Ausbeutung in der Textilindustrie


Dieses Problem lässt sich nicht mehr wirklich mit Geld reparieren.

Ach, und was ist daran für uns hier neu? (oT)


Darauf bezog sich mein Einstieg in die Diskussion. Über Eure Antworten will ich erst mal etwas nachdenken. Ich denke, du hast recht, Tobias Deiters' Aussagen sind da unpräzise, weil er keine zeitbezogene Perspektive einnimmt, die die Fälligkeitstermine und generell die Fristenstruktur der Kredite einbezieht. Er tut so, als "fehle" Geld ab dem Zeitpunkt, ab dem es "gespart" würde, bzw.

Tatsächlich "fehlt" es, wie gezeigt, dem Schuldner des zugrundeliegenden Kredits erst zum Fälligkeitstermin seines Kredits. Bis dahin "fehlt" es niemandem und kann zwischendurch auch beliebig oft als "Tauschmittel" dienen. Auch nicht Geld- und Konjunkturpolitik, die über Geldschöpfung ohne zugrundeliegenden spezifizierten Fälligkeitstermin "Geld II", "Regulationsgeld" , dessen Vernichtungstermin von ZB oder Staat beliebig nach konjunkturpolitischen Kriterien gewählt werden kann, läuft.

Es ist also kein entweder-oder entweder Privatgeld oder Staatsgeld, entweder Kreditgeld oder Ding-Geld, etc. In der Wirklichkeit ist es ein Zusammenspiel der Schöpfung und Vernichtung beider Geldformen, die es prinzipiell ermöglicht, das System anhand eines Inflationsziels antizyklisch zu regulieren, d. Die handelnden Akteure müssen das allerdings verstehen.

Das Steuersystem in einer Geldwirtschaft hat also zusätzlich zu seinen Umverteilungsfunktionen, die jegliches Abgabensystem auch solche in Nichtgeldwirtschaften erfüllt, auch essentielle konjunkturpolitische Funktionen, die die herrschende einzelwirtschaftliche Betrachtung von Staatshaushalt und Steuersystem, die ja mittlerweile von interessieren Kreisen auch in fast alle Politikerköpfe implantiert wurde, übersieht oder ignoriert.

Wo haben alle Sparer das ZBG her, das sie eingezahlt haben? Aus Kreditkontrakten und Besicherung der Schuld mittels "Eigentum" 1. Dann nutzten die GB das Hinterlegungsinstrument und schaffen kraft Hinterlegung des Kredititels bei der ZB inklusive vertraglich enthaltener Besicherung das Zentralbankguthaben, welches sie dann den Kreditnehmern ABC auszahlt, damit es irgendwann einmal die Sparwilligen XYZ nach ein paar Runden stressigem "Wirtschaften" Umverteilen einzahlen können.

Aber der Bedarf an ZBG ist kontinuierlich da und was die ZB rein nimmt, muss auch wieder raus, und wieder rein und wieder raus Mixer an und es wird hier mystisch. Also drehe ich den Satz richtig herum: Mit dem Punkt beschäftige ich mich seit einiger Zeit. Angenommen es wäre so, dass die du meinst alle?! Wenn das ginge, dann würde wahrscheinlich auch niemand wollen, dass die hinterlegten Titel bei der ZB ausgelöst werden. Was aber würde passieren, wenn niemand auf die EZB hört und das ZBG zur Auslösung der "befristet" hinterlegten Titel zurückführt, welches dann durch neue und mehr hinterlegte Kredititel neu geschaffen werden muss?!

ZBG kann man nicht wegdenken. Aber wie bekommt man die hinterlegten Titel bei der Zentralbank raus?! Sollen die bis zum Lebensende aller Kreditnehmer diese behalten dürfen?! Wenn wir nur die Guthaben und Schulden bei den Geschäftsbanken betrachten, wird das nicht rund. Die haben nur einen aber feinen Unterschied: Aus Kreditkontrakten und Besicherung der Schuld mittels "Eigentum". Staatsanleihen zum Beispiel scheiden aus, da ja überhaupt noch kein Geld in Umlauf ist, um sie kaufen zu können Nimmt die ZB tatsächlich solche "drittklassigen" Titel herein?

Warum kann Hubertus Schuster nicht direkt zur ZB gehen? Geht nur per Direktbewertung wie wohl auch ursprünglich historisch. Besicherung in Form der Bewertung des Schuldnereigentums durch den Gläubiger. Wieso nicht auch der Staat? Beide konnten das früher - aber eine Besicherung, bei der der Besichernde selbst Gläubiger und zusätzlich Haftender der eingereichten Sicherheit ist, stellt sich dahingehend wesentlich vorteilhafter für eine Währung dar, dass es sie ungemein stabiler macht, als wenn die Besicherung lediglich von Schuldnerseite erfolgt.

Das ist eine sehr einseitige Darstellung. Die GB selbst kann auch einen Schuldnertitel einreichen. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich meine mal gelesen zu haben, dass es auch Nicht-MFIs gibt, die dies dürfen. Die Hinterlegung wird eben "einseitig" deshalb vorgenommen, weil ein Schuldkontrakt oder die Steuerschuld aller Nicht-MFIs nicht beidseitig in sachenrechtlichen Dingen erfüllt wird, sondern mittels Geld ein Recht, ein Schuldrecht bestehen bleibt, welches fortan als Inhaberpapier des Geld haltenden zeddiert wird.

Aber es ändert auch nichts an der Tatsache, dass nur durch starke Gläubigerbanken und das Eigentum des Kreditnehmers bzw. Dem halte ich entgegen, dass z. Banken ihre Betriebskosten wohl hauptsächlich durch Zinseinnahmen bestreiten. Nur dann könnte ich dir recht geben, aber die Auslegung des Risikobegriffs wäre dann eher unorthodox. Das gesparte Geld geben andere aus und bezahlen Zinsen und Tilgung mit zukünftiger Wertschöpfung. Es geht also in den Wirtschaftskreislauf.

Das Problem ist die zukünftig erforderliche Wertschöpfung, um die Kredite bedienen zu können. Ansonsten braucht man Nachschuldner. Hallo, zugleich mit Geld Forderung entsteht eine Schuld Verbindlichkeit. Unternehmen verschulden sich um Löhne und Investitionen zahlen und mit Hilfe dieser produzieren zu können.

So erhalten die Arbeitnehmer, der Staat und weitere Unternehmen Geld, mit dem diese wiederum auf die hergestellten Güter zugreifen können. Wird nicht gespart, so landet alles Geld wieder bei den Unternehmen ohne Zins und diese können ihre Schulden damit tilgen. Für die Unternehmen ist es allerdings nicht nur wichtig, ihre Kosten wieder ersetzt zu bekommen. Sie erwarten für ihre Tätigkeit auch einen Gewinn. Damit diese Personen ihre Schulden, ähnlich der Unternehmen, tilgen können, benötigen sie einen Rückfluss dieser Gelder.

Hat sich nun z. Ein weiterer Schuldner wird benötigt, der diese Aufgabe übernimmt. Da es zunehmend den verschuldungswilligen Personen an Sicherheiten mangelt, um auf Pump zu konsumieren, knarzt das Wirtschaftsgebäude an allen Ecken und Enden.

Immer mehr springt der Staat als Schuldner ein. Mit diesen Einnahmen erhalten die Unternehmer ihr eingesetztes Kapital für getätigte Investitionen zurück.

Den Sparern Forderungen stehen Verbindlichkeiten von Personen gegenüber. Diese Schulden können z. Insofern stimmt diese Formel nicht. Forderung Kunde an Verbindlichkeit Kunde 1 Giralgeld wird überwiesen: Insofern findet keine Bilanzverlängerung innerhalb der Bank statt. Damit Geld in den Wirtschaftskreislauf gelangt, wird ein neuer Schuldner benötigt bzw. Dein Nick sagt das ja ganz klar. Nach meiner Meinung ist dieses Thema hier in zwischen erschöpfend diskutiert worden. Diese Diskussion bringt uns einfach nicht mehr weiter.

Weil es um die 27 Stelle nach dem Komma geht. Meiner Meinung nach müssen wir uns statt mit dem Geld in zwischen anderen volkswirtschaftlichen Dingen beschäftigen. Das Thema Geld lässt sich noch einige Zeit weiter strecken. Aus meiner Sicht ist es wichtig sich um neue, weitgehend unbehandelte Themen zu kümmern.

Das ist meiner Meinung nach: Dann, wenn der Verfall einsetzt. Die Welt hat hier einen sehr guten Artikel in der Print-Ausgabe gehabt. Online steht hier der erste Teil: Und die " Jahre Haltbarkeit" galten eben nur vor Jahren. Damals konnte man Materialstärken noch nicht so exakt berechnen und hat deshalb viel haltbarer gebaut, als das aktuell bei uns und mangels umfassender Normung noch stärker z. In dem Artikel der "Welt" sieht man gut, wie sich das Problem des Verfalls der Infrastruktur "aufschaukelt".

Dieses Problem lässt sich nicht mehr wirklich mit Geld reparieren. Es ist seit Jahren bekannt und wird doch nicht berücksichtigt. Irgendwann ist es einfach so spät, dass komplette Neubauten erforderlich werden. Sie sind nicht wie Geld und Kredit Vertrauen manipulierbar. Denn Geld und Kredit sind heute doch weitgehend "virtuell" als Bits und Bytes in Computersystemen existent.

Dem entsprechend schnell sind Anpassungen möglich. Bei physischer Infrastruktur ist das total anders. Häufig muss für eine Modernisierung sogar eine "provisorische Ersatzlösung" geschaffen werden, weil die Infrastruktur eben unverzichtbar ist und zumindest mit Abstrichen auch in der Bauphase nutzbar bleiben muss.

Sie bringen kein Wachstum sondern erhalten nur den aktuellen Stand. Deshalb sind sie "politisch unbeliebt" aber sie bringen dem System auch kein Wachstum im debitistischen und volkswirtschaftlichen Sinn.

Sie erlauben keine zusätzlichen Einnahmen zu erzielen. Sondern sie müssen nur geleistet werden, damit das bisherige, hohe Niveau des Wirtschaftens erhalten bleibt. Das reicht aber für den Fortbestand des staatlichen Zwangssystems mit seinem Wachstumszwang nicht aus. Die Diskussion dieser Themen würde uns inhaltlich weiter bringen. Das Thema Geld können wir den Piraten und auch anderen Foren überlassen. Für mich wird das Thema Geld immer ein Stück weit Mysterium bleiben und da das Leben wesentlich erbaulichere Mysterien zu bieten hat, habe ich meine Bemühungen, dem Mysterium Geld im letzend Grunde zu Leibe zu rücken längst aufgegeben.

Hallo, wie erreicht man die Einhelligkeit? Das Einschlagen verschiedener Blickwinkel stärkt den Erkenntnisprozess über das sog. Sie führen jeweils zu eigenständigen "Geld"-Definitionen, die jeder für sich zur Erklärung unterschiedlicher Teilbereiche sozialer Handlungen herangezogen werden können, woraus sich ein Gesamtbild auf historische und sozioökonomische Zwänge werfen lässt. Die Gegenüberstellung zweier Definitionen führt im Weiteren zu Widersprüchen und es müssen dahingehend Grenzen auf Grundlage wissenschaftlicher Befunde gezogen werden, wo bisher schlicht die Vorstellungen und Ahnungen realitätsferner Theoretiker Einzug gehalten haben.

Mit der erneut aufkeimenden Auseinandersetzung zum Geld wird aus meiner Sicht insoweit ein richtiger Schritt eingeschlagen. Wie allerdings bekannt ist, gibt es meiner Auffassung nach die "Geld"-Definition nicht und ich halte diesen Begriff für überflüssig, da es weitaus präzisere Begriffe gibt - und falls selbst diese nicht präzise genug sind, braucht es halt deskriptorische Ansätze, um letztlich den Verständnisprozess insoweit zu verbessern, dass ein deutige Informationen übermittelt und begriffen werden, denen sich die Vertreter dieser oder jener Definition nicht entziehen können.

Das Gros aller monetären Debatte geht bekanntlich aus schlichtem Un- und Missverständnis der Beteiligten untereinander hervor, bei dem sich zudem ihr emotionaler Ballast entlädt.

Ja, völlig einverstanden mir Dir. Ich würde sogar sagen, der Begriff "Geld" auch Tauschmittel, Einlagen etc. Die meisten Homo Sapiens nehmen deswegen leider m. Monetäres als Ding wahr, wie Affen die Bananen im Dschungel. Es hat mich viel Mühe gekostet, den Affen in mir zu überwinden. Ganz gelungen ist es mir nicht: Bananen esse ich immer noch; -.

