Deutsche Bahn


Die Beamtenschaft, angefangen von der hohen Ministerialbürokratie bis hinunter zum Amtsdiener, arbeitete ohne Anzeichen einer passi- ven Resistenz. Die deutsche Niederlage pflasterte den Weg für Jalta und die Ausdehnung der bolschewisti- schen Herrschaft. Wer diesen furchtbaren Marsch überhaupt überlebte, kam nach Deutschland mit dem, was er auf dem Leibe trug.

XAU/USD Technische Analyse


Hunderttausende deutsche Sol- daten hatten sich in Österreich in voller Ordnung vor den eindrin- genden Bolschewiken zurückgezogen, die die zwischen ihnen und den Amerikanern vereinbarte Demarkationslinie besetzten.

Auf Eisenhowers Befehl wurden die Hunderttausende deutscher Soldaten, die sich in der amerikanischen Zone befanden, von den Amerikanern den Bolschewiken ausgeliefert. Aus amerika- nischen Lagern marschierten die dem grauenhaftesten Tod geweihten Männer in unerhörter Disziplin, singend, Division um Division, in die bolschewistische Sklaverei, in die sibirischen Bergwerke, in die Arbeitslager, in die Eiswüsten Sibiriens, aus denen sie — mit weni- gen Ausnahmen — niemals wiederkehren sollten 1.

Juni in seiner Heimatstadt Abilene mit einer Rede eröffnete, in der er u. Wie prophezeite doch Stalin schon vor vielen Jahren: Der dritte Weltkrieg wird ihm die Welt- herrschaft bringen. Wir sahen keinen Grund, weshalb sich die Be- 35 handlung in weiterem Verlaufe ändern sollte. Admiral von Friede- burg war jedoch anderer Ansicht. Er überlegte sich sehr, ,ob er den nun beginnenden Zirkus mit allen seinen ent- ehrenden Begleiterscheinungen' mitmachen solle. Von Friedeburg fand bereits unmittelbar nach diesem Gespräch seine Befürchtung bestätigt.

Als er vor dem Regierungsgebäude Zeuge einer der unwür- digsten Szenen dieses Tages wurde, nahm er sich mit Gift das Le- ben Unter starker Bewachung wurden wir nun zum Polizeipräsidium in Flensburg gefahren. Bei der gleichzeitigen Untersuchung des Gepäcks, die ohne unser Beisein erfolgte, wurde neben einigen Schriftstücken.

Angesichts des besonderen Wertes der beiden Stäbe zweifle ich, ob sie einen dienstlichen Weg genommen haben. Von ihnen erfuhren wir den Ablauf der Ereignisse im Regie- rungsgebäude. Mit einem militärischen Aufwand von Panzern, In- fanterie und Militärpolizei, der in keinem Verhältnis zu der zu lösenden Aufgabe stand, war die Enklave umstellt worden, um ein Schauspiel zu bieten. Die Soldaten der Ihr Benehmen über- raschte um so mehr, als der Name dieser Division auch in der deut- schen Wehrmacht einen guten Klang hatte.

Der Büffel auf dem Ober- arm galt als Zeichen einer tapferen und anständigen Truppe. Ich halte auch diese mir glaubhaft 37 berichteten Vorkommnisse für erwiesen angesichts der Aufnahmen, die über dieses Dekollete in den alliierten Zeitungen erschienen sind, mit der [lügenhaften] Bemerkung, man habe das Herrenvolk in den Betten überrascht.

Darnach wurden alle Insassen des Hauses in unwürdiger Form auf dem Hofe zusammengetrieben. Man trug nicht einmal Bedenken, die genommenen Uhren, Radios und sonstigen Wertgegenstände unter den Augen der Eigentümer fortzuschaffen. Nach Einlieferung ins Polizeirevier fand erneut die eingehende Un- tersuchung auch des Gepäcks statt. Für das, was wirklich geschah, prägte Jodl die Bezeichnung.

Angesichts der Ereignisse sah ich keine Möglichkeit, ihm zu widersprechen. Admiral von Friedeburg hatte sich allerdings auch durch seinen Tod der entehrenden Behandlung nicht entziehen können.

Seine Leiche wurde geplündert. Er weigerte sich auch, nur einen einzigen deutschen General auch nur zu sehen. Generalfeldmarschall Jodl, der die Kapitulation in Reims unterzeich- nete, verweigerte er die primitivste militärische Ritterlichkeit. Er reichte Jodl, der ihn an wissenschaftlicher Bildung und an mensch- lichem Takt turmhoch überragte, nicht einmal die Hand und igno- rierte ihn völlig, wie einen Verbrecher.

Eisenhower gehört, neben Churchill, zu den verhängnisvollsten Ge- stalten des Durch die Auslieferung von zwei Millio- nen deutschen Soldaten an die Bolschewiken, wurde er zum indirekten 38 Mörder dieser Millionen. Eisenhower war — besonders in den entscheidenden Jahren nach — die Verkörperung des Hasses gegen Deutschland, die Ver- körperung der Morgenthau-Clique. Jch persönlich würde sie nicht wieder aufrichten, wenn dadurch das Los der Deutschen besser würde.

Und damit ist es beschäftigt bis lange nach unserem Tod. Das ganze deutsche Volk ist sowieso geisteskrank [paranoid], und solche Leute kann man nicht mit Milde behandeln. Es war ein riesiger, eiskalter Raum mit einem gewaltigen Mussolini-Schreibtisch, theatralisch indirekt beleuch- tet, geschmacklos goldgelb tapeziert. Sein Gesicht war glatt, kalt und humorlos. Der General begann einen zweistündigen Monolog, und während dieser zwei Stunden hatte ich kaum Gelegenheit, etwas an- deres als ,Yes, Sir' oder ,No, Sir' zu sagen.

Der General begann, sein politisches und journalistisches Programm zu entwickeln. Ich hatte mir von Eisenhower ein Idealbild geschaffen. Nun bröckelte die Farbe von diesem Bild schichtweise ab. Da war einmal die keineswegs spontane und daher auch nicht amü- sante Theatralik, mit der Eisenhower seinen Vortrag begleitete. Er ging im Raum ununterbrochen umher. Die immer erschreckliche- ren Plattheiten wurden mit der Endgültigkeit sokratischer Weisheiten vorgebracht.

So sehen die deutschen Kriegsgefange- nen aus, die wir den Franzosen abgetreten haben. Es kann so nicht weiter gehen. Soll ich mit den Franzosen sprechen? Der General setzte seinen Monolog fort.

Er gab mir eine Stunde lang Weisungen, die kein Journalist hätte befolgen können. Dann verlangte er, seine weiteren Ausführungen wörtlich aufzunehmen. Es handelte sich dabei um die Geleitworte, die er, von ihm selbst unterschrieben, auf der ersten Seite der Neuen Zeitung der von den Amerikanern in Deutschland herausgegebenen Zeitung sehen wollte.

November in der ersten Nummer der Neuen Zeitung erschien, wörtlich zitiere: Betroffen sind nicht nur die Par- teimitglieder, sondern alle jene, die auf diese oder jene Weise vom Nationalsozialismus profitiert haben. Es gibt nirgends unersetzliche Nationalsozialisten. Für alle zivilisierten Nationen der Erde gilt Aggres- sion als unmoralisch; die Deutschen müssen aber zu dieser selbstver- ständlichen Wahrheit erst erzogen werden.

Er war in seiner Politik und in seiner persönlichen Haltung unaufrichtig und falsch gegen das 41 deutsche Volk selbst noch zu einer Zeit, als Deutschland Bündnis- partner Amerikas geworden war. Diese Entlarvung der Unaufrichtigkeit Eisen- howers gegenüber dem deutschen Bündnispartner erschütterte das deutsche Volk aufs tiefste. So wie alles Unrecht, das damals an Deutschland geschah: Unterschrieben ist der Morgenthau-Vernichtungsplan von Präsident Roosevelt, dem Werkzeug des amerikanischen Judentums, der sich offen als begeisterter Zionist bekannte.

