteck getan wird, so dass mehr Pixel innerhalb des von einer einzigen Klasse oder Merkmal belegten Raumes fallen und weniger Pixel über Grenzen gehen. Es entstehen Pixel mit gemischtem spektralem Signal, sogenannte Mixel.

Unter der Voraussetzung linearer Funktionen der betreffenden Ortsfrequenzen untereinander wird für das Mischpixel zumeist das arithmetische Mittel der betroffenen Pixel berechnet. Bei thermalen Aufnahmen ist das in dieser vereinfachten Form nicht anwendbar. Die Breite der Bodenspur beträgt km. Die durch die verschiedenen Beobachtungswinkel ermittelten unterschiedlichen Reflexionen von Aerosolen, Wolkentypen und Landbedeckungen ermöglicht deren differenzierte Erkennung.

In Kombination mit stereoskopischen Verfahren können 3-D-Modelle erstellt werden und die Gesamtmenge des Sonnenlichts abgeschätzt werden, das von den unterschiedlichen Bereichen der Erde reflektiert wird.

Das vorliegende Bildpaar wurde am Um das räumliche Sehen zu erleichtern wurden die Bilder so ausgerichtet, dass sich N auf der linken und W auf der unteren Seite befindet. Allerdings stellt sich der Effekt auch mit einer Rot-Grün-Brille ein. In den Bildern sind zwei Haupterosionsformationen zu erkennen. Die eine, etwas oberhalb des Bildzentrums ist vom Rio Camana und die zweite darunter vom Rio Ocona verursacht.

Beide Flüsse fliessen dem Pazifik zu, welcher sich auf der rechten Seite der Bilder befindet, aber durch Schichtwolken verdeckt ist. Westlich davon befindet sich der kleinere Nevado Solimana m , von dem ein Teil durch einen Nebenfluss des Rio Ocona wegerodiert ist. Beides sind inaktive Stratovulkane. Sie müssen einfach nur noch einen guten Broker finden. Haben Sie schon einmal von BDSwiss gehört? Das ist ein guter Broker, der für Sie schon bald alles verändern kann.

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Plate tectonic maps and Continental drift animations by C. Wilson stellte diese tektonischen Prozesse als einen Kreislauf dar, der zur Bildung von Ozeanen und zu deren Zusammenschieben führt. Ein gesamter Zyklus besteht aus 8 Hauptphasen, er dauert etwa Ma. Ozeanisches Jungstadium Rotes Meer-Stadium: Durch den Magmenaufstieg kommt es zu einer Aufweitung des Grabens und es entsteht eine basaltische Kruste zwischen den auseinander driftenden Kontinentalplatten.

Durch Absenkung des Grabenbereichs dringt Meerwasser ein und ein Urozean entsteht. Atlantik mit der mittelatlantischen Schwelle. Die neu gebildete ozeanische Kruste taucht unter die kontinentale Platte. Es bilden sich ein Tiefseegraben und küstenparallele Vulkanketten. Pazifischer Ozean mit seinen Tiefseegräben und Vulkanketten Feuerringe. Dabei kommt es zur Überschiebung und zur Aufschiebung von Gebirgsketten Beispiel: Himalaya mit seinen rezenten Hebungen.

Die Plattenbewegung kommt zur Ruhe, die Gebirgsketten fallen der Verwitterung anheim. So entsteht wieder ein einheitlicher Kontinent und ein neuer Wilson-Zyklus kann beginnen. Eurasische Kontinentalplatte mit dem Ural als ehemalige Plattengrenze. Sie haben schon viele fremde Himmelskörper gesehen, seit sie vor langer Zeit von ihrem Heimatplaneten aufgebrochen sind, um sich auf die Suche nach Lebenszeichen im Kosmos zu machen.

Unter ihnen schwebt ein blauer Planet im All. Es ist der dritte Trabant eines relativ kleinen unscheinbaren Sterns. Das Wasserstoffoxid, das anscheinend den ganzen Planeten bedeckt, ist in dieser Galaxis keine Seltenheit.

Hier jedoch ist es flüssig und in Spuren auch als Gas in der Atmosphäre vorhanden. In flüssiger Form kann Wasserstoffoxid nur in einem engen Temperaturbereich existieren.

In ihrem Raumschiff wenden sie viel Energie auf, um die Wärme im Inneren des Schiffs aufrecht zu erhalten. Hier aber scheinen diese ausgeglichenen Bedingungen auf dem ganzen Planeten zu herrschen.

Auch der ungewöhnlich hohe Sauerstoffgehalt in der Troposphäre weckt ihr Interesse. Der faszinierende Anblick der Wolken hat ihre Aufmerksamkeit so sehr in Anspruch genommen, dass sie es zunächst nicht bemerkten, aber nun sehen sie, dass dieser Planet doch nicht vollständig von Wasser bedeckt ist.

Dort unten breitet sich eine wahrhaft riesige zusammenhängende Landmasse aus. Von dieser abschreckend kahlen Wüstenlandschaft hebt sich spektakulär die etwa Dieses Gebirge ist jung, aktiv und noch im Wachstum begriffen. Auch tätige Vulkane gibt es dort unten. Die Oberfläche dieses Planeten ist in Bewegung, sie ist geologisch aktiv.

Der Planet lebt in seinem Inneren, befeuert durch die Hitze ständigen radioaktiven Zerfalls, die seine Kruste brodeln lässt. Was die Raumfahrer am meisten fasziniert, ist das schillernde Farbenspiel an den Küsten des Superkontinents. In ihrem Inneren ist die riesige Landmasse völlig ausgedörrt, eine Wildnis ohne Wolken und ohne Niederschlag. Wo die Trockengebiete den Ozean erreichen, trennt sie eine hoch aufragende Gebirgskette von der Südostküste.

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