Aber, weil wir das ganze Mysterium immer wieder aus dem Blickwinkel einer "Funktionsanalyse des Geldes" Was können wir mit Geld machen bzw. Ich arbeite an meiner Lieferung zum Thema in der Kabine weiter. Es tut gut hier nicht mehr soviel zu schreiben. Es dreht sich alles im Kreis. Das Geldsystem macht uns 1. Vorschläge zur Erweiterung dieser Liste? Das Geld mag eine sehr komplexe Eigenschaft sein, aber meines Erachtens ist sie dann eine Eigenschaft des Teufels.

So wie vielleicht der Teufel nicht aus dieser Welt wegzudenken ist, dürfte auch diese seine Eigenschaft nicht aus ihr wegzudenken sein: Ein Grund mehr, die Illusion dieser Welt hinter sich zu lassen. Die obigen Listen sind aber keine Eigenschaften. Es sind einseitig beschriebene Auswirkungen des "Geldsystems".

Ich könnte dir eine ebenso lange Liste vorlegen, die bei Hilfsorgnisationen anfängt und beim kindlichen Glück eines geschenkten Baggers made in Unmenschlichkeit aufhört. Auf die Auswirkungen bezogen hast du recht wie unrecht; alles eine Frage des Blickwinkels. Wenn man sich unsere Vergangenheit und Gegenwart mit ihren durch das Geldsystem geschaffenen Kriegen und alltäglichen Depressionen ansieht, dann kann man nur diesen Eindruck gewinnen.

Aus einer Distanz, in welcher meine Waagschale noch riesig aussieht, wird man Deine nicht mehr sehen können. Wenn Du das mit Einseitigkeit meinst, gebe ich Dir recht.

Dieses "recht" und "unrecht" steht in einem sehr disharmonischen Verhältnis zueinander. Deshalb brachte ich den "Teufel" ins Spiel. Ich hab mir diesen Vortrag ganz angesehen den anderen nur halb. Und würde das nicht bedeuten, dass sie die Kreditzinsen voll einstreichen kann, und nicht nur die Differenz von Kreditzinsen und Refinanzierungszinsen? Hat der Vortragende recht mit seinen Annahmen? Die Zentralbank wandelt Kredittitel inkl. Wenn die Geschäftsbanken aufgrund des Kreditvertrages nur das vereinbarte Bankguthaben einräumen würde, könnte keine der Geschäftsbanken eine Auszahlung oder Überweisung vornehmen.

Man muss dem Geld über seine Eigenschaft als "Inhaberpapier" nachgehen und darf nicht so tun, als könnten Geschäftsbanken Kreditnehmer zu "Inhabern einer Eigenschaft" machen. Geld wird zwar nach BGB wie eine Sache behandelt, dies aber nur deshalb, um die Eigenschaft "Geld" zwingend an einen Träger der sie wahrt Währung zu binden.

Wäre dem nicht so, würde womöglich der eine "Geld" auf Tontafeln führen, der nächste sein "Geld" auf Toilettenpapier.

Er dreht sich im Kreis. Hallo Ashitaka, warum sollte in diesem Fall keine der Geschäftsbanken eine Auszahlung oder Überweisung vornehmen können? Das leuchtet mir nicht ein. Sehe ich auch so, Naclador. Nimm an, bei einer anderen Bank hätte ein anderer Kreditnehmer einen Kredit in gleicher Höhe aufgenommen.

Wenn jetzt beide Kreditnehmer am gleichen Tag auf ein Konto bei der jeweils anderen Bank den gesamten Kreditbetrag ueberweisen, braucht wegen der Saldierung zu 0 keine der beiden Banken ZB Geld dafür. Es war hier also für keinen der beiden Kredite eine Refinanzierung nötig.

Ashitaka, warum ist die Annahme der statistisch-zu-Null Saldierung falsch? Die statistische-zu-Null Saldierung ist nicht falsch.

Wenn du oben schreibst, dass die Geschäftsbanken zu Null saldieren können, ja zum Teufel , dann müssen sie trotzdem den grundsätzlichen "Bedarf an Zentralbankgeld" gedeckt haben, der überhaupt erst eine Saldierung ermöglicht. Wenn also klar ist, dass ZBG zufliesst und abfliesst, dann wird der Bedarf an Zentralbankgeld dadurch nicht berührt, sondern nur saldiert.

Weil ein Guthaben eben noch kein Geld ZBG ist, löst es nicht permanent den Bedarf an Zentralbankgeld aus, sondern erst dann, wenn es transferiert wird. Deshalb ist mir die Unterscheidung so wichtig. Da erhalte ich wenig Zuspruch in diesem Forum, auch wenn der Gedankengang ziemlich klar ist.

Hier meine heutige, kurze Zusammenfassung: Terminierte Forderung wie Sparbuch hat zwar Kündigungsfrist muss aber sofort in Form von ZB-Geld Bargeld ausgereicht werden, wenn der Kunde darauf besteht es werden ihm Vorfälligkeitszinsen in Rechnung gestellt- das macht die Liquiditätssituation für die Bank aber nicht besser, da diese nur GB-Giral sind.

LG Silke Wie in der Spielbank. Weil nur die Zentralbank die einzig wahre Liquidität des zweistufigen Zentralbanksystems schaffen kann. Ob diese Besicherung nun werthaltig ist oder nicht, das ist hier nicht die Frage. Wäre es anders, wäre es Falschgeld. Gesamtsystematisch ist die Beschaffung von Liquidität am Interbankenmarkt nur eine kreditierte Verschiebung von Liquidität.

Auch diese Liquidität muss erst einmal ins System gebracht - und nun gut zuhören - über eine Laufzeit besichert werden. Der Bedarf verschwindet aber nicht, sonst würde man ja nicht untertägig aufrechnen. Du findest in diesem und alten Forum vieles dazu. Es gab glaube ich, auch mal detailierte Buchungen auf T-Konten, die das zweistufige Zentralbanksytem, in welchem wir uns nun einmal befinden, erklärt.

Der Saldierungseffekt tritt trotzdem ein. Jeweils 1 Million Überweisungen pro Tag raus und ebenso rein sollten realistisch sein. Sagen wir im Durchschnitt Euro, mit einigen Ausreissern im 5-stelligen Bereich und ganz wenigen im 6- und 7-stelligen Bereich. Bei Banktagen sind das immerhin 25 Mrd. Welchen ZB-Puffer braucht man dafür, wenn man die These des Vortragenden annimmt, dass mittelfristig im Durchschnitt soviel reingeht wie rausgeht? Vielleicht ein paar Mill. Und man sieht in dieser Jahres-Perspektive, dass es egal ist, ob täglich saldiert wird, oder untertägig ein paar Mal saldiert wird, oder ob jede Überweisung einzeln ausgeführt wird.

Man braucht also nur ein paar Millionen, um eine Gesamtsumme von zig Mrd. Auch mit der Bilanzsumme verglichen sollte der Puffer im Promillebereich liegen. Ich denke, dass die Annahme des Vortragenden, dass automatisch - also egal wie die Geschäftspolitik der Bank ist - die Raus- und die Rein-Überweisungen sich mittelfristig gegenseitig ausgleichen, nicht richtig ist. Das stelle ich mal an den Anfang: Danach kann die GB darüber nachdenken, ob sie aufrechnet oder brutto transferiert.

Paranoia hatte hierzu auch schon Stellung bei den jüngeren Diskussionen genommen. Wenn ich 8 Millionen Euro Kredit beantrage, um damit gewerblich zu bauen, dann wird die Geschäftsbank erst am Tag der Überweisung wissen, an wen ich überweise. Und dieses kann sie nicht holen und zurückgeben wie sie will. Alleine dadurch ist eine kontinuierliche, optimale Steuerung des ZBG für das einzelne Kreditinstitut ausgeschlossen.

Nimm eine grosse Bank, sagen wir die Postbank. Der Durchschnitt ist, gelinde gesagt, eine kindliche Karrikatur des tagtäglichen Zahlungsverkehrs zwischen den Instituten.

Warum wohl läuft das meiste, insbesondere Auslandsüberweisungen, brutto?! Das ist aber nun einmal nicht die Realität. Und da auch hier kein automatisches Gleichgewicht entsteht beides Kostet Zins , entsteht immer eine Besicherungsproblematik einzelner Institute. Das lässt sich gar nicht vermeiden. An den Verfahren nehmen nur geprüfte Institute teil die auch entsprechende Liquidität bzw. Sicherheiten Aktiva bieten können. Ein Durchschnitt von Null ist Fantasie.

Reicht sie aber nicht. Hallo Ashitaka, wir sind ja der gleichen Meinung, dass nämlich die Annahme des Vortragenden aus dem Video falsch ist. Wenn Du und ich 1 Million Mal eine Münze werfen und Du bekommst bei Zahl einen Euro von mir und ich bei Wappen einen von Dir, wieviele Euros müssten wir beide jeweils als Puffer im Portemonnaie haben, um das Spiel durchführen zu können? Also weniger ein Prozent des maximal möglichen. Alles andere ist praktisch ausgeschlossen es kann theoretisch vorkommen, aber praktisch niemals - es sei denn, die Münze hat einen Bias Genauso schwankt das bei Millionen von Rein- und Raus-Überweisungen, unter der Annahme, dass sie unabhängig sind.

Der Wert des Saldos ist dann vernächlässigbar im Vergleich zur Gesamtsumme, und das in jedem Zeitpunkt. Wenn für eine Bank die Rein- und Raus-Überweisungen so schön verteilt sind könnte ja für die eine oder andere Bank so sein , dann braucht die Bank nur den vernachlässigbaren Puffer zu refinanzieren, no?

Und in dem Fall wäre fast der volle Kreditzins ihr Profit, nicht nur die Differenz von Kredit- und Refinanzierungszins, no? Wer von beiden als Gläubiger gewinnt bzw. Wieso, habe ich mal hier im Zusammenhang mit Clearing erklärt. Entscheidend für den Saldierungseffekt ist ja auch nicht der Erwartungswert, sondern die Abweichung davon, d.

Ich hab versucht, folgende Wahrscheinlichkeit herauszufinden: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei 1 Million Münzwürfen zwischen Ich weiss, es geht mit dem Integral der Gausskurve, aber ich finde auf die Schnelle weder Formel noch Integral-Wertetabelle.

Kann mir jemand helfen? Hallo Bernd, wenn ich richtig gerechnet habe, dann haben wir bei 1 Mio. Würfen eine Wahrscheinlichkeit von Bei 10 gleichzeitigen Würfen Konto-Transaktionen und 1. Ja, bei wenigen Würfen siehts aus wie ein Glocke bei wirds schon spitzer bei Mit welchem tool hast Du die Werte für eine Million berechnet?

Ich muss also etwas zurückrudern, aber andererseits bleibt die Behauptung, dass ein vergleichsweise kleiner Puffer an ZB Geld reicht, wenn es sehr viele Ab- und Zuflüsse von ZB Geld gibt und die keinen Bias haben, bestehen. VG Bernd Borchert Edit: Es ist also ständig mehr ZB-Geld notwendig!

Warum das so ist, wird m. M1 ist die Summe der Beträge auf Girokonten. Aber was macht da die innere Schleife mit 99 Durchlaeufen? Sollte nicht umgekehrt die Schleife mit 1 Million Durchlaeufen mehrfach wiederholt werden, sagen wir Wenn man die Fragestellung direkt übersetzt, macht man das Experiment mit den 1 Million Münzwürfen einfach sehr oft, z.

Die Frage ist, entspricht das wirklich der Realität? Ich vermute, es geht um mehrere Kontobewegungen zum gleichen Zeitpunkt, in meinem letzten Versuch habe ich mal gleichzeitige Kontobewegungen simuliert daher die 99er Schleife. Wenn wir davon ausgehen, dass die Konten, bei unterschiedlichen Banken liegen, gleicht sich das vermutlich nicht mehr aus, oder? Dazu hat es etliche Untersuchungen gegeben, Preisreihen Börsenkurse, Baumwollpreise lassen sich nicht von Zufallsgeneratoren erzeugen, bzw.

Zufallskurven sehen anders aus. Nachlesen kann man dazu bei Mandelbrot: Das darf als gesichert gelten. Wenn zwei Spieler fortwährend n-mal Münzen werfen, wird mal der Eine, mal der Andere gewinnen. Die meisten Spiele werden in der Nähe von Die Wahrscheinlichkeit bleibt sich gleich, aber die Zukunft des Einzelfalles ist immer wieder unvorhersehbar. Wenn man eine faire Münze 1 Million mal wirft und Wappen als Erfolg zählt, dann ergibt sich die Binomialverteilung.