Roosevelt und seinem Kreis galt die Befriedigung ihres Hasses mehr als Men- schenleben, mehr selbst als das Leben amerikanischer Bürger. Er ver- weigerte einen Vertragsfrieden. Um seine Vernichtungspläne ausfüh- ren zu können, verlangte er die bedingungslose Unterwerfung, wie dies vor Jahrtausenden bei wilden Völkern üblich war.

Den Höhepunkt dieser Vernichtungspläne bildete der sogenannte Morgenthauplan. Seine Kohlenbergwerke sollten ersäuft werden, und seinen Bewohnern sollte nur die Beschäftigung mit Ackerbau und Viehzucht gestattet werden. Bei der katastrophalen Übervölkerung Deutschlands verurteilte dieser Plan an die zwei Drittel der deut- schen Bevölkerung zum Tode.

Die gesamte Ausrüstung der Kohlen- bergwerke soll entfernt und die Bergwerke selbst vollständig ver- nichtet [ersäuft] werden. Abtretung weiter deutscher Gebiete in Ost und West. Nach den Mitteilungen der United States News vom Dezember lauteten die 11 Haupt- punkte des Morgenthauplanes: Alle Grenzgebiete müssen den Nachbarländern zufallen. Alle deutschen Industrieunternehmungen müssen unter den Alli- ierten verteilt werden.

Alle deutschen Guthaben und Vermögen im Ausland sind zu enteignen. Der ganze Landbesitz soll in Kleinbesitz umgewandelt werden. Deutschland ist aufzuteilen in voneinander unabhängige Staa- ten. Die amerikanischen Truppen sind zurückzuziehen. Die Polizei- dienste in Deutschland sind durch europäische Besatzungen zu leisten, die aus Ländern unter kommunistischer Führung zusam- mengestellt werden.

Die Geschichte des Morgenthauplans. In dem am White entworfen wurde, und zwar in Ausführung kommunistischer Instruktionen, die darauf abzielten, Deutschland zu zerstören, damit es den Westmächten keine Hilfe sein könne '. Ist es möglich, eine Nation von über 60 Millionen Menschen mit einer so ausgezeich- neten und wirkungsvollen Wirtschaft wie die Deutschen zu kontrol- lieren und niederzuhalten? Daher empfehle ich zunächst einmal, Deutschlands wirtschaftliche Macht über Europa ein- für allemal zu brechen!

Der Bericht des Senatsausschusses ist abgedruckt in U. News and World Report vom Er wollte allen Ernstes das deutsche Volk dem Hungertode preisgeben. Wir zitieren als Proben wörtlich: Ich werde mit meinen Plänen nicht nachgeben, solange ich atme Churchill war zu- erst gegen den Plan. Er sah darin ein Schema, das England dauernd an eine Leiche Deutschland ketten würde.

Kein Fachmann, kein Diplomat habe damit etwas zu tun. Man kann Morgenthau auch als Vater der Nürnberger Rachejustiz betrachten. Als aber drei amerikanische Regierungsstellen diesen Racheplan des amerikanischen Judentums ablehnten, wurde er — wenigstens zum Schein — fallengelassen. Ich kann nicht einsehen, warum es zu unseren Zielen gehören sollte, den Lebens- 48 Standard des deutschen Volkes auf ein Minimum herabzudrücken, wenn dieses an der Grenze des Elends liegt.

Damit würde man das deutsche Volk zu einem Zustand der Knechtschaft verurteilen, in dem es, wie schwer und wie produktiv es auch arbeiten möge, seine Lage nicht verbessern könnte. Solche Methoden ver- hindern nach meiner Meinung keinen Krieg, sondern züchten eher einen heran. Der Morgenthauplan ist unvereinbar mit der Atlan- tikcharta und bedeutet den Hungertod für das deutsche Volk. Man bestraft durch ihn nicht Deutschland, sondern ganz Europa. Man versuchte, den Morgenthauplan so weit und so viel wie möglich zu verwirklichen.

In Potsdam wurden die deutschen Industrieanlagen unter den Alliier- ten aufgeteilt. Jede deutsche industrielle Tätigkeit wurde fast völlig unmöglich gemacht. Deutschland wurde in zwei Staaten zerrissen, West- deutschland überdies in mehrere Länder geteilt. Die deutschen Guthaben und Vermögen im Ausland beschlagnahmt, Deutschland selbst be- setzt.

Dem deutschen Volk wurden jede Selbständigkeit und die ein- fachsten Rechte genommen. Die angesehene amerikanische Zeitschrift United States News schrieb am Der So- wjetunion gelang die Teilung Deutschlands, indem sie aus ihrer Be- satzungszone ganz einfach einen kommunistischen Satellitenstaat machte.

Hunderttausende von Deutschen wurden als Zwangsarbeiter in so- wjetischen Lagern festgehalten. Jedenfalls waren die zionistischen und die sowjetischen Vernichtungspläne ge- genüber Deutschland völlig ident. Der amerikanische Finanzmann James P. Ferner fielen darunter alle Kriegsgefangenen, alle Überläufer und Deserteure, aber auch alle Zivilpersonen, die als Zivilarbeiter in Deutschland gearbeitet hatten und nicht mehr in das bolschewistische Himmelreich zurückkehren wollten.

Und nur zu oft wurde auch Gewalt gebracht vgl. Allein aus den von den Westmächten besetzten Zonen Deutschlands ohne die russische Zone wurden an die Kommunisten 2 antikommunistische Sowjetbürger ausgeliefert. Nicht nur die in Deutschland befindlichen Sowjetbürger wurden ausgeliefert.

News and World Report, vom 6. Juni , zitiert bei R. Magiroff, The Kremlin vs. Die meisten wurden aus den Lagern in Idaho auf sowjetische Schiffe in Seattle und Portland ge- bracht. Sie wurden in ein Lager bei New Jersey gebracht. Aber auch in den Russenlagern in Frankreich und Italien spielten sich die gleichen Tra- gödien ab. Diese verratenen Unglücklichen, die bei den Amerikanern Hilfe und Freiheit gesucht hatten, wurden von den Bolschewiken ausnahmslos zum Tode verurteilt.

Die über sie gefällten Todesurteile halten für alle Zeiten 51 diese Schande Amerikas — das die Rettungsuchenden für einen Hort der Freiheit gehalten hatten — fest: Während des Krieges hatten antibolschewistische Russen an der Seite Deutschlands gekämpft.

Oberbefehlshaber dieser antibolschewistischen Russen-Armee war General Wlassow. Es gereicht den Alliierten zur ewigen Schande, wie sie mit jenen Russen verfuhren, die den Kommunismus in ihrem Vaterland bre- chen wollten. Sie waren die leidenschaftlichsten und erbittertsten Feinde der russischen Bolschewiken. Die Sowjets versuchten deshalb mit wahrhaft teufli- scher Grausamkeit das Kosakentum erbarmungslos auszurotten. Die Bolschewiken unternahmen den Versuch, die Kosaken nach Sibirien zu verschicken.

Der Transport erfolgte mitten im strengsten Winter in ungeheizten Güterwagen. Lloyd George entschuldigte das mit den leichtfertigen, ebenso gewissenlosen wie verantwortungs- losen Worten: Drei Kosakenheere — das ura- lische, das Semigalatinsker und das sibirische — wurden in diesem heldenmütigen Freiheitskampf bis auf den letzten Mann vernichtet.

Selbst dieses Unglück konnte die Kosaken nicht brechen. Sie kämpf- ten als Partisanen weiter: Sibirische Kosaken-Regiment, das 4. Wochen vergingen in der Internierung. Die Wahr- heit sah dann so aus: Mai erhielten sie den Befehl, alle Waffen abzuliefern. Mai wurde von Pannwitz verhaftet. Vertrauensvoll und nichtsahnend fuhren über Offiziere unter Führung des fast 80jährigen Generals P.

