Chiapas-Newsletter September 04


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Wie schon bei der Herstellung der Atombombe, Oppenheimers "Baby", spricht hier eine Wissenschaft, die davon überzeugt ist, dass die Geheimnisse des Lebens dazu da sind, entschleiert zu werden. Während die beängstigenden, nicht absehbaren Wirkungen der Bombe familienmetaphorisch befriedet wurden und damit scheinbar beherrschbar schienen, erinnern die martialischen Bilder in der Biotechnologie, so lächerlich hybrid ihr Anspruch auch daher kommen mag, an Eroberung und Kolonisierung.

Nicht nur der amerikanische Ökonom Jeremy Rifkin sagt für das Doch als Kolumbus aufbrach, Westindien zu erobern, wurde seine Mission vom spanischen Hof geordert und finanziert. Zu Zeiten von Crick und Watson alimentierte und kontrollierte ein im Idealfall demokratisch legitimierter Staat die Wissenschaft. Der Fall Venter hat eine neue Qualität, weniger wegen der umstrittenen wissenschaftlichen Ausbeute seiner Forschung, sondern weil er vorführt, wie Wissenschaft auf dem Kapitalmarkt in eine Ware verwandelt wird, die, wie jede andere Ware, "blind" ist für ihre spezifische Qualität.

Ihr Nutzen realisiert sich nicht im Labor oder in der medizinischen Praxis, sondern über die Nachfrage an der Börse. Dabei vollzieht sich die innere biotechnologische Selbstkolonisierung des Menschen, auch das ist neu, vor den Augen der Öffentlichkeit - und unter ihrer zustimmenden Beteiligung. Nicht etwa in Form informierter Debatten über die medizinischen, sozialen und ethischen Folgen unbeschränkter Forschung am menschlichen Genom, sondern vielmehr durch die aufmerksame Anteilnahme der Aktieninhaber an den Börsenschwankungen: Die Aussicht auf zukünftige Dividenden stopfen die Mäuler der kulturkritischen "Nörgler".

Heuchler müsste sich nennen, wer über Ethik spekuliert und im Depot seine Biotech-Aktien hütet. Schon jetzt, verkündete Venter kürzlich, entspräche die Datenmenge aus dem menschlichen Genom dem fünf- bis sechsfachen Umfang der Library of Congress. An dieses Lob Venters für die gigantische Kapazität seiner Computer, die den quantitativen Teil der Entzifferungs-Arbeit leisten, knüpft sich derzeit die wissenschaftsinterne Kritik.

Auch der Stuttgarter Physiker Fedor Jelezko stellt seine Ergebnisse vor und präsentiert einen wahrhaft brillanten Datenträger: Jelezko konnte nachweisen, dass sich die Informationseinheiten eines Quantencomputers — Qubits genannt — im Inneren von Diamantkristallen erstaunlich gut speichern lassen.

Für diese bahnbrechenden Arbeiten erhält Jelezko den mit Trotz aktueller Fortschritte gilt es allerdings, ein grundsätzliches Problem zu lösen: Superlinsen, die feinste Details sichtbar, und Tarnvorrichtungen, die Objekte wiederum unsichtbar machen, sind damit zumindest im Prinzip keine Science-Fiction mehr. Denn Datenträger, die aus diesen Materialien gestrickt sind, könnten der gängigen Festplatte eines Tages den Rang ablaufen.

Wissenschaftler denken deshalb über magnetische Datenspeicher nach, die sich elektrisch ansteuern lassen. Bei der Tagung wird beispielsweise Wolfgang Kleemann Universität Duisburg-Essen erläutern, was es mit diesem Forschungstrend auf sich hat. Dieser Effekt wird von nahezu jeder modernen Festplatte genutzt. Im vergangenen Jahr wurde er mit dem Nobelpreis bedacht. In Berlin nehmen Fachleute aus Wissenschaft und Industrie diese Auszeichnung zum Anlass, um über aktuelle Trends der magnetischen Datenspeicherung zu diskutieren.

Internet-Hypes und Börsenkurse haben eines gemeinsam: Mit statistischen Methoden — die Grundlagen entstammen der Vielteilchenphysik — rücken inzwischen Physikerinnen und Physiker diesem kollektiven Geschehen zu Leibe.

Wie finden Körperzellen ihre Position bei der Zellteilung? Mit einem breiten Spektrum an Fragen befassen sich die Fachvorträge aus dem Bereich der biologischen Physik. Während die Krebsbehandlung per Nanopartikel noch in den Kinderschuhen steckt, sind andere Verfahren schon weiter: Am Heidelberger Universitätsklinikum steht die Strahltherapie mit elektrisch geladenen Atomteilchen Ionen unmittelbar vor dem Einzug in die klinische Praxis.

Diese und weitere Entwicklungen aus dem Bereich der medizinischen Physik werden bei der Tagung diskutiert. Im Fokus steht insbesondere die Wirkung von Radioaktivität auf den menschlichen Organismus. Blettner leitete eine Untersuchung zum Thema, die im Dezember einiges Aufsehen erregte. Denn die Studie fand bei Kindern unter fünf Jahren, die in der Umgebung von Kernkraftwerken wohnen, eine erhöhte Anfälligkeit für Leukämie.

Theodore Postol vom renommierten Massachusetts Institute of Technology MIT wird dabei seine Kritik am umstrittenen US-amerikanischen Raketenschild erläutern und darlegen, warum dieses System zwischen Sprengköpfen und Attrappen nicht unterscheiden kann. Die dort dargestellte Kriminaltechnik mag die Wirklichkeit mitunter arg strapazieren.

Diese Feld nicht ausfüllen! Pflichtpublikationen Beratungs- und Werbeunterlagen Archiv. Jahresbericht zum Juli und dem Juni wurden weitere vier Immobilien angebunden, so dass am Ende des Geschäftsjahres insgesamt zehn Immobilien mit Verkehrswerten von rund ,0 Mio.

Euro für den Fonds notariell beurkundet werden konnten. Halbjahresbericht zum Seit der Fondsauflage am Dezember wurden bis zum Dezember insgesamt zehn Immobilien mit Verkehrswerten zum Ankaufzeitpunkt von rund ,0 Mio. Euro für den Fonds notariell beurkundet.

Davon sind bis zum Berichtsstichtag sieben Immobilien mit Ver- kehrswerten von rund ,5 Mio. Euro auf den Fonds übergegangen. Dieser Verkaufsprospekt wird von der Swiss Life Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH erstellt und herausgegeben. Gegenstand dieses Dokuments sind wesentliche Informationen für den Anleger über diesen Fonds. Es handelt sich nicht um Werbematerial.

Diese Informationen sind gesetzlich vorgeschrieben, um Ihnen die Wesensart dieses Fonds und die Risiken einer Anlage in ihn zu erläutern. Wir raten Ihnen zur Lektüre dieses Dokuments, so dass Sie eine fundierte Anlageentscheidung treffen können. Alle relevanten Daten und Kennzahlen im Überblick.

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