Für das Intervall Es kommt auch nicht so genau drauf an. Es geht ja nur darum: Wenn die Hin- und Her-überweisungen gut verteilt sind und es viele sind und es vom Betrag keine Ausreisser gibt, dann braucht man nur einen im Vergleich zum Gesamtbetrag minimalen Puffer.

Bernd Borchert Amos, was meinst Du mit den gleichzeitigen Überweisungen? Ich denke Orlando bzw. Mandelbrot haben Recht, unsere mathematischen Modelle bilden die Realität oft nicht richtig ab. Deine Annahme im Ausgangsposting, dass die Wahrheit in der Mitte liegt halte ich jedoch für richtig. Sie spielt eine immens wichtige Rolle in der Naturwissenschaft, der Wahrscheinlichsrechung bzw. Stochastik, die den Zufall nicht bändigt wie manche glauben , sondern seinen Einfluss untersucht.

Wir gebrauchen den Begriff mal so. Die NZG stellt eine naturgesetzliche Barriere dar, die niemand überwinden kann. Man kann die tiefste Temperatur ca. Grad Celsius von Etwas nicht noch kälter machen oder Licht nicht schneller als Lichtgeschwindigkeit.

Hier zuerst ein guter Film zum Galton-Brett: Das Galton-Brett kann man in drei Varianten "füllen". Der Film zeigt zweimal Variante 2. Zuerst ich, dann Du. Wieder ich, dann Du usw. Wer bestimmen Schritt für Schritt per Münzwurf wer Kugel oben hinein steck darf.

Bei Variante 1 fällt jede meiner schwarzen Kugeln auf einem völlig individuellen Zick-Zack-Weg -eben zufällig- dann am untersten Ende des Brettes in ganz bestimmtes Löchlein von n Löchlein durch in entsprechend Schlitz in das entsprechende —durchsichtige- Zählrohr. Nur die Zählröhrchen links und rechts gruppiert in der Nähe der Mitte werden gefüllt: Alle gefüllten Zählrohre bilden am Schluss zusammen de schwarze glockenförmige Form nach: Du lässt nun die roten Kugeln eine nach der andern via Galton-Brett fallen und es gibt "Action": Es kommt zur einer "Vernichtungsorgie": Denn sobald eine der roten Kugeln durch den Schlitz auf eine schwarz stösst, lösen sich beide im Zählrohr restlos auf.

Am Schluss bleibt nach der "Zerstörungsorige" ein winziger Rest übrig: Wie entleeren zuerst allle Zählröhrchen bevor wieder starten. Wegen dem Zufall wiederum aber mit völlig andern Zick-Zack-Wegen geschieht genau das selbe wie bei Variante 1. Freundlicher Gruss Liated PS: Falls Du es möchtest, erkläre ich Dir dasselbe nochmals einen Schritt weiter.

Also zwar abstrakter, aber ganz sicher nicht schwieriger wie obiges Beispiel. Wenn eine rote und eine schwarze Kugel in einem der vielen Röhrchen sich gegenseitig aufheben, dann hat das mit dem Saldierungsproblem und dem Spiel mit dem Euro nichts zu tun. Wenn Du nur ein Röhrchen nimmst und dann die Münze wirfst und je nach Ergebnis eine rote oder schwarze Kugel reinwirfst, dann passt das Model fast.

Allerdings ist das immer noch nicht die richtige Modellierung für die Frage, wieviel Euros ein Spieler im Portemonnaie haben muss. Dazu muesste eine Art Boje anzeigen, wie hoch der bisherige höchste Stand einer Kugel im Röhrchen im ganzen Spiel war.

Denn das ist der Betrag, den einer der Spieler in dem Moment im Minus ist und in der Tasche haben muss. Statt eine Münze wie die Autoren dieses Buches, nehmen wir besser einen 6er-Würfel um gedanklich nicht in eine Konfusion mit der 1-Euro-Münze geraten. Erwürfelst Du eine der geraden Zahlen, hast Du einen 1 Euro von mir zu gut, den ich Dir Schulde, bei ungeraden Zahlen ist es umgekehrt.

Du bist mit -2 pS verguthabt, ich mit -2 pS verschuldet usw. Und das zu jedem Zeitpunkt simultan. Also durchaus das, was Orlando, Amos völlig zu Recht zu Modellen sagten, und das ich so formuliere: Seriöse Mathematik ist keine Zauberei, die Zukunft voraussagen will und kann.

Einer von beiden Spieler würde zufällig langfristig bevorzugt. ArcusSinus Gesetz Unser Spiel zu zweit sähe so aus. Die gelbe Kurve symbolisiert die von Dir vorgeschlagene "Boje", die sowie nicht sagt wie BArgeld-Münzen man bräuchte, weil die Kurve Richtung unendlich divergiert 'ausufert'.

Noch ein zwei weitere Graphen,: Nicht vorausgesagt werden kann, wie sich die individuellen Kontostände entwickeln. Man kann nicht voraussagen, wann ein bestimmtes Atom eines radioaktiven Materials zerfällt. Bei der zweiten Konten-Simulation sind die Kontostände weggelassen, weil sie "optisch" nicht viel her geben.

Die gelben Kurven fiten jetzt noch besser. Danke übrigens für dieses Know-how, das mit diesem Erwartungswert wusste ich nicht. Und das ist ja genau das Thema. Wenn Du die y Achse genau so abtragen würdest wie die x Achse, würde man es "sehen". Interessierst Du Dich eigentlich auch speziell und auch beruflich für Überweisungen zwischen Nichtbanken?

Südeuropäische Banken wohl beide Voraussetzungen nicht erfüllt. Und eben daraus resultiert ja deren Rettungsbedarf. Nein, das meine ich nicht. Bei deinem Beispiel hast du natürlich recht. Aber vergleiche dieses doch bitte mit den Transaktionen zwischen den Geschäftsbanken. Betraglich kommen solch gravierende Schwankungen ins Spiel, dass die immer selbe Voraussetzung 1 Euro hin und her nie gegeben ist. Der unberechenbare, voluminöse Rahmen, welcher am Ende verrechnet werden soll, ist nur in Ausnahmefällen von nahezu identischen Zu- und Abtransferierungen gezeichnet.

Wenn es so wäre. Wenn dem Kreditantrag über 10 Mio. Der Kreditnehmer kann jederzeit die 10 Mio. Wenn sie sich also refinanziert, dann kann sie dies nur über eine Laufzeit bis zum Rückübertragungstermin des Geschäftes vornehmen.

Ich habe, nicht bei dir, aber bei einigen anderen Forenmitgliedern immer wieder den Eindruck, als wenn man die Besicherung von Schulden einfach als gegenstandslos betrachten könnte. So als wäre Geld etwas, dass jeder erfinden könnte, weil es niemanden bräuchte, der die Schuld, für Zwecke der Zession an Dritte, besichert.

Unser heutiges Geld ZBG ist eben deshalb so stark, weil es die Zentralbank, als staatliches Machtderivat, immer zur Rückkehr zwingen kann.

Das ist es, was die Eigenschaft "Geld" Gültigkeit heutzutage sagen will. Ich hoffe, dass dem ein oder anderem hier verständlich wird, weshalb wir uns von dieser Annahme GBG funktioniere auch ohne ZBG verabschieden müssen. Ich habe mittlerweile den Eindruck gewonnen, dass wir ähnlich der Unterscheidung zwischen der neoklassischen Tauschtheorie und der real nur vor-findbaren Schuld eben weil niemals beide Seiten "zeitgleich" erfüllen , einem Trugschluss aufsitzen, der uns noch Jahre kosten könnte.

Das ist reiner Aberglaube. Unser heutiges Geld ist von Grund auf falsch "konstruiert". Die Schuld, mit der es auf die Welt kommt, besitzt eine Fälligkeit, das Geld selbst dagegen nicht.

Damit sind Bankenpleiten geradezu vorprogrammiert, denn in diesem System spielen die Geschäftsbanken ständig Reise nach Jerusalem , weil ein Teil der ans Publikum ausgegebenen Gelder in "dunklen" Kanälen versickert und ihnen dadurch für die Rückgabe an die ZB fehlt. Was, das es stark ist? Wir haben ein Geldsystem, das bis zu seinem Ende funktioniert. Eben deshalb, weil es ein Derivat der Staatsmacht ist, ohne die nicht einmal das Fundament auf dem es erbaut worden ist Haftungsräume, Rechtsräume mehr funktionieren könnte.

Ja, das uns allen bekannte Aufschulden. Damit ist aber nicht die von mir beschriebene Rückkehrerzwingung angesprochen. Klar kann dies nur durch stetig wachsende Neuverschuldung funktionieren, aber die bereits hinterlegten Titel müssen zum Termin ausgelöst werden.

Das ganze Zentralbanksystem basiert im Kern auf dieser Rückübertragungsverpflichtung zum Termin. Sonst bräuchte die ZB nicht einmal bilanzieren, sondern gibt alles was sie hat und setzt uns den Lauf vor den Kopf.

Jetzt machen wir gerade den Sprung auf die Einzelfallebene damit meine ich auch Millionen Einzelfälle. Klar wird überall Geld schwarz gebunkert.

Gegen Aufschulden habe ich nichts. Wenn mein Immobiliendarlehen oder die refinanzierte Anleihe der Bank morgen fällig wird, dann muss Geld her, damit wir tilgen können.

Welchen Termin sollte es auch haben?! Geld "als solches" "selbst" gibt es nicht! Oder sollte die GB einen Kreditvertrag aufsetzen, in dem ausdrücklich erwähnt wird, dass genau diese gutgeschriebene Gattung "Geld" z. Da Geld selbst nicht exisitiert, es also keinen Termin haben kann, erkenne ich auch nicht, weshalb es falsch sein sollte.

Es funktioniert genau solange, wie es funktionieren Aufschuldung, Wahnsinn im Staate fängt mit dem Wahlsieg der Grünen an kann. Die Verfügung über Geld unterliegt jedoch Fristigkeiten. Nach ausreichend Lesestunden im alten und gelben Forum wird einem klar, dass dies alles nur Auswirkungen eines Geldsystems sind. Es ist aber nicht der Antrieb, welcher es unaufhaltsam in die Knie zwingen wird.

Das eigentliche Problem wird unsichtbar, die Staatsmacht. Im Debitismus gibt es für jeden seine Reise. Und selbst dann kommt nicht alles altes Geld zurück. Es gibt ja auch noch Münzsammler und vergessene Schätze Diese Binsenweisheit gilt für jedes System. Der Krug geht halt solange zum Wasser, bis er bricht.

Quantitative easing in all seinen Spielarten. Und Letzteres ist eben genau der Aberglaube. Damit die Geschäftsbanken das Geld überhaupt an die ZB frist-gerecht zurück geben können , müssten sie in der Lage sein, es bei den Nicht-Banken wieder einzusammeln. Das ist ohne deren "Kooperation" unmöglich. Das ist aber nicht zwingend. Man kann Geld auch so konstruieren, dass das System nicht alle paar Jahrzehnte aus den Fugen gerät. Nicht dem Euro-Raum, sondern den Banken entzogen -- das ist der springende Punkt.

Die Schuld, mit der es auf die Welt kommt, besitzt eine Fälligkeit; das Geld selbst dagegen nicht. Silvio Gesell war schon auf der richtigen Spur. Leider kannte er den Debitismus noch nicht und beging den Fehler, mit seiner "Umlaufgebühr" das Pferd vom Schwanz her aufzuzäumen. Geld ist ein Staats derivat.

Es ist jenes ominöse Etwas, mit dem man seine Steuer- und Abgabenschulden tilgen kann. Es steht dem Staat frei, sein Zahlungsmittel zu definieren. Also kann er seinem Geld auch einen Termin mitgeben. Üblicherweise unterliegt der Staatshaushalt einem Jahresrhythmus. Man könnte also festlegen, dass die Steuern für nur mit Scheinen bezahlt werden können, die den Aufdruck "" tragen. Der Staat zahlt seinen Beamten, Angestellten und Pensionären spätestens im Dezember bereits mit ""-er Geld, so dass im Januar pünktlch die Steuern des nächsten Jahres beglichen werden können.