Gegen die unbewaffneten Menschen hatte man über 20 Kanonen, 54 Maschinengewehre, ungerechnet die zahlreichen automatischen Waffen, in Stellung gebracht. Auf dem Weg zur Stadt Spittal sind bei Fluchtversuchen von der englischen Mannschaft 21 Mann erschossen worden; 33 verübten Selbstmord; nur zweien gelang die Flucht. In Spittal wurden die Unglücklichen unter schwerste Bewachung hin- ter Stacheldraht gebracht. Ein mit verwundeten und kranken Kosaken voll belegter Spitalzug wurde von den Engländern an die steirische Demarkationslinie ge- bracht und dort den Bolschewiken übergeben.

Ein österreichischer Augenzeuge, der kriegsgefangene Oberleutnant Heribert S. Dann wurden sie alle samt und sonders vor den Augen der über- gebenden Engländer und der deutschen Kranken- und Pflegeschwe- stern kurzer Hand erschossen und niedergemacht. Weitere wurden bei den Verhören zu Tode gemartert. Die übrigen — etwa tausend Offiziere — gingen hinter Wien zugrunde.

Krasnow, wurden von Graz auf dem Luftweg nach Moskau zum Verhör gebracht und am Zum erstenmal leuchtete auf der Brust eines Gehenkten das Band des britischen Hosenbandordens. Der Kommandeur der Kosaken, der deutsche General von Pannwitz, lehnte ein Angebot, als Deutscher von der Auslieferung ausgenom- men zu werden, ab. Er ging mit seinen Kosaken in den schauri- gen Tod. Das Schicksal der Kosaken selbst, ihrer Familien, Frauen und Kinder, war nicht minder grauenvoll als das der Kosakenoffiziere.

Die Telegramme blieben ohne Antwort. Die Nacht brach herein: In dieser Nacht stürzten sich an die dieser Unglücklichen in die Drau. Ganze Familien banden sich zusammen und gingen in den nassen Tod. Dann umstellten Hunderte von englischen Panzern das Lager. Eine Autokolonne erschien vor den Lagertoren. Scheinwerfer begannen das Gelände taghell zu beleuchten. Vor dem Lager mar- schierten die britischen Einheiten auf.

Es gab verzweifelte Ausbruchs- versuche; es gab ein Handgemenge mit der britischen Wachmann- schaft; es wurde geschossen, geschrien und gekämpft. Die Frauen und Kinder weigerten sich, dicht zusammengedrängt, den britischen Befehl zum Einsteigen zu befolgen. Sieben Tage dauerten diese furchtbaren Szenen: Mütter stürzten sich mit ihren Kindern in die eisige Drau; Hunderte kamen durch Kugeln und Kolbenschläge der britischen Truppen um.

Im Wald bei Lienz erhängten sich über Kosaken. Ein grauen- haftes Bild: An einem Abend ist alles zu Ende: Major Davis, die 8. Mit welch verlogenen Infamie, Hinterlist und Falschheit bei die- ser ganzen schmutzigen Angelegenheit von den Briten vorgegangen wurde, zeigt folgendes Detail: Der Bitte wurde entsprochen. Geleitet von drei Panzern, ging eine Kraftwagenkolonne ab. Sie hat die Empfänger nie erreicht. Was mit den Angehörigen, Frauen und Kindern der unglücklichen antikommunistischen russischen Kosakenarmee geschah, schildert Bo- ris Polosow: Mai wird der nunmehr führerlosen Bevölkerung des Kosa- ken-Standortes — an der Zahl etwa 25 Menschen — von dem gleichen Davis [englischer Major] der Befehl gegeben, sich zur freiwilligen' Repatriierung in die Sowjetunion bereitzumachen.

Alle ohne Ausnahme weigern sich. Um ihn drängen sich die Unglücklichen, dem Tode Geweihten, um- gehen von den jungen, einander an der Hand haltenden Kosaken- Fähnrichen. Diese lebende Mauer der Jugend schützt mit ihrer Brust die Wehr- losen und gibt ihnen die Möglichkeit, ein letztes Mal frei zu beten.

Auf der Bahn steht schon ein riesiger Transportzug zur Verladung der verratenen Opfer bereit. Palästina-Brigade und Engländern eingeschlossen. Die vieltausendköpfige Menge betet auf den Knien zu Gott, sich ihrer zu erbarmen, seine Gnade zu zeigen, sie vor dem herankommenden Grauen der Marterungen, der Leiden und dem qualvollen Tode in den sowjetischen Kerker-Höllen zu bewahren.

Plötzlich eröffnen die englischen Soldaten das Feuer über die Köpfe der Betenden hinweg, und die Palästina-Brigade stürzt sich auf sie. Einige Fähnriche, von den Knüppelhieben niedergeschla- gen, stürzen. Und es beginnt das Niederschlagen der wehrlosen Greise, der Frauen und Kinder.

Ein englischer Soldat haut mit einem Knüppelhieb die Kirchenfahne mit dem Kreuz zu Boden, ein ande- rer zerschlägt mit dem Bajonett die Hand des Diakons, der das Evangelium erhebt. Mit Knüppeln dreschen sie auf die Leiber schwangerer Frauen, und die so zur Welt gebrachten Kinder wälzen sich im Sande neben den in Todeswehen sich windenden Müttern. Die Nie- dergeschlagenen, sich auf dem Boden Krümmenden werden gepackt, auf die Wagen geworfen und in den ,Todeszug' geschleppt.

Die an den Rand der Verzweiflung gebrachten Menschen versuchen Selbstmord. Da ist der Vater, der seine ganze Familie tötet — Frau, Kinder und sich selber. Eine junge Frau bindet sich ihre Kinder um den Leib und stürzt sich so in die Drau. Das Wasser des Flusses färbt sich rot von Kosakenblut.

Wieviel tapfere alte Soldaten, Invaliden des Krieges von —, die damals für diese Engländer gekämpft haben, wieviel Kosakenfrauen und Kosakenkinder liegen auf dem Grunde dieses dahinströmenden Flus- ses? Die Befehle wurden ausgeführt. Das Echo auf diese entsetzliche Tragödie, die blutige, gewaltsame, unbarmherzige Auslieferung der Kosaken im Raum von St.

Insgesamt dürften etwa kosakische Offiziere, Soldaten, Frauen und Kinder an die Bolschewiken ausgeliefert worden sein. Hier wurden von Ex- Kosaken Friedhöfe errichtet. Zum Jahrestag kommen hier jährlich die Delegationen der in freien europäischen Ländern lebenden Kosaken, legen Kränze am Monument nieder und halten feierliche Requien für alle gefallenen Brüder und Schwestern.

Es sollen nur noch einige tausend Ko- saken von den Ausgelieferten übriggeblieben sein. Turk-Division, die in Norditalien in englische Gefangen- schaft geriet, wurde den Bolschewiken ausgeliefert und nach Odessa verschifft.

Hunderte der Unglücklichen begingen Selbstmord. Un- vergessener Verrat — Todesweg der Kosaken. Ukrainischen Division unter General Schandruk. So war es ihnen möglich, der Auslieferung zu entgehen. Vergeblich suchte er zu verhandeln.

Die Amerikaner begriffen nicht, worum es hier ging. Unbarmherzig wurden die Kämpfer gegen den Bolschewismus den Bolschewiken ausgeliefert. Über- all waren die sowjetischen Kommissionen tätig, mit Hilfe der eng- lischen, amerikanischen, französischen, holländischen, belgischen, norwegischen, dänischen Behörden die antikommunistischen Russen aus den Millionenzahlen deutscher Gefangener auszulesen, abzuson- dern und ihrem furchtbaren Schicksal zu überliefern.