Giroguthaben würden natürlich ein paar Bits mehr besitzen, um das Jahr zu speichern. Und die Banken würden dann die "Fristtransformation", mit der Guthaben von einem Jahr auf das nächste "gerettet" werden, als zusätzlichen Service anbieten. Private Kreditverträge können weiterhin mit der Gattung "Geld" arbeiten, denn der Staat legt per Gesetz fest, dass - sofern nicht anders vereinbart - die Tilgung mit dem Geld des jeweiligen Jahres zu erfolgen hat.

Wie sonst könnte ein Titel bei ihr ausgelöst werden. Man denkt da zu schnell, zu einfach drüber. Hier ist das alles schon durchgekaut worden. Vielleicht "läuft es auch noch umher". Wenn die Währungsreform gelaufen ist, dann ist das alte Geld kein Geld. Es gibt kein Geld "als solches". Es ist ein Inhaberpapier, dessen verbriefter Anspruch, ständig erneuert wird Kredittitel haben Laufzeiten. Der Schein oder die Münze, unabhängig davon ob sie nun von der Bank ferngehalten werden oder nicht, sie sind belanglos, wenn nicht ständig neu besichert wird neue Kredittitel mit neuen Laufzeiten hinterlegt werden.

Der von uns "mittels dieses Inhaberpapiers" abgeleitete Wert Funktion als Wertmesser wäre ohne hinterlegte Titel schnell verschwunden; das Vertrauen würde sofort schwinden, könnten die Geschäftsbanken unabhängig von der Hinterlegung und Auslöse der Hinterlegten Papiere Geld schöpfen.

Deshalb können sie es nicht. Sie können soviel Guthaben auf Geld buchen wie sie wollen. Ich buch mir jetzt, dass ich 10 Urlaube dieses Jahr gut habe und schau mal wie meine Frau reagiert. Seit wann wird Geld fällig? Eine Schuld wird fällig, aber kein Geld. Steht da ein Datum drauf, an dem das konkrete Inhaberpapier bei XY abzuliefern ist oder automatisch verfällt?!

Fälligkeiten sind nur bei Schulden gegeben. Geld ist dem gegenüber an Fristigkeiten bzgl. Ja, genauer, Geld ist die Eigenschaft des "Etwas" mit dem man Abgabeschulden tilgen kann. Das "Etwas" aber war "Gerste, Vieh, Wolle, Metalle, Silber" und ist heute ein im "Inhaberpapier" verbrieftes, ergo ein darin verborgenes, anonymisiertes Anrecht am Eigentum aller Kreditnehmer und der gegenzeichnenden Gläubigerbanken.

Beim Staat ist es die Besteuerungsfähigkeit der Bürger, welche schon per se anonym ist. Da bin ich gespannt. Das ist kein Termin im Sinne des Schuldrechts, sondern eine kalte Enteignung.

Das international zwingend notwendige Vertrauen in die Währung wäre sofort hin. Die Institute und Versicherungen würden sich abwenden. Wer finanziert dann unsere Schulden? Das hat nichts mit Geldwirtschaft zu tun, das sind verfassungsrechtlich unmögliche Eingriffe in das Eigentumsrecht eines jeden Bundesbürgers, nichts anderes als Enteignungen.

Geld wird auch deshalb dem Sachenrecht untergeordnet, weil an das Geld ein verfassungsrechtlicher Anspruch im Sinne von "willentlichem Eigentum" geknüpft ist. Man kann Geld kein Guthaben gemeint nicht einfach wegnehmen Rechne das auf Südamerika hoch und nimm Maxiko dazu Wie kann die FED dieses Geld zurück " zwingen "? Die Marines Haus für Haus durchsuchen lassen? Die Tatsache, dass aufgeschuldet werden muss. Und was passiert, wenn eine GB nicht über das dafür nötige Kleingeld verfügt?

Warum setzen die Banken eigentlich alles in Bewegung, um das von ihnen unters Volk gebrachte Bargeld so schnell wie möglich wieder einzusammeln? Wir bieten attraktive Zinsen. Wenn nun Feuer oder Ratten an den Scheinen nagen. Oder finstere Gestalten davon Wind bekommen. Es ist ein Inhaberpapier, dessen verbriefter Anspruch ständig erneuert wird Anspruch?

Der argentinische Peso beispielsweise ist in Deutschland wahrscheinlich wert-los, und zwar nicht weil ihm die "Deckung" fehlt, sondern weil kaum jamand etwas mit ihm anfangen kann. Wir meinen also das Gleiche, haben es nur unterschiedlich formuliert. Wenn ein Privater ""er Geld auch noch im Jahre zum Nennwert akzeptieren möchte, wird ihn niemand daran hindern. Dann machen das Geschäft eben andere, die sich nicht zu fein sind. Die Alt-Schulden werden demnächst so oder so ersatzlos gestrichen, und mit dem neuen Geld bräuchte der Staat keine Schulden mehr aufnehmen, weil seine Ausgaben ganz "freiwillig" zu ihm zurückkehren.

Verfassungen und Gesetze kann man "anpassen" und "modernisieren". Ist weltweit gängige Praxis. Und nicht zu knapp. Oder wenn Telekom-Aktien heute nur noch einen Bruchteil "wert" sind - vor welchem Gericht würde das als "Enteignung" anerkannt?

Da wird nichts weggenommen. Der Staat definiert, was zur Erfüllung seiner Forderungen "gilt". Was die Privaten dann mit diesem Geld und seinem Träger sonst noch - also über das Steuerzahlen hinaus - anstellen, ist ihre Sache. Jeder darf sich die ""er Scheine bis zum Sankt-Nimmerleinstag unter die Matratze legen, wenn ihm danach ist. Aber ich würde mal darauf tippen, dass spätestens im April das ""er Geld nahezu vollständig zurück im Körbchen "ZB" wäre.

Wird das Infla-Ziel nach oben hin überschritten, kann sie Aktiva verkaufen, wirksamer sind dann aber Steuererhöhungen durch den Staat. Bezeichnet - salopp und schwammig - die Tatsache, dass ZBG durch mehrere Haende laufen kann, wobei es jeweils bestehende Schulden bezahlt.

Das aber durchaus reihenweise. Ebenfalls bitte beachten, dass nicht alle Titel wieder ausgehaendigt werden muessen. Eine weitere Moeglichkeit, Prolongation durch rollierende Pensionsgeschaefte. Oder die Zinsen erhoeht. Oder die Mindestreserve erhoeht.

In jedem Fall hat die Notenbank ein breites Instrumentarium, um allerhand geldpolitische Szenarien umzusetzen und ist dabei sicherlich in ihrer Handlungsfaehigkeit nicht eisern beschraenkt, dass alles ZBG 'wieder in die ZB zurueckmuesse'. Ganz ausser acht gelassen ist dabei jenes ZBG, das tatsaechlich voellig ohne Termin 'draussen' bleibt: Jenes naemlich, das a. Obiges war eine Antwort von Ashitaka auf die Leserzuschrift.

Ashitaka scheint davon auszugehen, ich wie gezeigt nicht. War ebenfalls ein Kommentar aus der Leserzuschrift. Auch das kann sie, dann wird sie Gläubiger des Titels und trägt dessen Ausfallrisiko selbst, anstatt es an die Geschäftsbank zurückzureichen. Titel und ZBG werden vernichtet.

Ja, wobei Zinssatzänderungen aber ja m. Inwiefern wird dadurch ZB-Geld vernichtet? Das war mein Punkt. Entscheidend ist, an welchen Zielkriterien sie ihre Entscheidungen über Geldschöpfung und -Vernichtung ausrichtet. Das sind sehr tiefe Gedanken, die ich mir nicht aus Spass mache.

Die Personen, von denen ich diese Gedanken erhielt, sie haben es bisher auch nur sehr schwer in nachvollziehbaren Systembeschreibungen erläutern können. Weder ist es mir bisher gelungen das Giralgeld tiefst verständlich als "Guthaben" vom Geld getrennt zu erklären, noch wird es mir sofort gelingen diesen Mind-Fuck vom Geld "als solches" zu erklären.

Zentralbankgeld wird gebucht, notiert, bescheinigt oder geprägt. Aber wie erklärt man damit was das gebuchte, das notierte, das bescheinigte oder das geprägte eigen tlich ist? Zentralbankgeld Geld als solches gibt es nicht. Es entspricht dem Teil der Summe aller hinterlegten Titel, die aus den Inhaberpapieren Banknoten hervor gehen völlig anonymisiert.

Mit Geld lässt sich kein konkretes Recht ausüben. Es ist ein Recht, das ständig entsteht und vergeht deren Notation zur ZB zurückwandert, sie nimmt es, Gläubigerbank und Schuldner erhalten ihre hinterlegten Titel zurück. Wir, als damit handelnde Subjekte, sehen jedoch fälschlicherweise diese aus der Hinterlegung geschaffene, zweigeteilte Existenz eines Geldes, dass als solches existiert. Dabei bemerken wir nur sehr selten, dass wir uns diese Existenz aber nur aus der Funktion des ZBG ableiten können, also Funktionsanalysen als Zahlungsmittel, als Wertmesser stellvertretend für eine Erklärung des Geldes nutzen.

Das ist nicht richtig. Weg von der subjektiven Sicht, ist es aus systematischer Sichtweise ein und die selbe Medaille, weshalb es nur dem Teil einer Summe "entspricht", eine Summe, die keinen Termin zu haben scheint, deren Teilsummen jedoch nur wegen des Termins existieren.

Nur solange wie es ständig zurück geht und neu geschaffen wird, lassen sich Fristigkeiten "dieser Inhaberrechte" überhaupt denken. Notationen entstehen, Notationen gehen zurück. Von diesem "Mind-Fuck" lassen wir uns immer wieder täuschen! Diese kamen nach dem Stromausfall zum Einsatz und befanden sich auf jeder Etage. Unmittelbar vor dem Einsturz machten die Näherinnen und Näher die Aufseher auf die Risse an dem Gebäude aufmerksam, doch dies wurde ignoriert.

Über ein Monat dauerte die Rettungsaktion Vgl. Faigle, Pauly , online Vgl. Täglich werden über Kleidungsstücke produziert und der Jahresumsatz beträgt 27 Millionen Euro. Über Arbeiterinnen und Arbeiter überlebten diesen Brand nicht und über Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Angeblich hatten die meisten Näherinnen und Näher die Fabrik schon verlassen, dennoch arbeiteten noch über Frauen vor ihren Nähmaschinen.

Vergleichbar mit dem Rana-Plaza-Gebäude, hatte auch dieses illegal errichtete Stockwerke, zudem waren weitere Stockwerke geplant. Laut Gesetz müsste ein staatlicher Inspektor das Gebäude überprüfen, dies war jedoch nicht der Fall.

In der Fabrik gab es weder Wasseranschlüsse, Feuerleitern oder Notausgänge, die Arbeiterinnen und Arbeiter wurden nie über Fluchtwege informiert. Die Fenster waren vergittert, dennoch schafften es einige sich durch das Fenster in das Freie zu bringen. Doch viele überlebten den Sprung in die Tiefe nicht, andere wurden dabei schwer verletzt. Doch diese beiden Vorfälle waren nicht die einzigen Katastrophen in der Bekleidungsindustrie.

In den letzten Jahren kam es häufig zu Bränden und Fabrikeinstürzen Bestandsaufnahme danach Auch heute noch haben viele der Brandopfer keine Entschädigungszahlungen erhalten.

Viele kämpfen noch mit den Folgeschäden. Medico , online Vgl. Kampagne für Saubere Kleidung , online Vgl. Nach der Ausbildung erhielten die Arbeiterinnen und Arbeiter keine Lohnfortzahlung mehr. Trotz der Fortbildung bekamen die meisten Opfer dennoch keine Arbeit. Nicht nur die Zahlung wurde von der Caritas gestoppt, sie weigerte sich zusätzlich den Näherinnen und Nähern die Behandlungskosten zu decken. In Bangladesch selbst können sich die Arbeiterinnen und Arbeiter an niemanden wenden, der ihnen bezüglich der Forderungen hilft.

Ihr Anliegen ist es, höhere Löhne zu erhalten und ausstehende Gehälter ausbezahlt zu bekommen. Die Demonstrationen laufen meist nicht friedlich ab, da es immer zu Auseinandersetzungen zwischen den Demonstrantinnen und Demonstranten und der Polizei gibt.

Nicht selten verlieren die beteiligten Arbeiterinnen und Arbeiter aufgrund der Proteste ihre Arbeit. Letztere forderte von den Hinterbliebenen einen Nachweis, dass ihre Verwandten im Rana Plaza Gebäude gearbeitet haben, ansonsten erhalten sie keine Entschädigung.