August wurde Wlassow mit elf seiner nächsten Mit- arbeiter in Moskau gehängt. Und wenn man schon — unverständlicher- und unverantwortlicher- weise — Ost- und Südosteuropa, die baltischen Staaten, Polen, Rumänien, Bulgarien, Jugoslawien, Ungarn und die CSSR den Bol- schewiken preisgab, hätte man sie doch unbedingt wenigstens von Mit- teleuropa fernhalten müssen.

Man tat nicht einmal das, ob- wohl es ohne weiteres möglich gewesen wäre. Man gebot den ameri- kanisch-britischen Armeen Halt, um den bolschewistischen Armeen Zeit und Möglichkeit zu geben, diese Städte vor den westlichen Ein- heiten zu besetzen. Ungeheuerlich, unverständlich und unverzeihlich, eine tödliche politische Unterlassungssünde. Wäre die oberste Leitung des Krieges von den politi- schen Führern des Westens richtig gehandhabt worden.

Die Möglichkeit, Wien vor den Bolschewiken zu beset- zen, schwand dahin, als die Landung in Südfrankreich beschlossen wurde. Die Truppen dafür nahm man Feldmarschall Alexander in Italien weg und bremste dadurch seinen Vormarsch. Was Prag betrifft, so bekam die 3. Amerikanische Armee gegen Ende April die Weisung an der Westgrenze der Tschechoslowakei halt- zumachen — aus Gründen, die ich nie verstanden habe.

Die Folgen dieses merkwürdigen Standpunktes haben wir vom Tage der deutschen Kapitulation an zu tragen gehabt und tragen sie heute noch. Eisenhower war der letzte, der Roosevelt gegenüber seine warnende Stimme erhoben hätte, auch wenn er das Verhängnisvolle dieser Politik erkannt hätte.

Eisenhower war das willfährigste und blinde Werkzeug für die Realisierung von Roosevelts Morgenthau-Rache- plänen. März sandte er folgenden Funkspruch an den überraschten Montgomery Memoiren, S. Dieser Ort ist für mich nur noch ein geographischer Begriff, und ich habe für derlei noch nie Interesse gehabt. Nicht einmal das taten die USA. Juni in Ber- lin forderte General Schukow als Vertreter der Bolschewiken ener- gisch den Abzug der britischen und amerikanischen Armeen aus je- nen deutschen Gebieten, die schon früher den Bolschewiken zugesagt worden waren.

Montgomery schreibt darüber in seinen Memoiren S. Offenbar würde eine Zusam- menarbeit mit den Russen erst möglich sein, wenn wir uns in unsere Zonen zurückgezogen hatten. Die Grenzen dieser Zonen waren schon am September von der Europäischen Beratenden Kommis- sion festgelegt und von den drei Regierungen gebilligt worden.

Februar folgende Erklärung abgegeben: Für die gemeinsame Ver- waltung und Kontrolle sieht der Plan eine gemeinsame Zentrale Kon- trollkommission vor, die aus den Obersten Befehlshabern der drei Mächte mit dem Sitz in Berlin bestehen wird. In diesem Sinne war ich in London vor meiner Abreise nach Berlin instruiert worden.

Obwohl auch sie gern eine Regelung der deutschen und österreichischen Probleme vor dem Abzug der amerikanischen Armee erreicht hätte, war sie nicht geneigt, weitere Fragen, wie die die Polen und den Balkan betreffenden, damit zu verquicken. All dies schien mir wenig erfreulich.

Ich besprach die abweichenden Ansichten unserer Regierungen mit Eisenhower. Andernfalls wür- den wir uns jeder Möglichkeit berauben, zu einer freundschaftlichen Zusammenarbeit mit den Russen zu gelangen.

Auf der anderen Seite, sagte ich, sei ich natürlich an die Weisungen meiner Regie- rung gebunden. Wenn die Frage zur Sprache käme, würde ich daher erklären, es sei Sache der Regierungschefs, darüber zu entscheiden. Bis dahin seien nicht einmal vorbereitende Arbeiten der Stellvertreter oder Stäbe möglich. Eine zentrale Kontrolle und Verwaltung von Deutschland war damit vorerst unmöglich. Hätten wir Wien, Prag und Berlin vor den Russen genommen, was durchaus möglich gewesen wäre, so wäre unsere Stellung wahrscheinlich jetzt ganz anders gewesen.

Der Premierminister Churchill stimmte meiner Ansicht nicht zu; er war vielmehr, wie schon gesagt, der Meinung, wir sollten stehenblei- ben, bis die Russen zugänglicher würden. Dabei erinnere ich mich an eine Unterhaltung mit Eisenhower über dieses Thema, als ich bei ihm in Washington zu Besuch war.

Er war damals Chef des Generalstabes der amerikanischen Armee und ich der englischen. In Jalta und Potsdam bewiesen die Alliierten ihre gänzliche Unfähigkeit, mit den Bolschewiken fertig zu werden. Das deutsche Volk war es, das durch Jahrhunderte die Hauptlast der Verteidigung des Abendlandes und der abendländischen Kultur gegen die aus dem Osten eindringenden und anstürmenden Horden getragen und den höchsten Blutzoll in den schweren Kämpfen be- zahlt hatte. Sie hatten gegen die Hunnen, die Awaren und die Magyaren standgehalten; sie hatten die Stürme der Mongolen, der Rumänen, der Tataren und der Kir- gisen aufgefangen; sie waren vor den Türken nicht zurückgewichen.

Sie hatten immer wieder die verwüsteten Gebiete aufgeräumt, in Ordnung gebracht und wieder besiedelt. Der Westen, der über den Rhein vorrückte, war nicht ge- fährlich. Zum Westen gehörte man doch selbst; aber wenn der Osten, der Bolschewismus, ins Land kam, dann kam mit ihm das Grauen; dann wurde es ein anderes Land; dann kamen mit ihm andere Menschen, die alles zerstörten, was den Menschen des Westens das Leben lebenswert machte.

Man hat dem deutschen Volk diese Ehre, die Gnade, sich und Europa gegen den Bolschewismus zu verteidigen, nicht gewährt. Als Jodl und Keitel bei der Unterzeichnung der bedingungslosen Kapitulation zögerten, weil dies die Preisgabe von 20 Millionen deutschen Män- nern, Frauen und Kindern in Ostdeutschland an den Bolschewismus, an die Bolschewiken bedeutete, drohte Montgomery mit der unver- züglichen weiteren Ausradierung deutscher Städte; Eisenhower aber drohte, ganz Deutschland an die Bolschewiken auszuliefern.

Deutschland versuchte vergeblich, noch im letzten Augenblick Europa vor dem Bolschewismus zu retten. Von den westlichen Alliierten wurde dies verweigert. Nachdem es also unmöglich war, mit den Alliierten eine gemeinsame Fortsetzung des Kampfes gegen die Bolschewiken zum Schütze Europas zu er- zielen, versuchte man von deutscher Seite aus, eine gesonderte Kapi- tulation nur gegenüber dem Westen zu erreichen.

Auch diese Mühe war vergeblich. Eisenhower wies dies ab und hat die Bitte nicht einmal seiner Regierung zugeleitet. Es war Jodls Absicht, auf jene Weise unzählige Truppen des Ostheeres vor der Gefangennahme durch die Rote Armee zu schützen und gleichzeitig die Möglichkeit zu bekommen, Hunderttausenden von Flüchtlingen aus dem Osten Zuflucht und Sicherheit vor dem roten Zugriff bei den westlichen Alliierten zu ermöglichen.

Jodls Bitte wurde abgelehnt. Dabei fehlte den militärischen und politischen Führern der Alliierten in jenem Zeitpunkt keineswegs die Einsicht und Erkenntnis der roten Gefährlichkeit. Unter diesen Umständen kapitulierte Deutschland gleichzei- tig gegen den Westen und den Osten. Dann aber wurde diese ungeheuerlichste Militärmaschine aller Zeiten des- organisiert und in wenigen Monaten mit eigener Hand zerstört.