Das Gebäude beherbergte fünf Textilfabriken und diese arbeiteten sowohl für europäische als auch für nordamerikanische Markenkonzerne Vgl. Dennoch fühlten sie sich nicht verantwortlich, Entschädigungszahlungen zu zahlen.

Zudem gehörte dieses Unternehmen zu den wenigen, die in Genf beim Treffen des Gewerkschaftsverbandes IndustriALL teilnahmen, 28 betroffene Konzerne wurden eingeladen, davon erschienen jedoch nur neun.

Erst acht Monate nach dem Unglück wurde ein Entschädigungsfonds für die Opfer eingerichtet und von allen Beteiligten unterschrieben. Die internationalen Kunden sind zur Gänze für die Entschädigung der Opfer verantwortlich und die Verhandlung muss auf internationaler Ebene gelten. Dazu zählt zum Beispiel das Schmerzensgeld für die Verletzten oder Hinterbliebenen.

Des Weiteren muss für die medizinischen Kosten Sorge getragen werden. Zusätzlich sollen die Entschädigungszahlungen die Kosten der Ausbildungsgebühren der Kinder, die durch die Katastrophe ihre Eltern verloren haben, decken. Transparenz spielt bei der Auszahlung der Entschädigung eine wesentliche Rolle. Damit diese Katastrophen nicht mehr vorkommen, müssen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden.

Kampagne für Saubere Kleidung o. Besonders in dem Bereich Arbeitsrecht wurde dies sichtbar. Von nun an sind Gewerkschaften in den Fabriken erlaubt. Im November gab es eine weitere Mindestlohnerhöhung, die von nun an ungefähr 62 Euro im Monat beträgt. Die ILO vereinbarte mit der bangladeschischen Regierung, dass mehr Inspektoren ausgebildet werden müssen. Auch der Mindestlohn wurde ab Jänner erhöht. Zusätzlich wurde eine Lohnstufe für Lehrlinge eingeführt.

Dennoch gelang es den Textilunternehmern, eine geringe Erhöhung im Bereich des Grundlohns zu vereinbaren. Besonders Frauen sind davon betroffen, da sie sich leichter ausbeuten und alles gefallen lassen. Die Arbeiterinnen und Arbeiter arbeiten unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen, werden sexuell belästigt und gedemütigt. Auch heute noch haben die Näherinnen und Näher keine vollständigen Entschädigungszahlungen erhalten.

Der theoretische Teil liefert einen Überblick über die Situation in der Textilindustrie. Die Arbeitsbedingungen der Näherinnen und Näher stehen dabei im Mittelpunkt. Die Forschungsfrage Wie wird die Ausbeutung der Arbeiterinnen und Arbeiter in der Textilindustrie in Schulbüchern der Sekundarstufe 1 dargestellt wird mit der Analyse der didaktischen Materialien der Sekundarstufe 1 beantwortet.

Hierbei werden zwei Online-Spiele, vier Schulbücher der sechsten Schulstufe, ein Faltblatt, zwei weitere didaktische Bücher und eine Film-Dokumentation näher beleuchtet. Im Bereich Sonstiges werden Auffälligkeiten beziehungsweise weitere Informationen notiert.

Der hohe Preis der Billigwaren Tabelle 2: Didaktische Materialien im Überblick. Sweatshops sind Unternehmen, die ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern weniger als den Mindestlohn bezahlen. Sweatshop ist ein Spiel, das auf der Realität beruht, mit der sich viele Arbeiterinnen und Arbeiter befassen müssen. Bevor das Spiel beginnt, wird der Spielername eingegeben, danach fängt das Spiel an. Gleich darauf folgt Werbung, die aber mit dem Skip Button überspringen werden kann.

Anhand einer Sprechblase ist es ersichtlich, was der Abteilungsleiter der Spielerin oder dem Spieler mitteilen möchte. Dies findet alles in englischer Sprache statt. Dieses Kind wird von dem Abteilungsleiter angeschrien und unterbrochen. Der Abteilungsleiter teilt der Spielerin beziehungsweise dem Spieler mit, dass sie beziehungsweise er sich sofort an die Arbeit machen soll.

Der erste Schritt sieht so aus, dass die Spielerin oder der Spieler durch einen einfachen Mausklick auf eine Figur klickt, die die Hüte produziert. Sobald dies erledigt ist, kommt der Abteilungsleiter und gibt ihr oder ihm ein erniedrigendes Lob, wie zum Beispiel: Gut gemacht, du bist ja doch nicht so blöd wie du aussiehst. Die Spielerin oder der Spieler kann sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aussuchen, die ihm oder ihr beim Arbeiten helfen.

Sobald eine Runde des Spiels beendet wird, kommt der Abteilungsleiter und gibt etliche böse Kommentare ab. Dies gibt der Spielerin oder dem Spieler ein erniedrigendes Gefühl. Wenn die Spielerin oder die Spieler zu viele Menschen zum Arbeiten auswählt, wird dieser oder diese entlassen. Denn das Littleloud , online. Dieses Spiel kann sehr lange gespielt werden, da es viele Levels zu bestreiten gibt. Bildebene Das Spiel findet nicht in Vollbildschirmversion statt. Die Comicfiguren sind simpel und einfach dargestellt.

Das Spiel findet in einer Fabrik statt, somit ist alles ziemlich grau und düster. Die Kleidung, die in Kartons auf dem Boden liegt, ist bunt. Die Comicfiguren bewegen, während sie arbeiten, nur die Hände.

Die Seite wirkt einladend und es kann sofort gespielt werden. Zusätzlich bietet das Spiel Hintergrundmusik an, die aber ausgeschaltet werden kann.

Wird auf den Button Sweatstop geklickt, finden sich einige wichtige Fakten und Informationen zu diesem Thema. Zum Beispiel wird angeführt, wie die Konditionen einer Arbeiterin beziehungsweise eines Arbeiters in einer Fabrik in Mexiko aussehen.

Die Beschäftigten dürfen nicht aufs Klo gehen oder etwas trinken. Ebenso wird erwähnt, dass es üblich ist, in solchen Fabriken mehr als 80 Stunden pro Woche zu arbeiten. Frauen müssen oft zwei Wochen nach der Geburt zurück zum Arbeitsplatz, ansonsten werden sie gekündigt. Sie sind die Spielfigur, die laufend neue Produkte herstellen muss.

Dabei wird sie immer wieder von ihrem Abteilungsleiter beschimpft und erniedrigt. Der Fabrikarbeiter muss unter Druck arbeiten und darf keine Pausen machen. Nach einiger Zeit ist er erschöpft und kann nicht mit vollster Konzentration arbeiten.

Das fällt auch dem Abteilungsleiter auf, der den Arbeiter beschimpft und droht, ihn zu entlassen. Es muss zudem möglichst flott gearbeitet und auf den Energiebalken geachtet werden. Zu Beginn des Spiels ist ein Turnschuh ersichtlich und es werden zusätzlich verschiedenste Teile des Turnschuhs abgebildet, die exakt auf den diesen gelegt werden soll. Während des Spiels erscheinen immer wieder Notizen, vor der die Spielerin oder der Spieler vor einer Entscheidung steht.

Zum Beispiel wird gefragt, ob nicht bezahlte Überstunden gemacht werden können, weil mehr Schuhe benötigt werden. Nun kann mit Ja oder Nein geantwortet werden. Lautet die Antwort Nein, wird eine Notiz ausgeschickt, dass trotzdem weitergearbeitet werden muss, sonst droht die Kündigung. Somit hat die Spielerin oder der Spieler keine Entscheidungsfreiheit und muss sich weiter an die Arbeit machen. Es gibt auch ein Kästchen, das What s the story?

Wenn dieses Kästchen angeklickt wird, können darin verschiedene Informationen, wie zum Beispiel über die Arbeitsbedingungen und über die teilweise gezwungenen Überstunden in Sweatshops, entnommen werden. Immer wird eine Notiz eingeblendet und eine Situation geschildert.

Danach soll die Spielerin oder der Spieler eine Entscheidung treffen, die sie oder er mit Ja oder Nein beantworten kann. Zum Beispiel wird eine Situation geschildert, in der sich eine Gruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gebildet hat, um sich für ihre Rechte einzusetzen. Die Spielerin oder der Spieler soll entscheiden, ob sie oder er der Gruppe beitreten möchte oder nicht. Lautet die Antwort Ja, so scheint eine neue Notiz auf, in der angeführt wird, dass das Management über die Entstehung der Gruppe erfahren hat und dass alle Gruppenmitglieder von einer Gruppe von Männern zusammengeschlagen wurden.

Aus diesem Grund verliert die Spielerin oder der Spieler erneut einen Teil ihrer oder seiner Energie. Das Ziel dieses Spiels ist es, so viele Schuhe herzustellen, wie viele benötigt werden.

Die Schrift ist in roter Farbe gehalten und der Hintergrund ist schwarz. In dem Spiel kommen keine Figuren vor, es ist lediglich ein Comicschuh auf dem Bildschirm ersichtlich.

Ein Arbeitstag beträgt 12 Stunden. Während der Herstellung der Schuhe, wird der Energiebalken eingeblendet und die Energie wird immer weniger. Um die Energie wieder aufzutanken, kann entweder etwas zu trinken oder zu essen gekauft werden. Wenn dies nicht getan wird, wird der Schuh, an dem gearbeitet wird, etwas verschwommen.

Die angesprochene Sichtweise In diesem Spiel wird ebenfalls die Sicht einer Arbeiterin beziehungsweise eines Arbeiters näher beleuchtet. Die Spielerin oder der Spieler hat die Aufgabe einen Sportschuh zusammenzustellen. Dabei muss die Zeit eingehalten werden, ansonsten ist das Spiel zu Ende. Die Schülerinnen und Schüler spüren einen Druck, denn die Zeit tickt mit.

Ihnen steht nur eine gewisse Zeit zur Verfügung, ehe der Schuh fertig produziert werden soll. Der Druck erhöht sich, indem die Spielerin oder der Spieler immer weniger Zeit haben, den Schuh fertigzustellen. Die Zeit läuft immer schneller und schneller.

Des Weiteren muss genau gearbeitet werden, da der Schuh ansonsten nicht als fertiges Produkt akzeptiert wird. Der Absatz 1 trägt die Überschrift Jeans aus Ostasien. Hierbei wird ein persönlicher beziehungsweise emotionaler Bezug hergestellt, indem die Geschichte eines jährigen Mädchens erzählt wird. Sie berichtet über ihre Arbeit als Jeansnäherin und den Arbeitsbedingungen, denen sie ausgesetzt ist. Das Mädchen schildert den üblen Geruch, den sie tagtäglich einatmen muss. Des Weiteren geht sie auf ihre Arbeitszeiten ein.

Wami, das Mädchen, muss jeden Tag mindestens 16 Stunden arbeiten. Zusätzlich bekam sie noch nie Urlaub und hatte keinen einzigen freien Tag. Auch die Gründe, warum sie sich dieser Situation aussetzt, werden behandelt. Da das Mädchen noch nie eine Schule besucht hat, hat sie keine andere Möglichkeit, als in der Textilindustrie zu arbeiten.

Der zweite Absatz thematisiert die Ausbeutung der Menschen in dieser Industrie. Es wird beschrieben, dass Wami in einem internationalen Unternehmen arbeitet.

Der Grund, warum dieses Unternehmen ihre Jeans in Niedriglohnländern produzieren lässt, sind die Arbeitskosten.

Denn in solchen Ländern, die sich meist in Südostasien befinden, sind diese besonders gering. In diesen Ländern werden Kinder vor diesen Arbeiten nicht verschont. Der dritte und letzte Absatz beschreibt die Ausbeutung in Hinblick auf die Umwelt.

Die mangelnden Umweltbestimmungen und langen Transporte tragen negativ dazu bei. Auf den zwei Seiten finden sich fünf Abbildungen wieder. Eine Abbildung zeigt ein junges Mädchen, das schon im Vgl. Fridrich, et al , S.

Neben ihrem Porträtfoto stehen Informationen zu ihrem Arbeitsort, ihrer Arbeitseinteilung, ihren Arbeitsbedingungen und ihrem monatlichen Lohn. Auf einer weiteren Abbildung, mit dem Bildtitel Ausbeutung von Menschen sind einige Frauen zu sehen, die auf engem Platz an ihrer Nähmaschine arbeiten.

Ebenso wird die Ausbeutung der Umwelt thematisiert, die mit einem verschmutzten Fluss dargestellt wird. Eine weitere wichtige Abbildung ist die einer Jeans. Die Jeans wird in einige Bereiche unterteilt, die zeigen, wer wie viel an einer Jeans verdient. Der Einzelhandel schneidet mit 50 Prozent am besten ab, danach folgt der Markenname an sich mit 25 Prozent, für das Material und den Transport werden 13 Prozent und 11 Prozent verrechnet, die Arbeiterin oder der Arbeiter erhält lediglich 1 Prozent.

Die letzte Abbildung zeigt eine Weltkarte, die die Kinderarbeit auf der ganzen Welt offenbart. Besonderheiten Das Thema wird anschaulich und abwechslungsreich auf zwei Seiten dargestellt, indem neben dem reinen Text auch Abbildungen vorhanden sind.

Die erste Abbildung zeigt ein Mädchen, dessen Geschichte erzählt wird. Sie arbeitet in einer Textilindustrie unter sehr schlechten Arbeitsbedingungen. Dabei ist von ihr ein Porträtfoto ersichtlich, das sie lächelnd in die Kamera zeigt. Auf der ersten Seite befindet sich im unteren Abschnitt eine Aufgaben-Box. Diese sind mit fünf Fragen versehen, die die Schülerinnen und Schüler beantworten sollen. Unter anderem sollen Fragen aus dem Text beantwortet, die Gründe für die Ausbeutung unterstrichen, die Gewinnerinnen und Gewinner sowie Verliererinnen und Verlierer beim Verkauf von Jeans und mit dem Atlas die Niedriglohnländer verortet werden.

Die angesprochene Sichtweise Die Thematik wird sachlich behandelt, beschreibt jedoch in einem Abschnitt die Situation einer Jeansnäherin. Die Schülerinnen und Schüler können sich in dieses Mädchen hineinversetzen, da sie ungefähr gleich alt sind. Durch ihre genaue Beschreibung ihres Arbeitsalltages, kann sich die Leserin beziehungsweise der Leser einen Einblick in ihre Arbeits- Welt verschaffen.

Neben der Ausbeutung von Menschen, wird auch die Ausbeutung der Umwelt beschrieben. Die folgenden zwei Seiten beschäftigen sich intensiver mit dieser Thematik.

Trotz der Textmenge ist es anschaulich dargestellt, da viele Absätze gemacht werden. Danach folgt eine Überleitung zu den Textildiscountern. Familie Gabmann erklärt, wie es möglich ist, dass Textilien in Europa so billig verkauft werden können. Sie lebt in einem Vorort von der der Hauptstadt Bangladeschs, Dhaka. Um 7 Uhr in der Früh beginnt ihr Arbeitstag, der bis zu 12 Stunden andauern kann.

Dabei sitzen sie vor ihren Nähmaschinen und arbeiten an T-Shirts. Ihr Monatslohn, ungefähr 35 Euro, reicht kaum aus. Schon alleine die Miete für ihr Zimmer kostet sie 10 Euro im Monat. Das restliche Geld ist für ihre Eltern, die nicht bei ihr wohnen. Ihre schlechten Arbeitsbedingungen werden zusammenfassend aufgezählt: Taslima will ihren Job unbedingt behalten, da sie sonst ihre Familie nicht versorgen kann.

Einen Ausweg aus dieser Situation findet sie nicht, da sie nie eine Schulbildung genossen hat. Obwohl die Textilien einen langen Transportweg vor sich haben, erzielen Textilunternehmen dennoch Gewinne mit ihnen.

Nun werden die Stimmen der internationalen Organisationen laut. Immer mehr setzen sich für faire Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie ein.

Dies geht an den Textilunternehmen nicht spurlos vorbei, denn ihnen ist ein gutes Image wichtig. Kein Unternehmen kann es sich leisten, mit Vgl. Atschko, Födermayr , S. Im Anschluss werden die Kundinnen und Kunden genannt, die verantwortungsvoll mit dem Kauf von Textilien umgehen sollen. Ihnen soll bewusst sein, unter welchen Bedingungen ihre Kleidung hergestellt wird.

Daher ist es die Aufgabe einer jeden Konsumentin und eines jeden Konsumenten, sich für bessere Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie einzusetzen. Denn ein Boykott würde die Wirtschaft des Landes zerstören und vielen Menschen den Arbeitsplatz kosten. Dies können sich die Niedriglohnländer, deren Einwohner aus armen Verhältnissen kommen, nicht leisten. Die Umweltschutzbestimmungen werden ebenfalls aufgegriffen.

Bildebene Zu diesem Thema werden in diesem Schulbuch drei Abbildungen präsentiert. Eine zeigt die Landkarte von Bangladesch mit den umliegenden Nachbarländern. Somit erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Überblick, wo genau Bangladesch liegt. Ein weiteres Foto bildet eine Näherin ab, die etwas erschöpft vor ihrer Nähmaschine sitzt.

Besonderheiten Obwohl dieses Thema viel Text bietet, ist es dennoch leicht zu lesen. Die Themen werden übersichtlich in Absätze gegliedert und wichtige Wörter fett geschrieben. Des Weiteren erhalten die Schülerinnen und Schüler zwei Arbeitsaufgaben, die in zwei Feldern notiert sind. In der ersten Aufgabe sollen sie die Entfernung zwischen Wien und Dhaka feststellen. Diese Atlasarbeit macht den Kindern deutlich, dass Dhaka näher ist als gedacht. Der zweite Arbeitsauftrag ist ebenfalls mit Atlasarbeit verbunden.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten den Auftrag, die Nachbarstaaten von Bangladesch aufzuzählen und zu verschriftlichen. In diesem Schulbuch werden nicht viele Fotos verwendet, dennoch macht die Thematik betroffen.

Die persönliche Geschichte der Näherin gibt einen Einblick in das Arbeitsleben der Näherinnen und Näher in Niedriglohnländern, genauer gesagt in Bangladesch. Die Leserin beziehungsweise der Leser erhält einen Einblick in die Welt der Konzerne, indem einige Gründe aufgezählt werden wie zum Beispiel billige Arbeitskräfte. Detailliert beschreibt sie ihren Arbeitsalltag und erklärt, warum sie in dieser Fabrik arbeitet.

Hierbei werden die sozialen Aspekte näher erläutert. Taslima zählt ihre Ausgaben auf und vergleicht diese mit ihrem Monatslohn. Schnell wird klar, dass die Näherin mit ihrem Geld kaum auskommt. Sie muss sich nicht nur um sich, sondern auch um ihre Eltern kümmern, die nicht bei ihr wohnen.

Des Weiteren wird ein Appell an die Konsumentinnen und Konsumenten ausgerufen. Sie sollen bewusst einkaufen und Druck auf Unternehmen machen, um die Arbeitsbedingungen in den Niedriglohnländern zu verbessern. Sie berichtet von den Arbeitsbedingungen in der Fabrik und erläutert, dass sie einige Jahre für die Fabrik arbeitet, jedoch noch nie Urlaub hatte.

Zwölf Stunden arbeitet Frau Aswami täglich bei schlechtem Licht dort und dennoch kann sie ihre Familie nicht durchbringen. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen hat sie versucht, bessere Arbeitsbedingungen zu erkämpfen, jedoch wurde die Sprecherin der Gruppe sofort vom Betriebsleiter entlassen und er hat den Rest der Gruppe gedroht, sie ebenfalls auszutauschen, weil es genügend Arbeiterinnen auf dem Markt gibt, die alle einen Job benötigen.

Sie arbeitet für einen internationalen Konzern, der seine Ware billig in Vietnam produzieren lässt und sie dann weiter nach Europa und Amerika transportiert. Trotz der langen Transportwege macht der Konzern höhere Gewinne, als wenn er seine Ware direkt in den Verkaufsländern produzieren würde.

Atschko, Schinko , S. Dies ist der Grund, warum viele internationale Konzerne ihre Ware in Niedriglohnländern produzieren lassen. Meist liegen diese Länder in der Dritten Welt, wo die Einwohner sehr arm sind und auch für geringes Entgelt und unter unmöglichen Arbeitsbedingungen arbeiten.

In diesen Ländern gibt es kaum Gewerkschaften, die auf die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer achten, deswegen können die Löhne dort auch niedrig gehalten werden. Sozialleistungen, gerechte Arbeitszeiten und Urlaub gibt es genauso wenig. Die meisten armen Länder haben kaum Gesetze, welche zum Beispiel die Umweltbedingungen betreffen. Viele Fabriken haben keine Luftfilteranlagen, was die Arbeit für die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ziemlich erschwert.

Um die Arbeitsplätze in den ehemaligen Standorten zu sichern, wird die Produktion geändert und die Entwicklung intelligenter Produkte wird dorthin verlagert. Meist werden in den ehemaligen Standorten ein hoher Ausbildungsstand, viel Know-how und spezielle Maschinen benötigt.

Bildebene Auf beiden Seiten sind sowohl Fotos als auch Comicbilder abgebildet. Ein Foto zeigt Näherinnen in Vietnam, die dicht nebeneinander vor ihren Nähmaschinen sitzen und arbeiten.

Ein anderes Foto zeigt Baumwolle. Ecuador, Nicaragua, Mexiko, Thailand und Kambodscha werden angeführt.

Ein Diagramm zeigt den Vergleich der Arbeitskosten in den verschiedenen Ländern. Daneben steht ein Text, in dem der Begriff Niedriglohnländer erklärt wird. Ein Foto zeigt die Arbeit in einem Niedriglohland in Asien, Arbeiterinnen und Arbeiter sitzen dicht nebeneinander und stellen Teile eines Fernsehers her. Eine weitere Abbildung zeigt die Verlagerung der Arbeit von früher, von heute und wie sie in Zukunft aussehen könnte oder wird. Besonderheiten Die Begriffe Baumwolle und Niedriglohnländer werden ausführlich und gut erklärt, daneben wird jeweils das dazu entsprechende Foto abgebildet.

Auf diesen beiden Seiten gibt es viel mehr Text als im vorigen Buch, jedoch ist der Text in kleine Abschnitte geteilt und gut zu lesen.

Sie berichtet über ihr Leben in der Textilindustrie. Dabei wird der soziale Aspekt besonders hervorgehoben. Frau Awsami hat keine Ausbildung und ist gezwungen diese Arbeit zu verrichten, da sie sonst keine Möglichkeit hat ihr eigenes Geld zu verdienen. Die Leserin beziehungsweise der Leser erfährt, wie es sich wirklich in diesen Industrien abspielt.

Die Arbeitsbedingungen werden genau beschrieben. Zudem wird auf die Sicht der Unternehmen eingegangen. Es wird aufgezählt, warum sie ihre Ware in den Niedriglohnländern produzieren lassen. Zusätzlich wird auf die Struktur des Landes näher eingegangen. Ihre Kundinnen und Kunden suchen sich die Stoffe selbst aus, somit muss sie die Stoffe erst bestellen, bevor sie zu arbeiten beginnen kann.

Die durchschnittliche Fertigstellung eines Anzugs dauert durchschnittlich fünf Wochen. Eine letzte Anprobe wird vor jeder Fertigstellung durchgeführt.

Die Modedesignerin arbeitet sehr genau, Fehler können trotzdem passieren. Da sie oft nach Wien fährt, ist sie jederzeit bereit ihre Kundschaft aufzusuchen, um die Mängel zu beheben. Qualität hat ihren Preis, über den die Designerin und ihre Kundinnen und Kunden, zu denen auch viele Österreicher zählen, jedoch schweigen.

Weiters wird zum Vergleich eine Textilfabrik angeführt. Der Abschnitt der Fertigstellung ist nach wie vor der zeitaufwändigste Teil. Brückl, Schürz, Wendt , S. Durch die Massenproduktion ist es möglich den Herstellungspreis niedrig zu halten. Der Herstellpreis und die Handelspanne ergeben den tatsächlichen Verkaufspreis. Die nächsten zwei Seiten beschäftigen sich mit den Arbeitsplatzbedingungen. Zwei Beispiele werden geschildert, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Eine Glasfabrik in Dhaka, Bangladesch, wird in einem Absatz näher beschrieben. Neben ihnen befinden sich oft Maschinen, die einen ohrenbetäubenden Lärm erzeugen. Innen ist es staubig sowie dunkel und es befinden sich tausende Menschen, die täglich ihre Arbeit verrichten. Als Gegenüberstelllung dazu, wird ein Büro in San Francisco aufgezeigt.

Die Fassade ist frisch gestrichen und das Eingangsportal glänzt. In der Eingangshalle empfängt ein Portier alle Besucher. Alle Büros sind geräumig, sauber und hell, das Sonnenlicht durchdringt die Fenster und die Innentemperatur wird durch eine Klimaanlage reguliert. Bildebene Beide Seiten enthalten viele Bilder. Anhand einer Comiczeichnung werden Gewerbe und Industrie gegenübergestellt.