Diese Geschwader fliegender Festungen, die das Deutsche Reich niederwar- ft fen, wurden nicht etwa in Reserve gehalten. Eine gute Ladung Dyna- mit in ihre Kanzeln, und die militärischen Flughäfen verwandelten sich in Flugzeugfriedhöfe. Die britische und die französische Regierung imitierten die amerikanische bei der militärischen Selbstentwaffnung im gleichen Schritt und Tritt.

Dazu kam die Preisgabe ganz Mitteleuropas und die teuflische Verfol- gung der antikommunistischen Kräfte durch Entnazifizierung, Epura- tion und Ermordung der Faschisten in Italien und die Förderung der Linkselemente in ganz Europa. Man kann entweder Frieden oder Rache, aber nicht beides zugleich haben.

In früheren Zeiten, als lebenserfahrene und geschichtskundige Staats- männer die Geschicke Europas bestimmten, wurden auch nach den blutigsten und grausamsten Kriegen weise und kluge Frieden ge- schlossen. Der zweite Weltkrieg aber war auch ein deutsch-jüdischer Krieg ge- wesen. Die Mor- genthau-Leute triumphierten und diktierten. Ihnen ging es nicht um Frieden und Versöhnung, sondern einzig um Rache und um Vernichtung des Gegners.

Die USA hatten vorgegeben und feierlich erklärt, nicht gegen das deutsche Volk, sondern nur gegen Hitler Krieg zu führen, und ver- nichteten dann das deutsche Volk. In Japan konnte General MacArthur sein Friedenswerk mit einem Stab objektiver, sachlicher Mitarbeiter durchführen, und Japan be- kam auch bald seinen Friedensvertrag — an Japan war der Rache- durst der Morgenthau-Leute nicht interessiert.

Auf Deutschland aber wurde die Hölle losgelassen. Die wildesten Hasser Deutschlands, vor allem die Emigranten, wur- den auf Deutschland losgelassen und als Fronvögte eingesetzt.

Fast allen Emigranten unter ihnen ein ganz bedeutender Hundert- satz von Kommunisten hatten die USA die Staatsbürgerschaft ver- liehen. Eine Woge von Mitgefühl und brüderlicher menschlicher Verbundenheit schlug dort den Juden im Jahre von Seiten des deutschen Volkes entgegen. Die Mehrzahl der nach Deutschland zurückkehrenden Emigranten verstand dieses ungeheure Kapital weder zu schätzen noch auszuwerten.

Alle waren nur von einem Gedanken er- füllt: Niemals hätte dieser gemarterte Erdteil dringender und mehr wirk- licher Friedensengel bedurft als nach diesem Krieg. Nach dem alttestamentarischen Vergeltungsprinzip und dem Prinzip der Sippenhaftung übten sie hundertfache Rache am gesamten deutschen Volk, und es ist ihre unverhüllte Absicht, diese hemmungslose und uferlose Rache bis ins zehnte Glied zu üben. Die Grausamkeit und Erbarmungslosigkeit, mit der man die harmlosen Parteimitglieder und das gesamte deutsche Volk auszurotten, hin- zumorden, auszuhungern, auszutreiben, auszurauben und wirtschaft- lich zu vernichten begann, war in allen Einzelheiten eine Verhöhnung der während des Krieges von den USA gepredigten Prinzipien der Humanität, des Christentums, ja der einfachen Vernunft, durch jene, die ihre Verteidiger und Kreuzritter zu sein vorgegeben hatten.

Das Schuldbuch, in dem die Einzelheiten dieses ungeheuerlichen Rache- feldzuges aufgezeichnet sind, soll — im Interesse der notwendigen endlichen Befriedung dieser unglücklichen Welt — besser verschlossen bleiben. Den USA aber, oder was damals im Namen des amerikanischen Volkes handelte, galt die im Morgenthauplan ver- körperte Rachepolitik mehr als der Aufbau einer neuen, besseren Welt.

Der Preis, um den sie kämpften, war die west- liche Zivilisation. Hätte das antikommunistische Deutschland gesiegt, so wäre heute die Grenze der westlichen Zivilisation an der Wolga. Aber die Folgen der deutschen Niederlage waren noch viel weitgehender.

Die deutsche Niederlage pflasterte den Weg für Jalta und die Ausdehnung der bolschewisti- schen Herrschaft. Über eine Milliarde Asiaten. Wir zogen unsere Armee aus Tausenden von Quadratkilometern hart umkämpften Bodens zu- rück und erlaubten so die Aufpflanzung der roten Fahnen auf den Wällen von Berlin, Wien und Prag, Hauptstädten der westlichen Zivilisation.

Gannon in seiner Biographie Kardinal Spellmans. Über die Ergebnisse der dabei geführten Verhand- lungen berichtete Churchill am Dezember dem britischen Unterhaus: Statt eines stets bedrohten und künstlichen Korridors, den man mühsam nach dem letzten Krieg er- richtet hatte, werde sich Polen nunmehr auf eine Grenze von Meilen an der Ostsee erstrecken. Roosevelt bewilligte Stalin alles, was dieser wünschte: Februar bekannte Churchill vor dem britischen Unterhaus: Der zweite Weltkrieg setzte das verhängnisvolle Werk des ersten Weltkrieges fort.

Über die menschliche Katastrophe, die ein Sieg des Kommunismus über die Welt bedeuten würde, braucht man heute wohl kein Wort mehr zu verlieren. Er macht die Menschen zu rechtlosen Staatssklaven, zu seelenlosen Arbeitsmaschinen; er bedeutet den Tod jeder Persön- lichkeit und Menschenwürde; er bedeutet die Zertrümmerung jeder gesunden Wirtschaft.

Roosevelt war völlig in den Händen des amerikanischen Judentums, dem es vor allem um Rache ging und das die Welt lieber der Gefahr aussetzte, bolschewistisch zu werden, als auf seine Rache an Deutsch- land zu verzichten. Er war blind gegenüber der Weltgefahr des Bol- schewismus. Ein Sieg des Bol- schewismus in der Welt würde aber ein Ende jeder Freiheit bedeuten, würde die Zerstörung alles dessen bedeuten, was uns heute noch das Leben lebenswert macht.

Für das amerikanische Judentum allerdings würde ein Sieg des Kommunismus in den USA nichts bedeuten; er würde ihre Vormachtstellung in den USA nicht ändern, sondern viel- leicht sogar noch festigen und verstärken. Endlich, nach so vielen Jahren heldenhafter Anstrengungen und heroischer Opfer, haben die vereinten Kräfte der verbündeten Nationen endgültig und unwiderruflich die abscheu- liche Macht Hitlerdeutschlands niedergeworfen. Dadurch haben un- sere Armeen den gequälten Völkern ganz Europas die Freiheit gebracht.

Im Laufe dieser Kampfahre haben unsere Völker eine neue Freundschaft gegründet, welche praktisch durch den im Juni unter- zeichneten Anglo-Sowjetischen Vertrag über Bundesgenossenschaft und Zusammenarbeit nach dem Krieg verankert wurde.

An diesem Tag weilen unsere Gedanken besonders bei denen, deren schwere Verluste und Opfer den Triumph der gerechten Sache möglich gemacht haben. Möge uns ihr Andenken mahnen, keine Kräfte für den Bau jener besse- 76 ren Welt zu schonen, für die sie kämpften und fielen.

Da- mit unsere Zusammenarbeit weiter bestehe, ist es notwendig, ein Fun- dament des ehrlichen, gerechten und festen Friedens zu schaffen. Die Rote Armee ist dadurch kaum 20 km und nur wenige Flugminuten von Japan entfernt.