Auf dem Comic, in der das Gewerbe dargestellt wird, ist eine Frau abgebildet, die ihre Ware mit Handarbeit erzeugt. Auf dem anderen Bild wird die Industrie dargestellt, viele Menschen sitzen hinter Maschinen und arbeiten vor sich hin. Es gibt zwei Fotos die echte Situationen zeigen. Weiters wird ein Schuh dargestellt, jedoch als Comic. Dieser Schuh ist, wie ein Puzzle, in einzelne Stücke aufgeteilt worden.

In Prozentzahlen wird angeführt, wie sich der Preis eines Turnschuhes zusammensetzt. Nicht ganze 4 Prozent des Endpreises erhalten die Fabrikarbeiterinnen und Fabrikarbeiter. Auf den nächsten beiden Seiten sind zwei unterschiedliche Arbeitsplätze dargestellt.

Diese Arbeitsplätze werden anhand eines Comics repräsentiert. Die Umgebung wirkt dreckig und es ist kaum ein Fenster zu erkennen. Zur Gegenüberstellung wird ein Bürogebäude in San Francisco gezeigt. Die Umgebung wirkt hell, freundlich und es sind viele verschiedene Pflanzen sichtbar. Es ist zu erkennen, dass hier schlechte Arbeitsbedingungen herrschen, denn es ist düster und wirkt dreckig. Besonderheiten Zusätzlich befinden sich einige Fragen, die der Leserin beziehungsweise dem Leser gestellt werden, wie zum Beispiel, ob die Leserin oder der Leser lieber No-Name- Jeans oder teure Markenjeans kauft.

Ebenso wie auf den beiden anderen Seiten, werden auch hier einige Fragen gestellt, unter anderem, wer in Österreich auf die Arbeitsbedingungen achtet. Die Antwort auf diese Frage findet sich in einem Expert-Kästchen, das unterschiedlichste Informationen über das Thema Arbeitsbedingungen auflistet.

In einem anderen Kästchen werden die Begriffe Arbeitsinspektorat und Gewerkschaft definiert. Die Stoffe werden von den Kundinnen und Kunden selbst ausgesucht, die Anfertigung braucht seine Zeit. Qualität steht bei der Designerin an erster Stelle. Die Schülerinnen und Schüler können die Unterschiede, hinsichtlich Zeit, Qualität, Arbeitsbedingungen, deutlich erkennen. Des Weiteren wird der Arbeitsplatz verglichen. Die Vergleiche werden objektiv geschrieben, dennoch kann sich die Leserin oder der Leser ein Bild von den jeweils unterschiedlichen Firmen machen.

Die zweite Aufgabe beginnt mit einem kleinen theoretischen Input über einen bekannten Sportschuh der Marke Nike. Gleich darunter befindet sich eine leere Weltkarte. Danach erfolgt eine Kartenarbeit.

Im Anschluss entwerfen sie eine Route, die dieser Sportschuh zurücklegt, bis er in den Fachgeschäften zum Verkauf angeboten wird. Hierbei erfolgt eine Überleitung zum Thema Globalisierung.

Die dritte Arbeitsaufgabe befasst sich mit der Kostenaufteilung des Sportschuhs, die in einer Tabelle aufgestellt wird. Darunter fallen die Arbeitskräfte, die Produktionskosten, Werbung, Personalkosten und vieles mehr.

Die Zahlen werden in Prozent und in der Währung angegeben. Unter der Tabelle findet sich ein Vergleich zwischen den Beschäftigten in Nike-Sportgeschäften und den Arbeiterinnen und Arbeitern in einem Niedriglohnland.

Vor allem die Unterschiede der Arbeitsstunden und dem Monatsgehalt werden hier verdeutlicht. In Aufgabe vier werden Rechenbeispiele ausgedacht. Der Preis des Sportschuhs wird angegeben und die Schülerinnen und Schüler können sich ausrechnen, wie viele Sportschuhe für verschiedene Menschen leistbar sind. Aufgabe fünf beinhaltet das Thema rund um die Arbeitsbedingungen. Sie sollen sich überlegen, welche Inhalte mit ihm besprochen werden.

Das vorletzte Beispiel liefert einen weiteren Einblick in die Weltwirtschaft, mittels einer Computer-Maus, einem chinesischen Teddybär und einem Worldmobile. Des Weiteren wird auf folgendes Bezug genommen: Sitz der Vgl. Die Kinder begründen nun, warum die genannten Produkte nicht in ihrer Region hergestellt werden. Die letzte Arbeitsaufgabe zeigt einige Alternativen auf.

Sie erklärt, was es zu tun gibt, um die Situation zu verbessern. Hierbei wird die Kampagne Let s go fair aufgegriffen. Diese beschreibt zum Beispiel, dass Verhaltenskodizes eingeführt werden sollen. Danach haben sie die Möglichkeit ihren fairen Schuh zu präsentieren.

Zum Schluss erhalten die Schülerinnen und Schüler weitere Kontaktdaten an die sie sich wenden können. Die Aufgabenstellungen sind rosa geschrieben. Das Deckblatt zeigt zwei junge Herren, die mit einem Skateboard und einem Basketball unterwegs sind. Ihre Sportschuhe, die Hauptthematik des Faltblattes, werden besonders zur Geltung gebracht, indem sie eingekreist werden. Die Aufgabenbereiche sind überschaubar und gut aufgeteilt. Jeder Aufgabenbereich beinhaltet einen theoretischen Input, bevor die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden.

Die Weltkarte hilft den Kindern die Länder zu verorten und sich einen Überblick zu verschaffen. Besonderheiten Dieses Faltblatt bietet den Schülerinnen und Schülern eine Möglichkeit eigenständig zu diesem Thema zu arbeiten. Sie erhalten zuerst einen theoretischen Input und müssen sich diesen nicht selbst heraussuchen. Die Beispiele geben einen guten Einblick in die Industrie der Niedriglohnländer. Sie greifen ein Thema auf das jedes Kind betrifft, denn Sportschuhe sind beliebte Produkte der Kinder.

Dieses Faltblatt kann das Konsumverhalten der Klasse gut darstellen, da sie in der ersten Aufgabenstellung ihre persönlichen Lieblinge aufgezählt haben.

Die Lehrperson kann dieses Beispiel einsammeln und einen Überblick über das Konsumverhalten der Klasse präsentieren. Die angesprochene Sichtweise Zunächst bekommt die Schülerin beziehungsweise der Schüler die Aufgabe, über sich selbst zu reflektieren.

Das Konsumverhalten wird abgefragt und mit der Klasse verglichen. Der theoretische Input zeigt ihr oder ihm auf, mit welchen. So soll ihnen bewusst werden, dass er keinen kleinen Weg bis in das Fachgeschäft hat. In einer weiteren Aufgabe spielen die Kinder einen Interviewer. Dieser bekommt die Möglichkeit, sich mit dem Chef von Nike zu unterhalten. Somit kann den Schülerinnen und Schülern deutlich gemacht werden, wie die Dinge heutzutage zusammenhängen. Zunächst wird über das Ölgeschäft in Dubai geschrieben.

Im Anschluss wandert der Öl-Tanker nach Bangladesch. Dort angekommen werden die Arbeitsbedingungen einer Näherin näher erläutert, die die Fleeceweste näht. Das nächste Kapitel thematisiert den Transport der Fleecekleidung auf Containerschiffen, die sich auf den Weg nach Europa machen.

Des Weiteren wird das Welttextilabkommen angesprochen. Danach berichtet der Autor, dass seine Fleeceweste in den Altkleidercontainer gelandet ist. Dies ist nun der nächste Schritt der Globalisierung, denn nun wird beobachtet, wo und bei wem die Fleeceweste tatsächlich landet. Unter anderem wird über das Treffen mit afrikanischen Flüchtlingen berichtet, die sich, mit einer Fleeceweste bekleidet, auf einem Boot befinden.

Ihre Flucht nach Europa wird ebenfalls thematisiert. Das letzte Kapitel zeigt auf, wie die Situation verbessert werden kann und die Globalisierung somit für alle fair abläuft. Der Autor beschäftigt sich mit Alternativen und greift das Thema fairer Handel auf. Unterhalb der Fleeceweste ist ebenfalls ein kleines Bild angebracht, das ein überfülltes Flüchtlingsboot zeigt. Das Buch wird visuell durch Zeichnungen bereichert. Jedes Kapitel präsentiert eine passende Zeichnung.

Besonderheiten Das Buch ist sehr kinderfreundlich aufbereitet. Jedes Kapitel beschreibt Schritt für Schritt die Globalisierung. Neben den positiven, werden auch die negativen Aspekte näher erläutert.

Diese regen zum Nachdenken an, da sich die Schülerinnen und Schüler in die einzelnen Rollen hineinversetzen können. Zusätzlich liefern die Info-Kästchen weiteren theoretischen Input. Dieses Buch eignet sich optimal als Klassenlektüre für den Geografie-Unterricht.

Stück für Stück wird die Produktion einer Fleeceweste erklärt und über die Globalisierung gesprochen. In Dubai angekommen, werden die reichen Ölherrscher genannt. Im Anschluss geht die Reise weiter nach Bangladesch. Hier erfährt die Leserin oder der Leser unter welchen Arbeitsbedingungen die Näherinnen und Näher arbeiten. All das hängt mit einer Fleeceweste zusammen.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Einblick darüber, wie verflochten die Welt miteinander ist. Bevor die einzelnen Bereiche beschrieben werden, erfolgt eine Erklärung zur Globalisierung, damit die Thematik noch besser verstanden wird.

Dabei wird ein Bezug zum Alltag hergestellt. Diese Thematik wird besonders abwechslungsreich aufbereitet. Neben dem theoretischen Input, stehen einige Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Des Weiteren wird auf den Welthandel eingegangen. Die Entsorgung der Altkleider wird ebenfalls thematisiert. Im Anschluss werden Handlungsmöglichkeiten dargeboten. Ein weiteres Kapitel liefert einige Medienhinweise beziehungsweise Internet-Adressen, um tiefer in die Materie einzutauchen.

Bildebene Das Cover dieses Buches ist in verschiedenen Blautönen gehalten und zeigt eine Schere die etwas zerschneidet, eine blaue Weste und vier kleine Fotos, die Jeans, Baumwolle und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Produktion zeigen. Innerhalb des Buches finden sich passende und anschauliche Abbildungen. Da es ein Lehrbuch ist, gibt es adäquate Bilder. Ein Bild macht deutlich, inwieweit die Globalisierung in unserem Alltag eine Rolle spielt.

Das obere Bild zeigt ein Mädchen, das auf dem Sessel vor ihrem Laptop sitzt. In der Hand hält sie eine Banane. Daneben befindet sich ein Computer.

Auf dem unteren Bild sind nur diejenigen Dinge abgebildet, die nicht aus den Ländern der Dritten Welt stammen. Plötzlich sind fast alle Dinge weg, die das Mädchen noch vorhin bei sich hatte.

Sogar ihre Jeans und ihr T- Shirt. Des Weiteren wird mit Karten gearbeitet, damit die Leserin oder der Leser die verschiedenen Länder verorten kann. Dieses Buch beinhaltet einige vorgefertigte Arbeitsmaterialien und Kopiervorlagen. Zu Beginn wird ein theoretischer Input gegeben und im Anschluss werden, pro Kapitel, einige Unterrichtsvorschläge vorgegeben. Des Weiteren enthält dieses Buch einige Kopiervorlagen, die die Lehrperson problemlos in ihren Unterricht einbauen kann.

Es bietet abwechslungsreiche Methoden, wie zum Beispiel ein Rollenspiel oder einige Bastelanleitungen. Die Schülerinnen und Schüler werden oft zum Nachdenken angeregt, ihre Meinung können sie im Anschluss in Diskussionsrunden vertreten.

Das Buch ist thematisch sehr gut und verständlich aufgebaut. Zunächst wird erklärt, was Globalisierung überhaupt ist. Danach werden die textilen Rohstoffe unter die Lupe genommen. Im Anschluss bietet dieses Buch einige Unterrichtsvorschläge, die mit den Schülerinnen und Schülern problemlos durchgeführt werden können. Der theoretische Input ist eine wichtige Grundlage für die darauffolgenden Kapitel. Die angesprochene Sichtweise Dieses Buch richtet sich an Lehrpersonen.