Schon waren mehr als Maschi- nen dort stationiert. Roosevelt, ein völliger politischer Narr in Christo, hatte überhaupt keine Ahnung von dem Totalitätsanspruch des Kommunismus. Ich werde ihm alles geben, was nur möglich ist. Ich werde keine Gegenleistung von ihm verlangen. Genauso blind war Churchill. Der Kommunismus ist eine ungeheure Gefahr für die Welt. Jetzt, wo er durch die siegreichen Armeen einer Weltmacht unterstützt wird, müssen alle, die nicht blind sind, erschrecken.

Unserer Meinung nach wird sich die russische Gefahr, die schon bis- her infolge ihres totalitären Kommunismus und ihrer gewaltigen mi- litärischen und industriellen Macht die Hauptgefahr für Europa war, noch weiterhin gewaltig steigern. Gibt es dann noch irgendeine Macht in Mitteleuropa, diesem Mosaik von Nationen und Rassen, ohne Zusammenhalt und ohne Einheit, ruiniert und verelen- det durch Krieg und Besetzung, die in der Lage wäre, die ehrgeizi- gen Pläne Stalins abzuwehren?

Unsere Auffassung ist die gerade entgegengesetzte! Den Sieg werden die Alliierten gemeinsam erringen. Sie werden aus erst- klassigen Soldaten bestehen und nicht, wie die russischen Einheiten, angeschlagen und erschöpft sein. Im Jahre verteidigte er dieses Abschlachten. Malan warnte im südafrikanischen Parlament im April Was aber ist die Folge, wenn Deutsch- land, das einzige Bollwerk gegen den Bolschewismus, in diesem Krieg unterliegt?

Die bolschewistische Ideologie durchdringt dann tief den europäischen Kontinent und lahmt sowohl den Nationalismus wie die Einheit anderer Länder. Ganz Europa liegt, wenn die Alliierten siegen, für die Sowjets offen da. Die Sowjetunion wird im Falle eines alliierten Sieges eine Position in Europa einnehmen wie bisher in der europäischen Geschichte noch kein anderes Land. Keine Regierung steht, auch wenn es auf ihre eige- nen Unkosten geschieht, mehr zu ihren Verpflichtungen als gerade die Sowjetregierung.

Ich lehne es hier absolut ab, in eine Diskussion einzutreten über die Glaubwürdigkeit der Russen. Von diesen Din- gen hängt zweifellos die Zukunft der Welt ab. Polen wird Herr im eigenen Hause sein. Es wird so frei sein wie wir in England oder wie die Völker in Frankreich und Amerika. Seine Souveränität wird unangetastet bleiben. Es wird nicht lediglich zu einem Protektorat der Sowjetunion werden, das gegen seinen eigenen Willen durch bewaffnete Mehrheit zur Annahme des Kommunismus oder eines totalitären Systems gezwungen wird.

Februar erklärte Eden vor dem Unterhaus: Das ist das stän- dige, unerschöpfliche Thema der deutschen Propaganda. Die sowjetrussische Vorherrschaft, wenn nicht über den ganzen Kontinent, so doch mindestens in Ost- und Mitteleuropa, ist seit langem unvermeidlich. Die Bolschewiken sehen aus wie Amerikaner, kleiden sich wie Ameri- kaner und denken wie Amerikaner.

Er hat die Revo- lution zu einem sinnvollen Vorgang gemacht und ihr viel von der Ungezügeltheit der Französischen Revolution genommen. Die Sowjetunion hat den beneidens- werten Ruf, ihr gegebenes Wort zu halten.

Bei der Feier des amerikanischen Unabhängigkeitstages am 5. Juli legte Churchill ein spätes Einbekenntnis ab: November machte Eisenhower ein lei- der um zwei Jahrzehnte verspätetes Geständnis. Wenn Deutschland fällt, fällt das eigentliche Herzstück Europas. Deshalb bin ich, als Italiener, bereit, mit meinen Männern mit Ihnen zu kämpfen, und sei es zuletzt vor den Toren Berlins.

Die westlichen Alliierten, die jetzt mithelfen, Deutschland zu zerschlagen, werden dies noch einmal bereuen. Diese brach- ten sie in einer Sonderausgabe vom Die Tische waren stets mit Wein-, Sekt- und Wodkafla- schen bedeckt, Stalin füllte sein Wodkaglas jedesmal, wenn er es zur Hälfte geleert hatte, mit Wasser auf. Der hier vorbereitete Rache- frieden, der Versailles noch übertraf, versprach wenig für den Wiederaufbau Europas.

Und in beiden Fällen gilt die Prophezeiung Bullits: Bullit, der ehemalige amerikanische Botschafter in Lon- don, schrieb in einem Aufsatz in der Zeitschrift Life am Zu keiner Zeit ist von einem Präsidenten der USA ein mehr unnöti- ges, ein mehr schädliches, ein mehr mit schicksalsschweren Möglich- keiten belastetes Aktenstück unterzeichnet worden als die Akte von Jalta. Chamberlin in Human Events vom Roosevelt gab die Atlantikcharta und die vier Freiheiten ohne eine Spur von Protest 84 preis.

Sind wir jemals moralisch so tief gesunken, als da wir den Morgenthauplan für die Behandlung Deutschlands annahmen und zu den Massendeportationen, selten an Brutalität erreicht, schwiegen? Der Totalitarismus, den wir bekämpften, wurde zerstört. Ein neuer, viel gefährlicherer, weil verführerischer für die Massen, ist an seine Stelle getreten.

Die Gefahr mag vorübergehen, aber der Betrug, den wir hinnahmen, wird die Blätter amerikanischer Geschichte für immer beflecken. Es hätte Deutsch- land und Europa nach seinem Willen formen können. Heute hat es sein Pfund vertan. Während des ersten Weltkrieges versuchte Wilson bei den Alliierten die Stimme der Vernunft und der Menschlichkeit zu Gehör zu brin- gen und trat für einen Frieden ohne Annexionen und ohne Ent- schädigungen ein, um die Welt demokratisch zu machen.

Wenn jemals die Geschichte unserer Zeit von Geschichtsschreibern niedergeschrieben wird, die von nationalen Vorurteilen frei sind, dann werden die ,Verbrechen gegen die Menschlichkeit', die von den Siegern des zweiten Weltkrieges begangen wurden, denen gleich er- scheinen, die die Nazis begingen.

Landraub, Zwangsverschik- kung, Ausplünderung und wirtschaftliche Versklavung. Sämtliche vier Tatbestände bilden, man möge sich dessen erinnern, den Inhalt der Hauptanklagen gegen die Deutschen in Nürnberg.

Deutschlands ge- schichtliches Ostland, wo deutsches Volk ansässig war und sich gemüht hat durch Generationen und wo ihm die Nahrungsmittel am reich- lichsten zuwuchsen, wurde von ihm gerissen.

Unsere Diplomaten gaben insgeheim jeden einzel- nen der Grundsätze preis, für die zu kämpfen wir vorgaben. Wir lieferten Stalin feige alles aus, und wir taten es heimlich. Ohne Roosevelt würde die Welt heute anders aussehen. In allen diesen Ländern: Vom Oberkommandierenden bis herab zum Bataillon sind die Offiziere Bolschewiken. Ohne Roosevelt hätte es keinen Krieg in Korea gegeben.

Zehntausende der besten Söhne Amerikas, die Blüte der ame- rikanischen Jugend, die heute, beweint von ihren Familien, in der fremden Erde Koreas ruhen, starben ohne Not. Was immer Deutschland begangen haben mag, welche Schuld immer es auf sich geladen haben soll: Denn die Auslieferung Ostdeutschlands an den Bolschewismus wird, wenn sie aufrecht bleibt, morgen die Auslieferung Europas und über- morgen die Auslieferung der Welt an den Bolschewismus bedeuten.

Die Zahl der Verwundeten be- trug Bei der Zusammenkunft der Staats- männer im Oktober wurden die deutschen Bewohner von ganz Osteuropa dem Bolschewismus als Freiwild überlassen.

In der schon zitierten Rede vor dem britischen Unterhaus berichtete Churchill: Gleichzeitig werde eine gänzliche Austreibung der Deutschen durch- geführt werden. Es werde eine Totalaustreibung der Deutschen aus diesen Gebieten stattfinden, die den Polen zugesprochen seien. Man wünsche keine Vermischung der Bevölkerung. Eine solche Zwangsver- treibung sei die zufriedenstellendste und dauerhafteste Methode. Juni bis zum 2. Man glaubt bei den Reden Churchills einen verantwortungslosen politischen Abenteurer zu hören.

Mit ausdrücklicher Zustimmung und Billigung der USA wurden in ganz Osteuropa und Ostdeutschland die dort seit vielen Jahrhunder- ten ansässigen deutschen Familien aus ihrer Heimat ausgetrieben. Millionen und Abermillionen hatten nicht das Glück; sie wurden auf die grausamste und barbarischste Weise hingemordet. Unvor- stellbar sind die bestialischen Grausamkeiten und Verbrechen, die hiebei begangen wurden.

Für die USA, für die Weststaaten, ja für die gesamte christliche Welt existieren diese ungeheuerlichen Verbrechen heute offiziell nicht mehr. Aber es ist das Schweigen des bösen Gewissens, der Angst vor dem Urteil aller christlichen und freiheitsliebenden Menschen '. Freda Utley sagt S. The Land of the Dead.

Untersuchungen über die Aus- weisungen aus Ostdeutschland. Tragedy of a People. Racialism in Czecho Slovakia Tragödie eines Volkes.

Men without the Rights of Man. Diese Aufklärungsversuche drangen nicht in die Masse des amerikanischen Volkes. Auf Grund dieser Übereinkommen wurden an die zwölf Millionen Menschen enteignet und von Haus und Hof verjagt, einzig wegen des Verbrechens, Deut- sche zu sein. Wenn in vergangenen Zeiten ein Sieger ein Gebiet annektierte, so wurden nicht alle Bewohner ausgeplündert; sie durften weiter in der Heimat ihrer Väter leben. Wenige Stunden nach dem Ausweisungsbefehl rissen sie Frauen und Kinder, Alte und Kranke aus ihren Wohnungen heraus und verschonten nicht einmal die Kranken- und Waisenhäuser.

Da sie aber nicht nur auf Rache, sondern gleichzeitig auch auf Profit bedacht waren, hielten sie Tausende von deutschen Männern als Sklavenarbeiter zurück, indem sie die Frauen und Kinder verjagten. Viele von den Alten und Kranken und den Kindern kamen auf den langen Märschen nach Westdeutschland durch Hunger, Kälte und Erschöpfung um; andere gingen an Hunger, Durst und Krankheiten in den vollgepfropften Viehwagen zugrunde, in denen ein Teil der Flüchtlinge abtransportiert wurde.

Wer die Reise überlebte, sah sich auf die spärlichen Hilfsmittel eines hungernden besetzten Deutschland angewiesen.

Keinem Menschen deutscher Abstammung durfte von den Vereinten Nationen gehol- fen werden. Wie viele Menschen ermordet wurden oder starben, wird man nie- mals erfahren. Von einer Gesamtzahl von zwölf oder dreizehn Mil- lionen, die das Verbrechen begangen hatten, Deutsche zu sein, sind vier oder fünf Millionen verschollen.

Elfan Rees, der Leiter des Flüchtlings- amtes des Weltkirchenrates, stellte in seiner am März an der Genfer Universität gehaltenen Predigt fest: Nur zweieinhalb Millionen von ihnen erreichten die rettende Grenze. Weit über eine Million deutscher Männer und Frauen, Greise, Kinder und Säuglinge wurden bei dieser Treibjagd gleich räudigen Tieren erschlagen und hingemordet. Und ausgetrieben und hinge- mordet wurden nicht etwa nur die ehemaligen Nationalsozialisten, sondern unterschiedslos alle Deutschen.

Die Austreibung und Niedermetzelung erfolgte nicht etwa im Kampf- verlauf, sondern mitten im Frieden; sie betrafen friedliche Bauern 92 und Bürger; sie waren überlegter, kalter Mord. Das gesamte bewegliche und unbewegliche Vermögen dieser an die vier Millionen Bürger verfiel dem Staat und der Plünderung. Das deutsche Sudetenland war hochentwickelt und stand als Industrieland nach Belgien an zwei- ter Stelle in ganz Europa.

Wahre Orgien an Metzeleien, die die legendären Grausamkeiten der Hussiten in den Schatten stellten, begleiteten diesen gewaltigen Beute- zug, dessen Ertrag sich — nach tschechischen Angaben — auf rund 2 Milliarden Golddollar belief. Durch die langen Mär- sche ermüdet, warfen die meisten auch dieses letzte Gepäck noch weg, um nicht zurückbleiben zu müssen und von den Schergen, die diese endlosen Elendszüge antrieben, niedergemacht zu werden. Wer diesen furchtbaren Marsch überhaupt überlebte, kam nach Deutschland mit dem, was er auf dem Leibe trug.

Diese Situation benützten die Tschechen, die wäh- rend des zweiten Weltkrieges die deutsche Kriegsmaschine in der servilsten Weise bedient hatten, auf gänzlich gefahrlose Weise an den 93 wehrlosen Deutschen ihren Heldenmut zu beweisen. Mai begann in Prag die Hatz auf die Deutschen. Die Stadt war von bewaffneten tschechischen Truppen besetzt, die die deutschen Lazarette stürmten, die Verwundeten ermordeten, in die deutschen Wohnungen und Geschäfte einbrachen und unter der nichttschechischen Bevölkerung ein grauenvolles Blutbad anrichte- ten Tag und Nacht waren die Todesschreie der unglücklichen Menschen zu hören.

Bei der Scharn- horstkaserne wurden nicht weniger als Verwundete, die man zusammengetrieben hatte, erschossen. Die Schwestern vom Roten Kreuz wurden vor den Augen aller öffentlich vergewaltigt.

Father Reichenberger, West- land-Verlag, Düsseldorf: Mai be- gann die Verfolgung der Deutschen in Prag. Auf dem Karlsplatz und in der Rittergasse wurden gefangene Deutsche mit dem Kopf nach unten an die Later- nen gehängt, mit Benzin angegossen und lebendig verbrannt.

Meine 94 Mutter wurde zum Barrikadenbau getrieben. Ein junger Tscheche schlug ihr mit dem Gewehrkolben so lange auf die Hand, bis sie gehrochen schlaff herunterhing, weil sie seinem Befehl, mit den blan- ken Händen in einem Haufen Glasscherben zu wühlen, nicht schnell genug nachgekommen war. Die Baracken der deutschen Wehrmachtshelferinnen wurden erbro- chen und die Mädchen von tschechischen Frauen zu Tode getrampelt.

Mai wurden wir aus unseren Brünner Wohnungen gejagt. Bei Morgengrauen kam ein tschechischer Stabs- kapitän mit einer Horde von Gendarmen und Partisanen und schrie: Eine alte Dame, der ein Partisan den ganzen Schmuck geraubt hatte, hat ihn: Er hat keinen Wert für Sie.

Ich will mit diesem Ring begra- ben werden. Im Morgengrauen begann der Abmarsch. Da die Massen die ganze Nacht hatten stehend verbringen müssen, brachen die Alten und Kranken schon nach wenigen Kilometern zusammen. Die müden, vollständig erschöpften alten Menschen rutschten auf dem aufgeweichten Boden aus und fie- len.