Zunächst erfolgt ein theoretischer Input zum Thema Textilien. Begonnen wird mit dem Rohstoff Baumwolle. Schritt für Schritt wird die Erzeugung einer Jeans gezeigt. Da es ein Lehrbuch ist, finden sich einige didaktische Materialien wieder. Dieses Buch bietet abwechslungsreiches Material, das das Thema rund um die Jeans beschreibt. Dadurch kann sich jede einzelne Schülerin und jeder einzelne Schüler intensiv mit dieser Thematik auseinandersetzen.

Des Weiteren wird über den Konkurrenzkampf zwischen den Niedriglohnländer gesprochen. In diesen Län- Vgl. Zusätzlich wird erwähnt, dass sich Clean Clothes für bessere Arbeitsbedingungen in den Niedriglohnländern einsetzt. Im Anschluss erfolgt ein Übergang zu Bangladesch.

Es wird als bitterarmes Land mit korrupten Behörden beschrieben. Als wichtiger Wirtschaftsfaktor wird der Textilexporteur genannt. Viele Näherinnen und Näher sind bereit, für wenig Geld in den Textilfabriken zu arbeiten. Tchibo verdient schon längst mit Töpfen oder Kleidung mehr als mit Kaffee. Die Unternehmen profitieren von den flinken Händen der Näherinnen und Näher. Fast zwei Millionen Menschen, überwiegend Frauen, sind in den Kleiderfabriken beschäftigt. Eine Näherin beschreibt ihren Arbeitsalltag.

Sie beginnt um acht Uhr in der Früh zu arbeiten. Ihre reguläre Arbeitszeit dauert bis Bezahlt bekommen sie aber nur acht Stunden. Auch nachts müssen sie bereit sein zu arbeiten, danach schlafen die Näherinnen und Näher in der Fabrik.

Diese Ereignisse passieren vier oder fünf Mal im Monat. Des Weiteren wird der Verhaltenskodex von Tchibo aufgegriffen, wie zum Beispiel, dass die Arbeitszeiten die gesetzlichen Höchstgrenzen nicht überschreiten dürfen. Die Näherin erzählt jedoch, wie es in der Realität aussieht. Oft werden die Frauen zum Nulltarif ausgebeutet, denn ihnen werden Zielvorgaben gemacht. Beispielsweise müssen sie Kleidungsstücke in einer Stunde produzieren. Schaffen sie dies nicht, müssen sie länger bleiben.

Dies wird ihnen jedoch nicht extra bezahlt. Des Weiteren berichtet eine Arbeiterin, dass sie beschimpft wurde, als sie einen Fehler gemacht hat. Zusätzlich musste sie als Strafe eine halbe Stunde auf dem Tisch stehen. Bei mehrmaliger Ermahnung kann ihnen sogar der Lohn für den ganzen Tag abgezogen werden. Auch Beschimpfungen und Gewalt sind nicht selten. Des Weiteren haben sie weder einen Krankenurlaub noch einen Arbeitsvertrag.

Manchmal werden sie von Kontrollunternehmen besucht, doch sie müssen die Kontrolleure anlügen, aus Angst ihren Job zu verlieren. Die Arbeiterinnen und Arbeiter werden darauf vorbereitet, was sie zu antworten haben.

Rina, eine ehemalige Näherin, erzählt ihre Geschichte. Als sie über bei ihrem Vorgesetzten über eine Lohnerhöhung sprach, wurde sie festgenommen und für einige Tage in ein Gefängnis gebracht. Zusätzlich wurden Fotos von ihr in verschiedenen Fabriken aufgehängt und sie wurde beschuldigt, einen illegalen Streik organisiert zu haben. Viele dieser Arbeiterinnen und Arbeiter wohnen in Slums, da sie kein Geld für eine bessere Unterkunft haben.

Des Weiteren wird erzählt, dass vor elf Jahren der gesetzliche Mindestlohn für eine. Jedoch müssen viele Arbeiterinnen und Arbeiter ihre Familien ernähren und deshalb sind sie gezwungen in diesen Fabriken zu arbeiten.

Des Weiteren erhalten sie eine gewisse Freiheit, da sie selbst entscheiden können, was mit ihrem verdienten Geld passiert. Bangladesch gilt als korruptestes Land der Welt. Einige Stockwerke wurden illegal aufgestockt.

Viele europäische Unternehmen fühlten sich nach der Tragödie nicht verantwortlich. Ein Boykott würde die Situation jedoch noch mehr verschlechtern, denn viele Arbeiterinnen und Arbeiter würden ihre Arbeit verlieren. Vielmehr soll Druck auf Unternehmen ausgeübt werden. Des Weiteren wird erwähnt, dass die Näherinnen und Näher mit einem Monatslohn von 40 Euro zufrieden wären. Für die Käufer in Europa würde sich die Kleidung nur um paar Cent verteuern. Dabei wird ein Blick auf ihre Arbeitsbedingungen geworfen.

Sie erzählen von ihren eigenen Geschichten und wirken sehr erschöpft. Die Zuseherin beziehungsweise der Zuseher kann danach einen Vergleich ziehen. Viele Arbeiterinnen und Arbeiter teilen sich einen kleinen Raum, sie haben wenig Platz und müssen sich stundenlang in diesem Raum aufhalten. Des Weiteren wurde ein Interview mit zwei Näherinnen durchgeführt.

Aus Angst entlassen zu werden, wollte eine Näherin beim Interview unerkannt bleiben. Auch der Einsturz der Textilfabrik wurde aufgenommen. Diese Szenen machen deutlich, unter welchen schlimmen Arbeitsbedingungen die Näherinnen und Näher die Kleidung für Europa produzieren.

Besonderheiten Dieser Kurzfilm kann gut im Unterricht eingesetzt werden. In den 15 Minuten werden die wichtigsten Daten präsentiert und die Kinder erhalten einen guten Einblick in die Welt einer Näherin in Bangladesch. Er enthält die wichtigsten Daten und nennt ein paar Firmen, die in Bangladesch, unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen, ihre Kleidung produzieren lassen.

Dieser Film macht betroffen und fordert die Konsumentinnen und Konsumenten auf, sich verstärkt für die Näherinnen und Näher einzusetzen und Druck auf die Unternehmen beziehungsweise Händler auszuüben. Dabei wird der Schwerpunkt auf den sozialen Aspekt der Näherinnen und Näher gelegt. Ein paar Näherinnen waren bereit über ihre Arbeitsbedingungen in den Fabriken zu sprechen. Ihre persönlichen Erfahrungen und Ängste konnten dadurch beleuchtet werden und für Betroffenheit sorgen.

Sie schilderten ihre Sicht der Dinge. Da die Unternehmen nicht bereit waren Stellung zu nehmen, konnten keine persönlichen Interviews mit ihnen geführt werden.

Die Firma Tchibo verfasste ein kurzes Schreiben und teilte mit, dass die Fabriken kontrolliert werden. Auch die Sicht der Gewerkschaft wird beschrieben. Die Frauen erzählen von ihren eigenen Erfahrungen in den Fabriken und wollen einiges in Bewegung setzen.

Des Weiteren erzählt ein Beamter, dass das Gesetz in Bangladesch geändert werden soll. Denn nur so können Veränderungen in den Textilindustrien erzielt werden. Sie spüren selbst, wie mit ihnen umgegangen wird und können sich besser vorstellen, dass die Arbeiterinnen und Arbeiter sehr unter Zeit- und Leistungsdruck stehen.

Die Schulbücher sind ebenfalls eine wichtige Informationsquelle, die die wichtigsten Daten beinhalten. Sie beschreiben einen Arbeitstag der Textilarbeiterinnen und Textilarbeiter und liefern zusätzlich Informationen über die Ausbeutung von Mensch und Umwelt.

Auch ein Kurzfilm liefert einen guten Einblick in die Textilindustrie und unter welchen Arbeitsbedingungen in diesen Fabriken gearbeitet wird. Sie definieren sich durch ihre Kleidung und wollen immer die neuesten Trends tragen, ohne zu wissen, was sie mit ihrem unbewussten Kaufverhalten unterstützen und wer eigentlich für ihre Bekleidung tatsächlich zahlt.

Daher war das Ziel dieser Arbeit, die Ausbeutung der Textilindustrie zu thematisieren und die dazu passenden didaktischen Materialien zu überprüfen. Die Globalisierung ermöglichte den Unternehmen seine Kleidung weltweit, und für sich am kostengünstigsten, zu produzieren. Die meisten Konzerne wählen Länder für die Herstellung aus, die die niedrigsten Sozial- sowie Umweltstandards aufweisen, um damit Kosten zu sparen. Festgestellt wurde, dass Arbeiterinnen und Arbeiter unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen Kleidung herstellen.

Sie dürfen nur zu bestimmten Zeiten auf das Klo, haben fast keinen freien Tag, dürfen keinen Urlaub nehmen und müssen oftmals unfreiwillig Überstunden leisten.

Diese harte Arbeit wird meist von jungen Frauen durchgeführt, da sie mit zunehmendem Alter, aufgrund gesundheitlicher Probleme, nicht mehr in diesen Fabriken arbeiten können. Überwiegend arbeiten Frauen in der Textilindustrie. Dies hängt damit zusammen, dass sie sich leichter ausbeuten lassen und meist gar nicht über ihre Rechte Bescheid wissen.

Des Weiteren werden weibliche Beschäftigte weniger bezahlt als ihre männlichen Kollegen. Besonders Bangladesch ist ein beliebter Textilexporteur, dicht hinter China. Die mangelnden Sozial- sowie Umweltstandards machen das Land für die Unternehmen attraktiv. Des Weiteren hat Bangladesch den niedrigsten festgelegten Mindestlohn, der den Konzernen weitere Herstellungskosten erspart.

Die Analyse der didaktischen Materialen zeigt auf, dass die Schülerinnen und Schüler mit der Thematik Ausbeutung in der Textilindustrie in unterschiedlichen Medien konfrontiert werden. Die Schulbücher sind ein wichtiges Medium, da diese im Unterricht am häufigsten Verwendung finden.

In den analysierten Schulbüchern der 6. Schulstufe wird diese Thematik auf sozialer und umweltpolitischer Ebene betrachtet. Die persönlichen Geschichten der einzelnen Näherinnen bringen die Schülerinnen und Schüler dazu, sich besser in deren Situation hineinzuversetzen. Die Filmdokumentation macht ebenfalls auf die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen aufmerksam, indem einzelne Näherinnen ihren Arbeitsalltag beschreiben.

Die didaktischen Bücher erklären zudem die Globalisierung in Bezug auf den Textilhandel. Das Faltblatt bietet den Lernenden die Möglichkeit, ihr eigenes Konsumverhalten zu reflektieren und sich in die Unternehmen hineinzuversetzen. Da die meisten Schülerinnen und Schüler kein kritisches Einkaufsverhalten aufweisen, ist es vor allem die Aufgabe der Lehrperson, sie dafür zu sensibilisieren.

Diese Arbeit zeigt deutlich, dass die Arbeiterinnen und Arbeiter die Leidtragenden unserer Konsumgesellschaft sind. Ändert sich das Konsumverhalten, so werden sich die Arbeitsbedingungen der Näherinnen und Näher ändern. Die Konsumentinnen und Konsumenten haben die Aufgabe, die Herstellung ihrer gekauften Waren kritisch zu hinterfragen.

Nur so wird Druck auf die Konzerne ausgeübt, die erst dadurch ihre Unternehmensstrategien ändern werden. Frauen und Männer kämpfen für Gleichberechtigung.

Durch die Welt 2. Wie man grüne Mode findet und sich vor Öko-Etikettenschwindel schützt. Edle Labels, billige Mode unmenschlich produziert. Arbeitsbedingungen von Frauen in globalen Zulieferketten.

GewinnerInnen und VerliererInnen der Globalisierung. Terre des Femmes e. Der Verhaltenskodex der CCC. Konsumenten entdecken ihre Macht.

Das Clean Clothes Aktionshandbuch. Vom Sinn und Unsinn engagierten Konsumierens. Für ein gerechtes Welthandelssystem. Soziales Audit Teil 4. Arbeitsbeziehungen auf dem Prüfstand. Frauenrechte in der globalen Textilindustrie.

Arbeit in der Bekleidungsindustrie. Frauen im Rad der Globalisierung und Informalisierung. Globale Geschäfte globale Verantwortung.

Am Ende der Produktionskette. Kleidung aus der Weltfabrik. Die Auswirkungen der Globalisierung auf die internationalen Arbeitsbedingungen.

Wie Industrie und Medien uns zum Narren halten. Unternehmen in globaler Verantwortung S München, Mering: Zwei Jahre nach Rana Plaza passt vieles nicht zusammen.

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