Sie wurden aufgeprügelt und weitergepeitscht. Wer nicht weiter konnte, starb am Wege oder wurde von der Bevölkerung überfallen, nackt ausgezogen und nach 95 Schmuck und Wertgegenständen durchsucht.

Zahllose wurden zu Tode geprügelt oder erschossen. Nacht für Nacht wurden alle Frauen, die kranken, die alten, ja die siebzigjährigen, vergewaltigt. Die Frauen kamen jede Nacht zwei- bis dreimal daran. Die Mutter wehrte sich mit übermenschlichen Kräften und bot sich an Stelle des Kindes an, um das Kind zu retten.

Die Mutter wurde blutig geschlagen, das Kind nicht freigegeben Ich wurde in einer Nacht von fünf Soldaten vergewaltigt. Die Frauen hatten zehn Minuten Zeit, ihre Kinder an- zuziehen und zu packen. Dann begann der Marsch zur österreichischen Grenze Im ganzen Land entstehen Konzentrationslager für die Deutschen, die wahllos hingebracht werden, um auf die Abschiebung nach Deutschland zu warten.

Sogar Juden und Antinazi, die erst kürzlich aus den Konzentrationslagern der Gestapo befreit worden waren August auf der Flucht nach Deutschland von Dux nach Aussig und nächtigte dort bei tschechischen Bekannten, deren Haus unmittelbar an der Elbe lag. August um 11 Uhr vormittags war die ganze Stadt auf den Beinen. Aus einem Kon- zentrationslager in der Nähe wurden die deutschen Frauen und Kin- der herangebracht.

Ich beobachtete den Zug aus einem Fenster des zweiten Stockwerkes, was nicht auffiel, da sämtliche Fenster von tschechischen Zuschauern dicht besetzt waren. Hier wurden den Frauen, soweit es sich um jüngere handelte, sämt- liche Kleider vom Leibe gerissen und die Arme mit eigenen Klei- dungsstücken am Rücken zusammengebunden. Die ersten Ertränkungen erfolgten um 11 Uhr 20 Minuten und dauerten ununterbrochen bis ungefähr um 16 Uhr. Daneben gab es zahl- reiche Angehörige des zivilen nationalen Ordnungsdienstes, alle schwer bewaffnet.

Die Frauen waren, wie mir Tschechen erzählten, bereits um vier Uhr früh aus dem Lager geholt worden. Die Frauen gehörten allen Bevölkerungsklassen an. Alle ihre Männer waren be- reits mehrere Wochen vorher ins Landesinnere abtransportiert wor- den. Bei der Aushebung der Frauen wurde keinerlei Rücksicht auf Parteizugehörigkeit oder nicht genommen.

In der Tschechoslowakei war das ganze Volk fast ohne Ausnahme mit Begeisterung an der Austreibung und den damit verbundenen Greueltaten und Nieder- metzelungen verbunden. Ein amerikanischer Journa- list schrieb hiezu Wanderer, St. Millionen von Deutschen hat man ihm kalt- blütig ausgeliefert, in die Sowjetzone verschleppt.

Sollen sie neuerdings ihr Leben riskieren aus Liebe zu schönen Phrasen und entgegengesetzten Taten der West- mächte? Wer nimmt sie auf, wenn sie Widerstand leisten? Den von den Tschechen und Po- len ausgetriebenen und vor ihren tschechischen und polnischen Mör- dern flüchtigen Deutschen erlaubten die Amerikaner nicht die Ein- 97 reise nach Westdeutschland, in ihr eigenes Vaterland.

Man kann sich die niederschmetternde Wirkung der amerikanischen Befehle Verordnung des amerikanischen Hohen Kommissars auf das deutsche Volk vorstellen, der den Deutschen auftrug, die flüch- tenden Räuber und Mörder nicht nur in Westdeutschland aufzu- nehmen, sondern auch auf deutsche Kosten unterzubringen und zu erhalten.

Dabei handelte es sich hier nicht nur um einige wenige. Dabei waren unter den Tschechen und Polen vielfach Menschen, die nachgewiesen Massenmorde an Deutschen begangen hatten.

Die Neue Zürcher Zeitung vom Februar folgenden Tatsachenbericht: Im Lager befanden sich auch Engländer, Juden, Zigeuner und aktive kommu- nistische deutsche Arbeiter und viele Kinder. Neun Baracken — normalerweise für je 80 Personen berechnet — waren mit bis Personen belegt. Bei der Einlieferung ins Lager wurde 98 ihnen auch das Letzte noch abgenommen. Den Brillenträgern wurden die Brillen zerschmettert. Sie wurden getreten, geschlagen, bis sie zu- sammenbrachen. Der Tote wog kaum noch 30 kg.

Diese Methode, jemanden langsam sterben zu lassen, war die häufigste. Monatelang waren die Räume mit derart zugerichteten Menschen belegt. The merger became effective on 27 August It also operates the London Overground concession as Arriva Rail London , and has lodged an application to operate services under the Great North Western Railway brand.

Unlike its sister companies DB Regio and DB Cargo , DB Fernverkehr still holds a de facto monopoly in its segment of the market as it operates hundreds of trains per day, while all competitors' long-distance services combined amount to no more than 10—15 trains per day.

Unlike its long-distance counterpart, DB Fernverkehr , it does not operate trains on its own account. Traffic is ordered and paid for by the Bundesländer states or their respective SPNV-Aufgabenträger Regional train operation supervisors. DB Regio rail services are divided into several regional companies:. It is possible to obtain train times for any journey in Europe from Deutsche Bahn 's website.

When Deutsche Bahn was formed in January , it became a joint stock-company, and were designed to operate the railways of both the former East and West Germany after unification in October as a single, uniform, and private company, [11] but there are three main periods of development in this unified German railway: The second step of the Bahnreform Railway reform was carried out in All rolling stock, track, personnel, and real assets were divided between the holdial subsidiaries of DBAG: The DB is owned by the Federal Republic.

By the Constitution , the Federal Republic is required to retain directly or indirectly a majority of the infrastructure the present DB Netze stocks. In , the Jewish community of Thessaloniki demanded that the Deutsche Bahn , which is the successor of the Deutsche Reichsbahn , should reimburse the heirs of Greek Holocaust victims of Thessaloniki for train fares that they were forced to pay for their deportation from Thessaloniki to Auschwitz and Treblinka between March and August In June controversy grew in the United Kingdom over widespread cancellations of railway services and a large number of delayed services operated by Deutsche Bahn in Britain, under its Northern brand.

This resulted in Britain's Minister of Transport, Chris Grayling, setting up an enquiry into whether the Deutsche Bahn subsidiary had breached its contractual agreement to provide railway services in the north of England. He warned that if the company was found to be in breach of its contractual agreements it could be banned from running railway services in the United Kingdom. Deutsche Bahn's previous logo as Deutsche Reichsbahn , used from August 30, to December 31, This logo were used in tandem with the logo until April 27, Deutsche Bahn's previous logo as Deutsche Bundesbahn , used from October 10, to December 31, Trains in Germany are classified by their stopping pattern: In the early days of DBAG, the most basic train categories, which were in use since the early days of rail travel in Germany, were also used:.

There are several other operators in Germany which sometimes offer other categories, also, a local transport authority or tariff associations might brand the trains in a different way than DB does. In online and print information systems of DB, private trains officially labelled RB and RE by their operators, might get a different label, for example "ABR" for trains operated by Abellio , though on platforms, trains and maps or timetables issued by the local transport authority overseeing regional train services, these abbreviations usually do not appear.

Other special tickets, such as Interrail or the Länder-Tickets , giving unlimited journeys on local trains and in many transport associations, are also available. Media related to Deutsche Bahn at Wikimedia Commons. From Wikipedia, the free encyclopedia. Redirected from Deutsche Bahn AG. Deutsche Bahn AG Type.

History of rail transport in Germany. Archived from the original on Archived from the original on 26 April

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